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Vatikan: Erstes interreligiöses Signal seit Papstwechsel
Vatikan: Erstes interreligiöses Signal seit Papstwechsel

Vatikan: Erstes interreligiöses Signal seit Papstwechsel

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2025-05/vatikan-vesak-botschaft-buddhisten-buddha-dialog-religion-friede.html

Der Vatikan gratuliert wie schon in den vergangenen Jahren den buddhistischen Gläubigen in aller Welt zu ihrem Vesak-Fest. Es ist das erste interreligiöse Signal aus dem Vatikan seit dem Beginn des Pontifikats von Papst Leo XIV.

Führende Mönche in Kambodscha wünschen sich, dass auch der Nachfolger von Papst Franziskus starke interreligiöse Akzente setzt. Buddhisten und Christen sollten „weiterhin die ...

Buddhisten gedenken am Vesak-Tag des Lebens und der Erleuchtung Buddhas. Das Fest dauert sieben Tage lang und wird von Buddhisten vor allem mit Laternen und Lichtern begangen. „Buddhisten und Christen – ein Dialog, der für unsere Zeit befreiend ist“, so lautet der Titel der Botschaft, die das Dialogdikasterium des Vatikans am Montag publizierte.

„In unserer von Spaltung, Konflikt und Leiden gekennzeichneten Zeit sehen wir die dringende Notwendigkeit zu einem Dialog, der befreit und der zu konkreten Handlungen für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde führt“, heißt es in der Botschaft wörtlich.

Der Text zitiert sowohl aus den Evangelien und einem Text des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) als auch aus einer Heiligen Schrift der Buddhisten. Er ist vom Präfekten des Dikasteriums, dem indischen Kurienkardinal Jacob Koovakad, unterzeichnet.

(vatican news – sk)

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 12, 2025 at 02:24PM

·vaticannews.va·
Vatikan: Erstes interreligiöses Signal seit Papstwechsel
Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein
Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein

Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-05/ukraine-selenskyj-laedt-leo-xiv-ein.html

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hat dem neuen Papst Leo XIV. für seine Friedensbotschaft gedankt – und um Unterstützung des Vatikans gebeten, damit die von Russland deportierten ukrainischen Kinder zu ihren Familien zurück können.

Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte ein Telefonat Selenskyjs mit dem neuen Papst ; allerdings sagte er nicht, wer wen angerufen hat. Der ukrainische Präsident berichtete, er habe mit Leo XIV. telefoniert und ihn in sein Land eingeladen. Das teilte Selenskyj am Montagmittag in den sozialen Medien mit. Das Gespräch sei „sehr herzlich und wirklich substantiell“ gewesen, so der Präsident. Er habe den Papst eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, schrieb er. Und: „Ein solcher Besuch würde allen Gläubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen.“Er habe Leo XIV. für seine Unterstützung der Ukraine und des gesamten Volkes gedankt. Weiter hieß es: „Wir schätzen seine Worte über die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens für unser Land und die Freilassung der Gefangenen sehr.“

Unterstützung für verschleppte Kinder

Die Ukraine zähle auf die Unterstützung des Vatikans, um die von Russland deportierten ukrainischen Kinder ihren Familien zurückzubringen, so Selenskyj. Er habe den Papst auch über die Initiative der Ukraine und ihrer Partner informiert, die ab sofort eine vollständige und bedingungslose Waffenruhe für mindestens 30 Tage vorsehe.

Die Ukraine wolle diesen Krieg beenden und tue alles dafür. Er selbst sei zu direkten Gesprächen mit Russland bereit. Der ukrainische Präsident vereinbarte nach eigenen Angaben mit Leo XIV., „in Kontakt zu bleiben und in naher Zukunft ein persönliches Treffen zu planen“.

(kna - lv)

                                                                      

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May 12, 2025 at 02:24PM

·vaticannews.va·
Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein
Erdö: Kirche hat originellen und mutigen Papst bekommen
Erdö: Kirche hat originellen und mutigen Papst bekommen

Erdö: Kirche hat originellen und mutigen Papst bekommen

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-05/erdoe-kardinal-wahl-papst-leo-xvi-ungarn-kirche-kurie-liturgie.html

Für den ungarischen Kardinal Peter Erdö hat die katholische Kirche einen „originellen, mutigen Papst erhalten, der nach Harmonie strebt“.

Der neue Papst Leo XIV. ruft zu einer „Entwaffnung“ im Bereich der Kommunikation und der Medien auf. „Wir müssen Nein sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma ...

Das sagte der Erzbischof von Budapest in einem Interview auf den Social Media-Kanälen seiner Erzdiözese. Das neue Kirchenoberhaupt von weltweit rund 1,4 Milliarden Katholiken bringe umfassende Erfahrungen aus der Arbeit in der römischen Kurie, der Seelsorge und seiner Ordensgemeinschaft mit. „Diese Vielseitigkeit und der weite Blick wurden hochgeschätzt“, so Erdö.

„Nicht überraschend, aber umso erfreulicher“

Die Wahl Prevosts zum Papst sei daher „nicht überraschend, aber umso erfreulicher“ gewesen. Denn bei Papst Leo XIV. handele es sich trotz seiner Herkunft aus den USA und den Tätigkeiten in Lateinamerika um keinen „außenstehenden, aus der Ferne kommenden Menschen“, so Erdö weiter. Die Kardinäle hätten sich in diesem Zusammenhang für einen erfahrenen Kurienkardinal entschieden, der sich durch kirchenrechtliche Kompetenz und menschliche Qualitäten auszeichne.

Mit Blick auf den ersten Gottesdienst des neuen Papstes mit den Kardinälen sagte Erdö, die Kirche habe mit Leo XIV. einen „liturgisch sorgfältigen, zugleich aber mitfühlenden Papst erhalten, der mit dem Volk gemeinsam feiern kann“. Das sei wichtig, denn die Liturgie sei ein zentrales Thema im Leben der Kirche - aber „oft auch Gegenstand von Diskussionen“.

(kna – sk)

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 12, 2025 at 03:00PM

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Erdö: Kirche hat originellen und mutigen Papst bekommen
"Er denkt analytisch" / Wirtschaftsexperte hat von Leo XIV. besseres Bild als vom Vorgänger
"Er denkt analytisch" / Wirtschaftsexperte hat von Leo XIV. besseres Bild als vom Vorgänger

"Er denkt analytisch" / Wirtschaftsexperte hat von Leo XIV. besseres Bild als vom Vorgänger

https://www.domradio.de/artikel/wirtschaftsexperte-hat-von-leo-xiv-besseres-bild-als-vom-vorgaenger

Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht Unterschiede zwischen Papst Leo XIV. und dessen Vorgänger in Wirtschaftsfragen. Der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri betrachte wirtschaftliche und soziale Herausforderungen nicht nur aus theologischer Perspektive, als Mathematiker und Philosoph denke er auch sehr analytisch, schreibt Fuest in einem Gastkommentar für die Online-Ausgabe der "Welt" (Montag).

Franziskus sei zwar in seiner Hinwendung zu den Armen und einem bescheidenen Lebensstil vorbildlich gewesen, seine Analysen wirtschaftlicher und sozialer Fragen hätten aber nur teilweise überzeugt. So habe der verstorbene Papst das Gewinnstreben verteufelt. Das zeuge "von mangelndem Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge".

Lob für katholische Soziallehre

Mit seiner Namenswahl stelle sich der neue Papst in die Tradition der von Leo XIII. grundgelegten katholischen Soziallehre. "Die katholische Soziallehre vertritt sehr differenzierte Positionen zur Ordnung der Wirtschaft", so Fuest. Sie kritisiere zum einen Missstände in Unternehmen wie Ausbeutung und Kinderarbeit. Zugleich verteidige sie das Privateigentum und wende sich gegen zu hohe Steuern.

Fuest erwartet in dieser Tradition von Papst Leo XIV. einen differenzierten Blick auf aktuelle Probleme wie den Klimaschutz. Damit würde seine Stimme über die Kirche hinaus auch in der globalen Debatte über die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft gehört, glaubt der Experte. Als positives Beispiel verwies Fuest darauf, dass Robert Prevost als Kardinal für einen weltweiten CO2-Preis plädiert habe. "Das ist ein Instrument, das Marktkräfte und staatlichen Eingriff gezielt kombiniert, um Klimaschutzziele bestmöglich zu erreichen."

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via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

May 12, 2025 at 03:03PM

·domradio.de·
"Er denkt analytisch" / Wirtschaftsexperte hat von Leo XIV. besseres Bild als vom Vorgänger
Wortlaut: Ansprache von Papst Leo XIV. an Medienschaffende
Wortlaut: Ansprache von Papst Leo XIV. an Medienschaffende

Wortlaut: Ansprache von Papst Leo XIV. an Medienschaffende

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-05/wortlaut-medien-audienz-papst-leo-xiv-ki-journalisten-vatikan.html

Hier finden Sie die Ansprache, die der neue Papst Leo XIV. an diesem Montag an Medienschaffende gehalten hat, in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan.

Der neue Papst Leo XIV. ruft zu einer „Entwaffnung“ im Bereich der Kommunikation und der Medien auf. „Wir müssen Nein sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma ...

Sämtliche Wortmeldungen des Papstes in ihrer offiziellen deutschen Fassung werden auf der Internetseite des Heiligen Stuhls publiziert.

Guten Tag, (auf englisch) guten Morgen, und danke für diesen wunderbaren Empfang! Man sagt, wenn die Leute am Anfang klatschen, hat das nicht viel zu bedeuten; wenn Sie am Ende noch wach sind und immer noch klatschen wollen... Danke sehr!

Liebe Brüder und Schwestern, ich heiße Sie, die Vertreter der Medien aus aller Welt, herzlich willkommen. Ich danke Ihnen für die Arbeit, die Sie geleistet haben und die Sie in diesen Tagen, die für die Kirche wahrhaft eine Zeit der Gnade sind, noch leisten werden.

In der Bergpredigt hat Jesus verkündet: „Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9). Diese Seligpreisung ist eine Herausforderung für uns alle, aber sie gilt in besonderer Weise für Sie, die Sie zu einer anderen Art der Kommunikation gerufen sind: einer Kommunikation, die nicht um jeden Preis nach Konsens sucht, keine aggressiven Worte verwendet, nicht der Kultur des Wettbewerbs folgt und die Suche nach der Wahrheit niemals von jener Liebe trennt, mit der wir diese Wahrheit demütig suchen müssen. Frieden beginnt bei jedem von uns: in der Art, wie wir die anderen sehen, wie wir ihnen zuhören und über sie sprechen. In diesem Sinne ist die Art und Weise, wie wir kommunizieren, von grundlegender Bedeutung: Wir müssen „Nein“ sagen zum Krieg der Worte und Bilder, wir müssen das Paradigma des Krieges ablehnen!

„Das Leiden der inhaftierten Journalisten ist eine Herausforderung für das Gewissen der Nationen“

Ich möchte daher heute erneut die Solidarität der Kirche mit den Journalisten bekräftigen, die wegen ihrer Suche nach der Wahrheit und ihrer Berichterstattung im Gefängnis sitzen - und ich möchte gleichzeitig ihre Freilassung fordern. Die Kirche erkennt in diesen Zeugen – ich denke dabei an jene, die selbst unter Einsatz ihres Lebens über Kriege berichten – den Mut derer, die Würde, Gerechtigkeit und das Recht der Menschen auf Information verteidigen, denn nur informierte Menschen können freie Entscheidungen treffen. Das Leiden dieser inhaftierten Journalisten ist eine Herausforderung für das Gewissen der Nationen und der internationalen Gemeinschaft und fordert uns alle auf, das kostbare Gut der Meinungs- und Pressefreiheit zu schützen.

Danke, liebe Freunde, für euren Dienst an der Wahrheit. Sie waren in den vergangenen Wochen in Rom, um über die Kirche, ihre Vielfalt und ihre Einheit zu berichten. Sie waren bei den Liturgien der Karwoche dabei und haben dann über die Trauer über den Tod von Papst Franziskus berichtet, der gleichwohl im Licht von Ostern stattfand. Und dieser Osterglaube hat uns auch in den Geist des Konklaves eingeführt – in diese für Sie so langen und anstrengenden Arbeitstage. Doch auch bei dieser Gelegenheit ist es Ihnen gelungen, von der Schönheit der Liebe Christi zu erzählen, die uns vereint und zu einem Volk macht, das vom Guten Hirten geführt wird.

„Diese Zeiten verlangen von jedem von uns, dass wir niemals der Mittelmäßigkeit verfallen“

Wir leben in Zeiten, die schwer zu bewältigen und schwer zu beschreiben sind. Zeiten, die uns alle vor Herausforderungen stellen, vor denen wir uns jedoch nicht drücken dürfen. Im Gegenteil, diese Zeiten verlangen von jedem von uns, dass wir in unseren unterschiedlichen Rollen und Diensten niemals der Mittelmäßigkeit verfallen. Die Kirche muss sich den Herausforderungen der Zeit stellen. Und auch Kommunikation und Journalismus existieren nicht außerhalb von Zeit und Geschichte. Daran erinnert uns der heilige Augustinus, wenn er sagt: „Lasst uns menschenwürdig leben, dann ist auch unsere Zeit gut. Wie wir sind, so ist die Zeit“.

Vielen Dank also für das, was Sie getan haben, um Stereotypen und Klischees zu überwinden, durch die wir das christliche Leben und das Leben der Kirche selbst oft interpretieren. Danke, dass Sie das Wesentliche dessen, was wir sind, erfasst und über alle möglichen Medienkanäle der ganzen Welt vermittelt haben.

„Wir haben – das können wir gemeinsam sagen – wirklich besondere Tage erlebt“

Heute besteht eine der wichtigsten Herausforderungen darin, eine Kommunikation zu fördern, die uns aus dem „Turm zu Babel“ herausführt, in dem wir uns manchmal befinden, aus der Verwirrung liebloser Sprachen, die oft ideologisch oder parteiisch sind. Daher ist Ihr Dienst mit den Worten, die Sie verwenden, und dem Stil, den Sie wählen, von entscheidender Bedeutung. Wie Sie wissen, ist Kommunikation nicht nur die Übermittlung von Informationen, sondern auch die Schaffung einer Kultur, menschlicher und digitaler Umfelder, die zu Räumen des Dialogs und der Diskussion werden. Angesichts der technologischen Entwicklung wird diese Aufgabe immer wichtiger. Ich denke dabei besonders an die künstliche Intelligenz mit ihrem immensen Potenzial, das jedoch Verantwortung und Unterscheidungsvermögen erfordert, damit sie zum Wohl aller eingesetzt werden kann und der gesamten Menschheit zugutekommt. Diese Verantwortung betrifft jeden Einzelnen – entsprechend seinem Alter und seiner Rolle in der Gesellschaft.

Liebe Freunde, mit der Zeit werden wir uns besser kennenlernen. Wir haben – das können wir gemeinsam sagen – wirklich besondere Tage erlebt. Wir haben sie über alle Medienkanäle geteilt: Fernsehen, Radio, Internet und soziale Medien. Ich hoffe aufrichtig, dass jeder von uns sagen kann, dass diese Tage ein wenig vom Geheimnis unseres Menschseins offenbart und in uns den Wunsch nach Liebe und Frieden geweckt haben. Aus diesem Grund wiederhole ich heute die Einladung, die Papst Franziskus in seiner Botschaft zum diesjährigen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel ausspricht: Befreien wir die Kommunikation von allen Vorurteilen und Ressentiments, von Fanatismus und von Hass; befreien wir sie von Aggression. Wir brauchen keine laute, gewaltsame Kommunikation – wir brauchen eine Kommunikation, die zuhören kann und die Stimmen der Schwachen, die keine Stimme haben, hörbar macht. Entwaffnen wir die Worte, und wir werden dazu beitragen, die Welt zu entwaffnen. Eine entwaffnete und entwaffnende Kommunikation ermöglicht es uns, eine andere Sicht auf die Welt zu teilen und in einer Weise zu handeln, die unserer Menschenwürde entspricht.

  (AFP or licensors)

Sie stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, über Konflikte und Friedensbestrebungen, über Situationen der Ungerechtigkeit und Armut und über die stille Arbeit so vieler Menschen zu berichten, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Aus diesem Grund bitte ich Sie, bewusst und mutig den Weg der Kommunikation für den Frieden zu wählen.

Vielen Dank, Gott segne Sie!

(vatican news)

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 12, 2025 at 11:53AM

·vaticannews.va·
Wortlaut: Ansprache von Papst Leo XIV. an Medienschaffende
"Dialog im Respekt" / Theologe Zulehner sieht in Papst Leo XIV. einen Teamplayer
"Dialog im Respekt" / Theologe Zulehner sieht in Papst Leo XIV. einen Teamplayer

"Dialog im Respekt" / Theologe Zulehner sieht in Papst Leo XIV. einen Teamplayer

https://www.domradio.de/artikel/theologe-zulehner-sieht-papst-leo-xiv-einen-teamplayer

Der Theologe Paul Zulehner sieht große innerkirchliche Aufgaben auf den neuen Papst Leo XIV. zukommen. Das betreffe zum einen den von Papst Franziskus eingeleiteten synodalen Prozess der Weltkirche, sagte Zulehner der Wiener "Kleinen Zeitung" (Sonntag). Leo XIV. müsse dessen Ergebnisse sichern, die neue Formen der Beratung und Mitsprache in der Kirche fördern sollen. Bisher sei alles nur auf Papier geschrieben, so der emeritierte Professor und katholische Priester. "Nun ist es an Leo XIV. Nägel mit Köpfen zu machen."

Amerikanischer Pragmatismus

Gleiches gelte für sensible Fragen in der Ökumene, beim Diakonat für Frauen oder dem Einsatz von verheirateten Männern in priesterlosen Gemeinden im Amazonasgebiet. Papst Leo XIV. gilt laut Zulehner als Teamplayer. Sein amerikanischer Pragmatismus werde ihm im neuen Amt zugutekommen. Für die Zukunft der Kirche erwartet der Theologe eine Entwicklung weg vom Zentralismus hin zu einer polyzentrischen Ausrichtung. Sie werde viele regionale Zentren besitzen.

Mit Blick auf das Verhältnis des gebürtigen US-Amerikaners zu US-Präsident Donald Trump geht Zulehner davon aus, dass er seinem Prinzip treu bleibt: Dialog im Respekt. Zugleich werde Leo XIV. "mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Und der prophetischen Kraft des Evangeliums treu bleiben." Leo XIV. habe als polyglotter Papst ein "hervorragendes Repertoire, um ein Global Player zu sein, um sich im Dialog gut verständigen zu können".

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via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

May 11, 2025 at 01:02PM

·domradio.de·
"Dialog im Respekt" / Theologe Zulehner sieht in Papst Leo XIV. einen Teamplayer
Papst Leo fordert bei erstem Sonntagsgebet: "Nie wieder Krieg!"
Papst Leo fordert bei erstem Sonntagsgebet: "Nie wieder Krieg!"

Papst Leo fordert bei erstem Sonntagsgebet: "Nie wieder Krieg!"

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/papst-leo-gebet-100.html

Erstes Sonntagsgebet von Papst Leo "Nie wieder Krieg!"

Stand: 11.05.2025 15:25 Uhr

Viele Menschen sind auf den Petersplatz gekommen, um das erste Sonntagsgebet von Papst Leo XIV. zu verfolgen. Das neue Oberhaupt der Katholischen Kirche nutzt das zu einem Appell an die "Großen der Welt".

Als neuer Papst hat Leo XIV. gerade viele erste Male - der erste Segen, die erste Messe, die erste große Rede. Jetzt ist das erste Sonntagsgebet dazu gekommen. Auf dem Petersplatz hat das Kirchenoberhaupt zu rund 100.000 Menschen gesprochen. Den Auftritt nutzte Leo, um sich zu großen Themen des aktuellen Weltgeschehens zu äußern - verbunden mit einem eindringlichen Friedensappell. Vom Balkon des Petersdoms sagte er:

Angesichts des aktuellen dramatischen Szenarios eines stückweisen Dritten Weltkriegs, wie es Papst Franziskus wiederholt festgestellt hat, wende ich mich an die Großen dieser Welt und wiederhole diesen weiterhin aktuellen Appell: Nie wieder Krieg!

Konkret sprach er den Krieg gegen die Ukraine an: "Ich trage in meinem Herzen die Leiden des geliebten ukrainischen Volkes." Es müsse alles getan werden, um "schnellstmöglich zu einem echten, gerechten und dauerhaften Frieden zu kommen". Außerdem müssten alle Kriegsgefangenen freikommen und alle Kinder zu ihren Familien zurückkehren können.

Krieg in Gaza wird auch angesprochen

Auch die Lage im Nahen Osten sprach der Papst an: "Was im Gazastreifen geschieht, schmerzt mich zutiefst." Er rief dazu auf, "dass die Kämpfe sofort eingestellt werden, dass die erschöpfte Zivilbevölkerung humanitäre Hilfe bekommt und dass die Geiseln freigelassen werden".

Den angekündigten Waffenstillstand zwischen den Atommächten Indien und Pakistan begrüßte der Papst ausdrücklich. Dieser müsse andauern. Er schloss seinen Appell mit der Bitte um das "Wunder des Friedens". Der erste Pontifex aus den USA wurde dafür laut bejubelt. Mehrfach gab es Sprechchöre mit seinem Namen auf Italienisch: "Leone, Leone".

Zehntausende Menschen verfolgten auf dem Petersplatz die Ansprache des neuen Papstes.

Gebet am Grab von Franziskus

Am Samstag hatte Leo XIV. mehrere Spontanbesuche absolviert. Nach einem geplanten Treffen mit den Kardinälen, wo er die Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz für die Menschheit hervorhob, fuhr er in eine 60 Kilometer von Rom entfernte Wallfahrtskirche. Auf dem Rückweg nach Rom machte er einen Stopp am Grab seines Vorgängers Franziskus in der Basilika Santa Maria Maggiore. Auf den offiziellen Aufnahmen des Vatikans sieht man Leo XIV. im Gebet mit einer weißen Rose in der Hand am Grab von Franziskus stehen.

Papst Leo XIV. betet am Grab seines Vorgängers Franziskus.

Konklave-Informationen dringen nach außen

Der US-Amerikaner war am Donnerstag zum 267. Papst gewählt worden. Beim Konklave in der Sixtinischen Kapelle setzte er sich in nur vier Wahlgängen durch. Vor Beginn mussten die 133 Kardinäle einen Eid ablegen, die verordnete Geheimhaltung einzuhalten. Inzwischen dringt aber doch einiges nach außen durch: Der afrikanische Kardinal Désiré Tsarahazana aus Madagaskar bestätigte, dass Leo XIV. im letzten Wahlgang mehr als 100 Stimmen erhielt. Für die erforderliche Zweidrittelmehrheit hätten 89 ausgereicht.

Vom Leiter der Wahl, dem italienischen Kardinal Pietro Parolin, gab es folgende Information: "Ich glaube, ich verrate kein Geheimnis, wenn ich schreibe, dass ein sehr langer und herzlicher Beifall auf die Annahme (der Wahl) folgte". Am neuen Papst sei ihm in diesem Moment eine besondere "Gelassenheit" aufgefallen, die aus seinem Gesicht geleuchtet habe.

Grüße an Passanten bei der Fahrt des neuen Papstes durch Rom.

Am Montag empfängt der neue Papst mehrere Hundert Journalisten, die in den vergangenen drei Wochen seit dem Tod von Franziskus am Ostermontag aus dem Vatikan berichtet haben. Die große Messe zu seiner Amtseinführung ist für kommenden Sonntag geplant, wieder auf dem Petersplatz. Dazu werden Staatsgäste aus aller Welt erwartet. Aus Leos Heimatland USA wird vermutlich Vizepräsident JD Vance dabei sein. Aus Deutschland reist wahrscheinlich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an.

Verschiedenes

via tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD https://www.tagesschau.de/infoservices/alle-meldungen-100.html

May 11, 2025 at 03:29PM

·tagesschau.de·
Papst Leo fordert bei erstem Sonntagsgebet: "Nie wieder Krieg!"
Das christliche Duo in den Charts / Experte erklärt das Phänomen der Musiker "O'Bros"
Das christliche Duo in den Charts / Experte erklärt das Phänomen der Musiker "O'Bros"

Das christliche Duo in den Charts / Experte erklärt das Phänomen der Musiker "O'Bros"

https://www.domradio.de/artikel/experte-erklaert-das-phaenomen-der-musiker-obros

Im April schafften es zwei christliche Rapper auf den ersten Platz der deutschen Album-Charts: Maximilian und Alexander Oberschelp. Das Duo - genannt O'Bros - stammt gebürtig aus München.

In ihren Liedern singen die 29- und 27-Jährigen über Selbstzweifel, Angst und Gott. "Wenn ich zu keinem ehrlich bin - dann zumindest zu Gott", heißt es etwa im Titelsong des Albums "To be Honest" ("um ehrlich zu sein").

Anders als man es klischeemäßig vielleicht von christlichen Sängern erwarten würde, setzen die jungen Männer auf aktuelle Modetrends und eine lockere Sprache: etwa bedruckte T-Shirts und Hoodies mit der Aufschrift "CHVRCHIES", dazu Jeans und weiße Sneaker. Und im Text setzen sie stark auf Anglizismen: "Zerrissen wegen Heart Break

(Herzschmerz) und Chartbreak (Musikhit), 180 Heart Race (Herzrasen), bleibst nur am Leben wegen God's Grace (Gottes Gnade)." Auf Instagram zieht diese Kombi aus bürgerlichem Rap und hippem Auftritt bisher schon mehr als 125.000 Follower an.

Experte: "Neocharismatisch"

Alles nur Fassade oder real? Martin Fritz, wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin, rechnet die O'Bros einer global vernetzten neocharismatischen Bewegung zu: "Typisch für neocharismatische Gruppen ist die pop-kulturelle Vermittlung von Religion."

Fast immer gebe es eine Bühne mit einer Band, die die Zuschauer emotional mitreißen will. Dazu gehöre ein missionarischer Anspruch - also das Ziel, Interessierte für die religiösen Überzeugungen zu begeistern.

Anhänger des neocharismatischen Christentums verträten in der Regel sehr traditionelle Werte, ergänzt Fritz. Homosexualität werde abgelehnt, ein traditionelles Familienmodell vertreten.

"Wir versuchen, das zeitgemäß zu verpacken"

Über die Prägung der O'Bros ist allerdings wenig bekannt. In einem ZDF-Interview wurden sie gefragt, für welchen Glauben sie stehen, was sie von Schwangerschaftsabbrüchen halten und ob eine Beziehung immer aus Frau und Mann bestehen muss.

"Wir versuchen, das zeitgemäß zu verpacken, aber in der Wurzel hat sich wirklich nichts verändert", antwortete Maximilian. Außerdem sei die Bibel kein Regelbuch, obwohl das leider viele Christen so verstünden. Zwei Regeln seien wichtig: Gott und seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst.

Außer in der breiten Öffentlichkeit sind die christlichen Musiker auch in neocharismatischen Kreisen aktiv. Im Januar traten sie auf dem Augsburger "Zimzum"-Festival auf.

Initiator Johannes Hartl, der zugleich Leiter des Augsburger Gebetshauses ist, hatte Journalisten den Zugang zur Veranstaltung verwehrt. Nach Ansicht von Fritz ist Hartl nicht nur in der neocharismatischen Szene vernetzt, sondern auch in der rechtskonservativen.

Gegen Ausgrenzung und Polarisierung

Für Anfragen der KNA - auch zu eher kritischen Aspekten - hatten die O'Bros laut Management keine Zeit. Stattdessen verwiesen sie auf eine Einladung zu einem der von ihnen mitgestalteten Gottesdienste, der ihre Werte widerspiegele.

Darin schreiben sie unter anderem: "Wir sind überzeugt: Die Hoffnungsbotschaft von Ostern ist zeitlos relevant - für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Weltanschauung oder Glaube. Unsere Überzeugung wurzelt in einer christlichen Perspektive, die für Einheit, Nächstenliebe und Versöhnung steht - und gegen Ausgrenzung, Polarisierung und Angst."

Das klingt anders als das, was das aufstrebende Duo 2019 im Gespräch mit dem Jugendprogramm "Puls" sagte: "Wir polarisieren. Das war uns von vornherein bewusst." Sonst werde man nicht christlicher Rapper.

"Außerdem ist Polarisieren ja auch gut, es ist ein gutes Zeichen. Jesus hat auch polarisiert." Denn die einen wollten ihn damals töten, die anderen hielten ihn für Gottes Sohn, erklärten die Brüder. Dass sie in den Sozialen Netzwerken wahrgenommen werden, finden sie gut: "Es zeigt, dass wir von dem, was Jesus getan hat, gar nicht so weit weg sind."

Experte Fritz ordnet das Ganze so ein: Auf der einen Seite wollten die Sänger ein breites Publikum ansprechen. Um im Mainstream erfolgreich zu sein, sei es schwierig, zum Beispiel offen homophobe Positionen zu vertreten. Andererseits hätten "die Bros" aber auch unter evangelikalen Anhängern eine feste Fanbase, mit der sie es sich nicht verscherzen wollten.

Die Szene insgesamt macht dem Evangelikalismus-Experten Sorgen. Als Gefahr für eine offene Gesellschaft sieht Fritz die O'Bros aber nicht: "Diese insgesamt doch recht harmlose Musik ist kein Grund für Alarmismus."

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via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

May 11, 2025 at 02:49PM

·domradio.de·
Das christliche Duo in den Charts / Experte erklärt das Phänomen der Musiker "O'Bros"
Pope Leo XIV calls for peace in Ukraine and Gaza saying 'Never again war'
Pope Leo XIV calls for peace in Ukraine and Gaza saying 'Never again war'

Pope Leo XIV calls for peace in Ukraine and Gaza, saying 'Never again war'

https://www.npr.org/2025/05/11/g-s1-65758/pope-leo-xiv-calls-for-peace-in-ukraine-and-gaza-saying-never-again-war

In his first Sunday noon blessing as pontiff, Pope Leo XIV called for a just and lasting peace in Ukraine and an immediate ceasefire in Gaza with the release of hostages and delivery of aid

(Image credit: Andrew Medichini)

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via NPR Topics: Religion https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=1016

May 11, 2025 at 01:13PM

·npr.org·
Pope Leo XIV calls for peace in Ukraine and Gaza saying 'Never again war'
Warum sich der neue Papst Leo XIV. nennt
Warum sich der neue Papst Leo XIV. nennt

Warum sich der neue Papst Leo XIV. nennt

https://zulehner.wordpress.com/2025/05/11/warum-sich-der-neue-papst-leo-xiv-nennt/

Am Tag nach seiner Wahl erklärt dies Leo XIV. persönlich den Kardinälen. Dabei betont er auch seine Entschlossenheit, die Kirche auf der Linie des Zweiten Vatikanums voranzubringen. Er stützt sich ausdrücklich auf Evangelii gaudium seines Vorgängers Papst Franziskus und greift daraus für ihn wichtige Punkte heraus.

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via REL ::: Paul M. Zulehner https://zulehner.wordpress.com

May 11, 2025 at 10:36AM

·zulehner.wordpress.com·
Warum sich der neue Papst Leo XIV. nennt
Pope Leo XIV lays out vision of papacy and identifies AI as a main challenge for humanity
Pope Leo XIV lays out vision of papacy and identifies AI as a main challenge for humanity

Pope Leo XIV lays out vision of papacy and identifies AI as a main challenge for humanity

https://religionnews.com/?p=4202537&preview=true&preview_id=4202537

VATICAN CITY (AP) — Pope Leo XIV laid out the vision of his papacy Saturday, identifying artificial intelligence as one of the most critical matters facing humanity and vowing to continue with some of the core priorities of Pope Francis.

But in a sign he was making the papacy very much his own, Leo made his first outing since his election, traveling to a sanctuary south of Rome that is dedicated to the Madonna and is of particular significance to his Augustinian order and his namesake, Pope Leo XIII.

Townspeople of Genazzano gathered in the square outside the main church housing the Madre del Buon Consiglio (Mother of Good Counsel) sanctuary as Leo arrived and greeted them. The sanctuary, which is managed by Augustinian friars, has been a place of pilgrimage since the 15th century and the previous Pope Leo elevated it to a minor basilica and expanded the adjacent convent in the early 1900s.

After praying in the church, Leo greeted the townspeople and told them they had both a gift and a responsibility in having the Madonna in their midst. He offered a blessing and then got back into the passenger seat of the car, a black Volkswagen. En route back to the Vatican, he stopped to pray at Francis’ tomb at St. Mary Major Basilica.

The after-lunch outing came after Leo presided over his first formal audience, with the cardinals who elected him pope. In it Leo repeatedly cited Francis and the Argentine pope’s own 2013 mission statement, making clear a commitment to making the Catholic Church more inclusive and attentive to the faithful and a church that looks out for the “least and rejected.”

Leo, the first American pope, told the cardinals that he was fully committed to the reforms of the Second Vatican Council, the 1960s meetings that modernized the church. He identified AI as one of the main issues facing humanity, saying it poses challenges to defending human dignity, justice and labor.

Some signs about the future emerge

The Vatican, meanwhile, provided hints of its own about the Leo pontificate: It revealed Saturday that Leo would retain the motto and coat of arms that he had as bishop of Chiclayo, Peru that emphasize unity in the church.

The motto, “In Illo uno unum,” was pronounced by St. Augustine in a sermon to explain that “although we Christians are many, in the one Christ we are one.” The emblem is that of the Augustinian order: a pierced flaming heart and a book, representing the Scriptures.

The Vatican also provided details about the pectoral cross that Leo is wearing: It was a gift from the Augustinian order when he was made a cardinal in 2023. It contains relics of St. Augustine and his mother, St. Monica, who was crucial in his conversion to Christianity.

St. Augustine of Hippo is one of the theological and devotional giants of early Christianity. The Augustinian order, formed in the 13th century as a community of “mendicant” friars, is dedicated to poverty, service and evangelization.

Identifying with Pope Francis

Leo referred to AI in explaining the choice of his name: His namesake, Pope Leo XIII, was pope from 1878 to 1903 and laid the foundation for modern Catholic social thought. He did so most famously with his 1891 encyclical Rerum Novarum, which addressed workers’ rights and capitalism at the dawn of the industrial age. The late pope criticized both laissez-faire capitalism and state-centric socialism, giving shape to a distinctly Catholic vein of economic teaching.

In his remarks Saturday, Leo said he identified with his predecessor.

“In our own day, the church offers everyone the treasury of its social teaching in response to another industrial revolution and to developments in the field of artificial intelligence that pose new challenges for the defense of human dignity, justice and labor,” he said.

Toward the end of his pontificate, Francis became increasingly vocal about the threats to humanity posed by AI and called for an international treaty to regulate it.

Francis in many ways saw the Chicago-born Augustinian missionary Robert Prevost as something of an heir apparent: He moved him to take over a small Peruvian diocese in 2014, where Prevost later became bishop and head of the Peruvian bishops conference, and then called him to Rome to take over one of the most important Vatican offices vetting bishop nominations in 2023.

In the speech, delivered in Italian in the Vatican’s synod hall — not the Apostolic Palace — Leo made repeated references to Francis and the mourning over his death. He held up Francis’ 2013 mission statement, “The Joy of the Gospel,” as something of his own marching orders.

He cited Francis’ insistence on the missionary nature of the church and the need to make its leadership more collegial. He cited the need to pay attention to what the faithful say “especially in its most authentic and inclusive forms, especially popular piety.”

Again, referring to Francis’ 2013 mission statement, Leo cited the need for the church to express “loving care for the least and rejected” and engage in courageous dialogue with the contemporary world.

A quick conclave

Greeted by a standing ovation, Leo read from his prepared text, only looking up occasionally. Even when he first appeared to the world on Thursday night, Leo read from a prepared, handwritten text in Italian that he must have drafted sometime before his historic election or the hour or so after. He seemed most comfortable speaking off-the-cuff in the few words he pronounced in Spanish.

Prevost was elected the 267th pontiff on Thursday on the fourth ballot of the conclave, an exceptionally fast outcome given this was the largest and most geographically diverse conclave in history and not all cardinals knew one another before arriving in Rome.

Madagascar Cardinal Désiré Tsarahazana told reporters on Saturday that on the final ballot, Prevost had received “more” than 100 of the 133 votes. That suggests an extraordinary margin, well beyond the two-thirds, or 89 votes, necessary to be elected.

A comment from a contender

Cardinal Pietro Parolin, the Vatican secretary of state who had been considered one of the top contenders to be pope, offered his congratulations on Saturday in a letter published in his hometown paper, Il Giornale di Vicenza.

Parolin praised Leo’s grasp of today’s problems, recalling his first words from the loggia when he spoke of the need for a peace that is “disarmed and disarming.” Parolin said he had appreciated Prevost’s leadership in Chiclayo, saying he helped handle a particularly thorny problem — with no details — and grew to appreciate his governance more closely at the Vatican handling the bishops’ office.

Specifically, Parolin praised Leo’s understanding of people and situations, his “calmness in argumentation, balance in proposing solutions, respect, care and love for everyone.”


Associated Press religion coverage receives support through the AP’s collaboration with The Conversation US, with funding from Lilly Endowment Inc. The AP is solely responsible for this content.

Religion

via RNS https://religionnews.com/

May 11, 2025 at 05:00AM

·religionnews.com·
Pope Leo XIV lays out vision of papacy and identifies AI as a main challenge for humanity
Kath.de - Kommentar: Papst Leo XIV vor schwieriger Mission
Kath.de - Kommentar: Papst Leo XIV vor schwieriger Mission

Kath.de - Kommentar: Papst Leo XIV vor schwieriger Mission

https://explizit.net/artikel/kathde-kommentar-papst-leo-xiv-vor-schwieriger-mission/

Christian Schnaubelt - Chefredakteur und Herausgeber von kath.de - kommentiert die Wahl von Papst Leo XIV in unserem Partnerportal:

„Brücke auch über die Gräben innerhalb der Kirche führen“

"Auf Pontifex Leo XIV. wird die schwierige Mission zukommen, mehr denn je eine Synthese von Tradition und Neuem zu suchen sowie nicht als entweder - oder zu sehen.

Seine internationalen Erfahrungen können seine Aufgabe, zwischen den verschiedenen „Lagern“ in der katholischen Kirche zu vermitteln, unterstützen. Denn es gilt, die kulturellen und theologischen Spannungen innerhalb der weltweiten katholischen Kirche zu überbrücken. Eine der größten Herausforderungen für den 267. Pontifex wird es sein, diese Gegensätze nicht nur auszuhalten, sondern produktiv zu wenden.

Seine gestrige Rede auf der Bennediktionsloggia macht aber Hoffnung: „Maria, hilf uns, Brücken zu bauen“, sagte Papst Leo XIV. Wenn diese Brücke auch über die Gräben innerhalb der Kirche führt und dabei der Mut zu Veränderungen nicht auf der Strecke bleibt, kann der neue Pontifex die Türen, die Papst Franziskus aufgestoßen hat, durchschreiten, ohne auf dem Weg bisherige Glaubenssätze aufzugeben und damit ein echter Brückenbauer sein."

Der vollständige Kommentar ist hier verfügbar: www.kath.de/kommentar/2025-05-09-papst-leo-xiv-vor-schwieriger-mission

Religion

via Aktuelles von explizit.net http://www.explizit.net

May 11, 2025 at 11:03AM

·explizit.net·
Kath.de - Kommentar: Papst Leo XIV vor schwieriger Mission
In dubio pro Leo Die #LaTdH vom 11. Mai
In dubio pro Leo Die #LaTdH vom 11. Mai

In dubio pro Leo – Die #LaTdH vom 11. Mai

https://eulemagazin.de/in-dubio-pro-leo-die-latdh-vom-11-mai/

Herzlich Willkommen!

Deutschland hat einen neuen Bundeskanzler, Rom einen neuen Bischof! Beide Kandidaten kamen durch geheime Wahl ins Amt und schafften es nicht im ersten Wahlgang – damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. Während  es die Kardinäle im Konklave recht schnell schafften, die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit zustande zu bringen, damit das „Gaudium magnum“ eines neuen Papstes verkündet werden konnte, brauchten die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD die gleiche Mehrheit schon für den von der Geschäftsordnung abweichenden zweiten Wahlgang am gleichen Tag. Das ging nicht ohne Zustimmung der anderen Parteien. Und so kommentierte Ricarda Lang unter dem X-Post von Bundeskanzler Friedrich Merz, der ihn beim Ablegen des Amtseides inklusive der religiösen Beteuerung „So wahr mir Gott helfe“ zeigte, frotzelnd: „Und die Grünen. Und die Linken.“

Die traditionelle Formel sei ein „politisches Statement“, frohlockt ein Springer-Volontär in der WELT: Merz sende „ein Signal an sein konservatives Lager und an all jene, die in Religion noch Orientierung sehen“. Von „großer Freude“ über die neue Bundesregierung ist in Deutschland allerdings wenig zu spüren, auch nicht bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die dem Bundeskanzler nicht ohne kritische Untertöne gratulierten.

Der Zweckehe der „Blackrot“-Partner, die man in früheren Zeiten „Große Koalition“ genannt hätte, fehlt sowohl die gesellschaftliche Aufbruchstimmung des „rot-grünen Projekts“, mit der 1998 der ewige Bimbes-Kanzler Helmut Kohl abgelöst wurde, als auch das ikonische Bild des Instagram-Selfies, mit dem Grüne und FDP zum Start der „Ampel“ vermitteln wollten, nun sei die „Generation Pragmatismus“ an der Macht. 2025 tritt eine neue Bundesregierung an – und bringt ihre alten Netzwerke gleich mit: Noch am Morgen ihrer Amtseinführung stehen einige Minister:innen im Lobbyregister des Bundestages. Die Initiative „Abgeordnetenwatch“ hat am gleichen Tag die Lobby-Akte des Kabinetts Merz veröffentlicht. Die darin zusammengestellten Affären und Interessenskonflikte lassen wenig Gutes für die Zukunft erwarten.

Eine interessante religionspolitische Personalie ist den meisten Medien nach meinem Eindruck bisher ziemlich durchgerutscht: Petra Bahr, bisher Regionalbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, wird Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Karin Prien (CDU), der ersten jüdischen Bundesministerin in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Theologin, die auch Mitglied des Deutschen Ethikrats ist, stand nach Tätigkeiten für die FEST in Heidelberg, als erste EKD-Kulturbeauftragte, und die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin seit 2017 an der Spitze des Sprengels Hannover.

Einen guten Start in die neue Woche

wünscht Ihnen Ihr Thomas Wystrach

PS: Die #LaTdH und die ganze Eule werden von den Leser:innen selbst ermöglicht! Die Eule ist ein unabhängiges Magazin und erhält keine Unterstützung von Kirchen oder Religionsgemeinschaften. Werden Sie Eule-Abonnent:in! Schon ab 3 € im Monat sind Sie dabei.

Debatte

Annuntio vobis gaudium magnum; habemus Papam! (vatican.va)

„Leo XIV.“ – für diesen Namen hat sich der am frühen Donnerstagabend durch „kanonische Wahl“ im Konklave zum Papst gekürte Kardinal Robert Francis Prevost entschieden, bisher Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe, also eine Art „Personalchef“ der römisch-katholischen Weltkirche. Für die meisten sicher ein „Überraschungskandidat“, jedenfalls kein „Favorit“ unter den papabile. Ein wichtiger Funktionsträger der Kurie im Vatikan, der aber vorher ausreichend Erfahrung an der „Peripherie“ der Kirche, an der Franziskus viele neue Kardinäle gefunden und zu zukünftigen Papstwählern gemacht hatte, sammeln konnte.

Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz und vermutlich Hunderte Millionen Zuschauer an ihren Bildschirmen verfolgten das traditionelle Schauspiel der Wahl eines neuen „Pontifex Maximus“ inklusive weißem Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle, der Verkündung der erfolgreichen Wahl durch den Kardinalprotodiakon und den ersten Auftritt des neuen Papstes auf der Benediktionsloggia des Petersdoms. Noch am Abend stellte der Osservatore Romano eine kurze Biographie online, auch das Wappen und ein offizielles Foto des neuen Papstes folgten inzwischen.

In seiner ersten Ansprache an die Kardinäle hat Leo XIV. erwartungsgemäß seine „volle Zustimmung“ zum Weg der römisch-katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil erklärt und eine Fortsetzung des Kurses seines Vorgängers Franziskus angekündigt. In Erinnerung an Papst Leo XIII., der in seiner Enzyklika „Rerum Novarum“ die soziale Frage des ausgehenden 19. Jahrhunderts behandelte, habe er sich für seinen Namen Leo XIV. entschieden:

Heute bietet die Kirche allen den Schatz ihrer Soziallehre an, um auf eine weitere industrielle Revolution und auf die Entwicklungen der künstlichen Intelligenz zu antworten, die neue Herausforderungen im Hinblick auf die Verteidigung der Menschenwürde, der Gerechtigkeit und der Arbeit mit sich bringen.

„Den Kardinälen ist mit der Papst-Wahl ein handfester Coup gelungen“ (FB2 der Uni Münster)

Die Professor:innen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster äußern sich auf der Website ihres Fachbereichs zur Wahl und zu möglichen Themen des neuen Papstes. Erwartet wird ein „sozialer Papst und Brückenbauer“ (Hubert Wolf), „sozialethisch, aber auch ökumenisch vielversprechend“ (Regina Elsner), ein „erfahrener Diplomat“, der „den Tyrannen der Welt wie Trump und Putin die Stirn bieten“ werde (Thomas Schüller; ausführlicher auch bei feinschwarz.net), ein „pragmatischer Reformer“, „weltgewandt und hochpolitisch“ (Christian Bauer), ein „weltkirchlich erfahrener und global vernetzter Ordensmann“ (Marianne Heimbach-Steins) oder ganz einfach ein „guter Mann mit einem guten Herzen“ (Daniel Minch).

Der Wiener Theologe Paul M. Zulehner hatte in seinem Blog die Wahl von Kardinal Prevost vorhergesagt, allerdings auf den Papstnamen „Bonaventura“ getippt; alternativ hätte er sich auch Luis Antonio Kardinal Tagle von den Philippinen als Papst „Franziskus II.“ vorstellen können.

Leo: Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen – Simone Parise (feinschwarz.net)

Inmitten der vielen Stimmen zur Papstwahl unternimmt Simone Parise im Theologischen Feuilleton feinschwarz.net den Versuch, dem Namen Leo gedankenspielerisch und historisch nachzuspüren. Er erinnert an die lateinische Inschrift über den siegreichen „Löwen aus dem Stamme Juda“ auf dem Obelisken des Petersplatzes, an Giuseppe Verdis Oper „Attila“, in der Papst Leo I. dem Hunnenkönig entgegentritt, und an Leo XIII., einerseits ein Papst der Isolation im Vatikan, andererseits Autor von 86 Enzykliken, mit denen er Brücken zur Welt zu schlagen versuchte:

Mit der Enzyklika Testem benevolentiae (1899) verurteilte er den sogenannten „Amerikanismus“ – also die Bemühung, den Katholizismus stärker an die Prinzipien von Freiheit, Demokratie und Pluralismus anzupassen. Ist es nur eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet der erste US-amerikanische Papst den Namen Leo wählt? (…)

Viele hoffen auf eine Kontinuität mit Papst Franziskus. Wer weiß, ob sich Robert Francis Prevost bei seiner Namenswahl nicht auch von Bruder Leo, dem engen Freund und Weggefährten des heiligen Franz von Assisi, inspirieren liess? Eine „franziskanische“ Kontinuität zwischen den beiden Päpsten wäre bedeutsam – und tröstlich.

Leo XIV. – der erste US-amerikanische Papst als „Anti-Trump“?

Im Interview mit SWR Kultur bekräftigte Matthias Drobinski die These aus seinem Kommentar (€) in Publik-Forum, die Kardinäle hätten sich für einen „Anti-Trump“ entschieden. Die aktuelle US-Migrationspolitik jedenfalls sehe Prevost kritisch. Auch Stefan Hunglinger spekuliert in der taz darauf, der „Gesamtamerikaner“ Leo XIV. könne „ein Gegengewicht werden zu Donald Trump und seinem katholischen Vizepräsidenten J.D. Vance“. Ins gleiche Horn stößt der Sozialethiker Markus Vogt im Interview mit der KNA:

Liest man zwischen den Zeilen und weiß um seine Themen, ist Leo XIV. ein klarer Antipode zum US-Präsidenten: in der Friedensethik, in der Wirtschaftsethik, in der Einstellung zur Demokratie und beim Thema Verantwortung für andere.

Prevost kann für die USA werden, was Wojtyla für Polen wurde – Felix Neumann (katholisch.de)

Donald Trump, „ein Clown als Präsident“, der vor dem Konklave noch ein KI-Bild von sich als Papst über seine Social-Media-Kanäle viral gehen ließ, begrüßte die Wahl eines „Landsmanns“ zum Papst voller „excitement“, so als handle es sich um eine weitere Goldmedaille für die USA bei den Olympischen Spielen. Dass der Präsident wirklich Grund zur Freude habe, bezweifelt indes Felix Neumann in seinem „Standpunkt“ bei katholisch.de: Kaum ein Kirchenmann sei bisher kritischer gegenüber der Politik der US-Administration aufgetreten als Kardinal Prevost.

Dabei hat dieser Papst Leo XIV. das Potential, für Trumps Regime das an die Wand zu malen, was die Wahl von Johannes Paul II. für Polens kommunistisches Regime bedeutete. Der Papst hat keine Divisionen. Er hat etwas viel Mächtigeres: Hoffnung auf Anstand, Freiheit und Gerechtigkeit gegen Ressentiments, Unterdrückung und Verfolgung. Mit der Wahl dieses US-Amerikaners zum Papst haben die Kardinäle dafür ein starkes Zeichen gesetzt.

Kein Übermensch – Benjamin Leven (Communio)

Die Oberflächlichkeit vieler medialer Schnellschuß-Statements am Wahlabend spießt Benjamin Leven in seinem letzten „Rauchzeichen“ aus Rom auf, ein Online-Tagebuch, in dem er das Konklave auf der Website der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio begleitet hatte:

Manche Kommentare scheinen mehr Ausdruck von Projektionen und Wunschdenken zu sein als begründete Analysen. Diese Kaffeesatzleserei hat auch damit zu tun, d

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In dubio pro Leo Die #LaTdH vom 11. Mai
Das Wappen des neuen Papstes
Das Wappen des neuen Papstes

Das Wappen des neuen Papstes

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-05/leo-xiv-wappen-papst-kardinal-herz-jesu-lilie.html

Robert Francis Prevost bleibt sich auch als Papst treu: Als Papstwappen hat er die Symbolik bestätigt, die er bereits in seinem Kardinalswappen trug. Neu sind die Päpstlichen Insignien, die den Schild im Mittelteil umschließen. Auch ein offizielles Foto des neuen Papstes wurde veröffentlicht.

In einer seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium nach der Wahl zum Papst hat Leo XIV. an diesem Samstagvormittag im Vatikan seine Beweggründe für die Wahl des Namens ...

Das Wappen von Leo XIV. zeigt einen Schild, der diagonal in zwei Sektoren geteilt ist. Der obere Sektor hat einen blauen Hintergrund, auf dem eine weiße Lilie abgebildet ist. Der untere, mit hellem Hintergrund, zeigt ein Bild, das an den Orden des Heiligen Augustinus erinnert: ein geschlossenes Buch, auf dem ein von einem Pfeil durchbohrtes Herz zu sehen ist. Das Bild erinnert an die Bekehrungserfahrung des heiligen Augustinus, die er mit den Worten „Vulnerasti cor meum verbo tuo“, „Du hast mein Herz mit deinem Wort durchbohrt“, erklärte.

Das Bildchen mit der Unterschrift des Papstes wird gewöhnlich bei Audienzen und Messen mit dem Kirchenoberhaupt verteilt. Auch unser Freundeskreis wird diese Bildchen in Kürze für Sie bereitstellen. Eine Bestellung ist unter der Adresse cd@vaticannews.de möglich.

(vatican news - cs)

Religion

via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 10, 2025 at 03:13PM

·vaticannews.va·
Das Wappen des neuen Papstes
Zukunft der katholischen Kirche: Ein Papst ist nicht ganz von dieser Welt
Zukunft der katholischen Kirche: Ein Papst ist nicht ganz von dieser Welt

Zukunft der katholischen Kirche: »Ein Papst ist nicht ganz von dieser Welt«

https://www.spiegel.de/kultur/zukunft-der-katholischen-kirche-ein-papst-ist-nicht-ganz-von-dieser-welt-a-23f56138-3360-4577-9f68-51af4d4a149f

Ist Papst Leo XIV. in der Lage, die Probleme der Kirche zu lösen? Hier erklärt der Religionssoziologe Detlef Pollack das Phänomen katholische Kirche. Und warum sie ihr eigener Markenkern in ein Dilemma stürzt.

Verschiedenes

via DER SPIEGEL - Kultur https://www.spiegel.de/

May 10, 2025 at 01:26PM

·spiegel.de·
Zukunft der katholischen Kirche: Ein Papst ist nicht ganz von dieser Welt
Papst Leo XIV. warnt vor Gefahren von Künstlicher Intelligenz
Papst Leo XIV. warnt vor Gefahren von Künstlicher Intelligenz

Papst Leo XIV. warnt vor Gefahren von Künstlicher Intelligenz

https://www.tagesschau.de/ausland/papst-leo-ki-100.html

Ausrichtung des Pontifikats Papst warnt vor Gefahren von Künstlicher Intelligenz

Stand: 10.05.2025 17:32 Uhr

Der neue Papst möchte den Weg seines Vorgängers, Franziskus, weitergehen und die Ränder der Gesellschaft in den Blick nehmen. Gleichzeitig bezeichnete Leo XIV. Künstlicher Intelligenz als eine große Herausforderung.

Für den neuen Papst Leo XIV. ist Künstliche Intelligenz eines der wichtigsten Themen, mit denen die Menschheit konfrontiert ist. Bei einer Versammlung mit Kardinälen im Vatikan bezeichnete der erste Pontifex aus den Vereinigten Staaten KI als eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre "für die Verteidigung der Menschenwürde, der Gerechtigkeit und der Arbeit".

Leo machte deutlich, dass er die Reformen seines Vorgängers Papst Franziskus fortsetzen wird, um die Katholische Kirche inklusiv und aufmerksam gegenüber den Gläubigen zu machen. Die Kirche solle sich um die "Geringsten und Ausgestoßenen" kümmern, sagte er. Er wolle den Weg seines Vorgängers als "demütiger Diener" weitergehen.

Namensvetter hatte auch sozialen Schwerpunkt

Leo berief sich mehrfach auf Franziskus. In den Mittelpunkt stellte er die Synodalität, Missionsarbeit, Kollegialität und den Blick auf die Ränder der Gesellschaft. "Gerade weil ich mich berufen fühle, diesen Weg weiterzugehen, habe ich daran gedacht, den Namen Leo XIV. anzunehmen", führte der neue Papst aus. Für den Namen habe er sich vor allem entschieden, weil Papst Leo XIII. (1878-1903) während der industriellen Revolution den Grundstein für die moderne katholische Soziallehre mit der historischen Enzyklika "Rerum novarum" gelegt habe.

Heute biete die Kirche ihr Erbe der Soziallehre an, um auf eine neue Industrie-Revolution und die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zu reagieren, sagte Leo XIV. Der verstorbene Papst Franziskus hatte sowohl den Laissez-faire-Kapitalismus als auch den staatszentrierten Sozialismus kritisiert und damit einer eindeutig katholischen Richtung der Wirtschaftslehre Gestalt gegeben.

Leo XIV. erhielt weit mehr als Zweidrittelmehrheit

Der US-Amerikaner, mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, war am Donnerstag zum 267. Papst der Katholischen Kirche gewählt worden. Der 69-Jährige setzte sich im Konklave in der Sixtinischen Kapelle bereits nach vier Wahlgängen durch. Einer der afrikanischen Kardinäle, Désiré Tsarahazana aus Madagaskar, bestätigte inzwischen, dass Leo XIV. im letzten Wahlgang mehr als 100 Stimmen erhielt, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Damit bestätigte der Kardinal einen Bericht der Tageszeitung La Repubblica. Erforderlich war eine Zweidrittelmehrheit - also 89 Stimmen.

An diesem Sonntag zeigt sich der erste Papst aus den USA in der Geschichte der Katholischen Kirche zum zweiten Mal der Öffentlichkeit. Auf dem Petersplatz werden dazu mehrere Zehntausend Menschen erwartet.

Verschiedenes

via tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD https://www.tagesschau.de/infoservices/alle-meldungen-100.html

May 10, 2025 at 05:34PM

·tagesschau.de·
Papst Leo XIV. warnt vor Gefahren von Künstlicher Intelligenz
Newly-elected Pope wears Apple Watch on first official mass
Newly-elected Pope wears Apple Watch on first official mass

Newly-elected Pope wears Apple Watch on first official mass

https://9to5mac.com/2025/05/10/pope-wears-apple-watch-in-first-mess/

If you think tech nerds are excessively obsessive about their hobbies, you don’t know watch nerds. The horology corners of the internet host deep, sprawling discussions that make even the longest John Siracusa explainer or episode of The Talk Show seem superficial.

Recently, none other than the newly elected Pope caught the attention of this ever-watchful crowd. And it turns out, His Holiness is an Apple Watch guy.

To be fair, Pope Leo XIV doesn’t wear just the Apple Watch. During his first public appearance as Pope, a mystery model peeked out from under his sleeve just enough to break the horology internet.

Was wearing a Wenger Swiss Military 7223X (which, as Esquire noted, immediately sold out when word came out)? Was it a Casio? Maybe a Rolex? The debate rages on.

Regardless, self-described “expert Watch spotter” Nick Gould noticed that “during his first Holy Mass, Pope Leo XIV sported an Apple Watch, which he had worn previously before being elected a Cardinal.”

He’s right. Reddit user Alexander Humbolt dug up a photo of him blessing an elderly parishioner at precisely 7:35 p.m. a few years ago.

Sadly, as user bondibitch noted, the image isn’t sharp enough to tell if he had already closed his rings that day. But as the newly elected resident of one of the world’s most staircase-rich countries, the Pontiff will have plenty of chances now.

Top Apple Watch offers

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Technologie

via 9to5Mac https://9to5mac.com/

May 10, 2025 at 08:23PM

·9to5mac.com·
Newly-elected Pope wears Apple Watch on first official mass
Papst Leo XIV.: Die erste offizielle Ansprache an die Kardinäle im Wortlaut
Papst Leo XIV.: Die erste offizielle Ansprache an die Kardinäle im Wortlaut

Papst Leo XIV.: Die erste offizielle Ansprache an die Kardinäle im Wortlaut

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-05/papst-leo-xiv-ansprache-kardinaele-wortlaut-namenswahl.html

Wir dokumentieren an dieser Stelle die Ansprache des Papstes an die Kardinäle an diesem Samstag im Wortlaut und in der offiziellen Übersetzung. Diese und alles anderen offiziellen Texte des Papstes finden Sie wie üblich auf www.vatican.va, der offiziellen Webseite des Vatikans.

In einer seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium nach der Wahl zum Papst hat Leo XIV. an diesem Samstagvormittag im Vatikan seine Beweggründe für die Wahl des Namens ...

ANSPRACHE DES HEILIGEN VATERS

an das Kardinalskollegium

  1. Mai 2025

    Vielen Dank, Eminenz. Bevor wir Platz nehmen, wollen wir mit einem Gebet beginnen und darum bitten, dass der Herr dieses Kollegium und vor allem die ganze Kirche weiterhin mit diesem Geist, auch mit Begeisterung, aber in tiefem Glauben, begleiten möge. Lasst uns gemeinsam auf Latein beten.

    Pater noster… Ave Maria…

    Im ersten Teil dieses Treffens gibt es eine kurze Ansprache mit ein paar Gedanken, die ich mit euch teilen will. Aber dann kommt noch ein zweiter Teil, so wie viele von euch es sich gewünscht haben, wo wir uns im Kardinalskollegium austauschen, um zu hören, welche Ratschläge, Empfehlungen, Vorschläge und ganz konkreten Dinge es gibt, über die in den Tagen vor dem Konklave schon ein bisschen gesprochen wurde.

    Brüder Kardinäle!

    Ich grüße euch und danke euch allen für diese Begegnung und für die Tage zuvor, die schmerzlich waren wegen des Verlusts des Heiligen Vaters Franziskus, herausfordernd wegen der Verantwortung, der wir uns gemeinsam gestellt haben, zugleich aber reich an Gnade und Trost im Heiligen Geist, gemäß der Verheißung, die Jesus selbst uns gegeben hat (vgl. Joh 14,25-27).

    Ihr, liebe Kardinäle, seid die engsten Mitarbeiter des Papstes, und das ist ein großer Trost für mich, wenn ich nun ein Joch auf mich nehme, das meine Kräfte und die eines jeden Menschen bei weitem übersteigt. Eure Anwesenheit erinnert mich daran, dass der Herr, der mir diese Aufgabe anvertraut hat, mich bei der Übernahme dieser Verantwortung nicht allein lässt. Ich weiß vor allem, dass ich immer, immer auf seine Hilfe zählen kann, auf die Hilfe des Herrn, und, durch seine Gnade und Vorsehung, auf die Nähe von euch und von vielen Brüdern und Schwestern, die in der ganzen Welt an Gott glauben, die Kirche lieben und den Stellvertreter Christi mit ihrem Gebet und guten Werken unterstützen.

Bei der Begegnung   (@Vatican Media)

Ich danke dem Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re – er verdient einen Applaus, mindestens einen, wenn nicht mehrere –, dessen Weisheit, Frucht eines langen Lebens und vieler Jahre treuen Dienstes für den Apostolischen Stuhl, uns in dieser Zeit sehr geholfen hat. Ich danke dem Camerlengo der Heiligen Römischen Kirche, Kardinal Kevin Joseph Farrell – ich glaube er ist hier anwesend –, für die wichtige und anspruchsvolle Aufgabe, die er in der Zeit der Sedisvakanz und der Einberufung des Konklaves übernommen hat. Ich denke auch an diejenigen Brüder Kardinäle, die aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnten, und zusammen mit euch verbinde ich mich mit ihnen in der liebevollen Gemeinschaft des Gebets.

In diesem Moment, der zugleich traurig und freudig und dank der Vorsehung in das Licht des Osterfestes gehüllt ist, möchte ich, dass wir den Heimgang unseres verstorbenen Heiligen Vaters Franziskus und das Konklave zusammen als ein österliches Ereignis betrachten, als einen Wegabschnitt des langen Exodus, durch den der Herr uns weiterhin zur Fülle des Lebens führt; und in dieser Perspektive vertrauen wir dem »Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes« (2 Kor 1,3) die Seele des verstorbenen Papstes und auch die Zukunft der Kirche an.

In der Synodenaula   (@Vatican Media)

Der Papst, vom heiligen Petrus bis hin zu mir, seinem unwürdigen Nachfolger, ist ein einfacher Diener Gottes und seiner Brüder und Schwestern, und nichts anderes als dies. Das sieht man schön an den Beispielen vieler meiner Vorgänger, wie zuletzt an Papst Franziskus: an seinem hingebungsvollen Dienst und seinem nüchternen, auf das Wesentliche bedachten Lebensstil, daran, wie er sich in seiner Sendung ganz Gott überlassen hat und an dem ruhigen Vertrauen im Moment seiner Rückkehr in das Haus des Vaters. Nehmen wir dieses kostbare Erbe an und nehmen wir unseren Weg wieder auf, beseelt von derselben Hoffnung, die aus dem Glauben kommt.

Der in unserer Mitte gegenwärtige Auferstandene ist es, der die Kirche beschützt und leitet und sie durch die Liebe, die »durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist, in unsere Herzen ausgegossen ist« (vgl. Röm 5,5), immer wieder neu mit Hoffnung erfüllt. An uns ist es, folgsam auf seine Stimme zu hören und zu treuen Dienern seiner Heilspläne zu werden, eingedenk dessen, dass Gott sich lieber durch ein »sanftes, leises Säuseln« (1 Kön 19,12) oder, wie manche übersetzen, durch eine „sanfte Stimme der Stille“ mitteilt, als durch Donnergrollen und Erdbeben. Dies ist die wichtige Begegnung, die wir nicht verpassen dürfen und zu der wir das ganze heilige Volk Gottes, das uns anvertraut ist, hinführen und begleiten sollen.

In den vergangenen Tagen haben wir die Schönheit sehen und die Stärke dieser riesigen Gemeinschaft spüren können, die ihren Hirten mit so viel Zuneigung und Verehrung verabschiedet und betrauert und ihn im Augenblick seiner endgültigen Begegnung mit dem Herrn im Glauben und im Gebet begleitet hat. Wir haben gesehen, was die wahre Größe der Kirche ist, deren verschiedene Glieder vereint sind mit dem einen Haupt, mit Christus, dem »Hirten und Hüter« (1 Petr 2,25) unserer Seelen. Sie ist der Mutterschoß, aus dem auch wir hervorgegangen sind, und sie ist zugleich die Herde (vgl. Joh 21,15-17), der Acker (vgl. Mk 4,1-20), der uns anvertraut ist, damit wir ihn pflegen, ihn bestellen, ihn mit den Sakramenten des Heils nähren und mit dem Samen des Wortes befruchten, so dass sie, gefestigt in der Eintracht und begeistert in der Mission, im Schatten der Wolke und im Licht des Feuers Gottes wandelt, wie einst die Israeliten in der Wüste (vgl. Ex 13,21).

In der Synodenaula   (@Vatican Media)

Und in diesem Zusammenhang möchte ich, dass wir heute gemeinsam unsere volle Zustimmung zu diesem Weg erneuern, den die Weltkirche seit Jahrzehnten in der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils eingeschlagen hat. Papst Franziskus hat dessen Inhalte in dem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium  ausgezeichnet in Erinnerung gerufen und aktualisiert, von denen ich einige grundlegende Aspekte hervorheben möchte: die Rückkehr zum Primat Christi in der Verkündigung (vgl. Nr. 11); die missionarische Umkehr der gesamten christlichen Gemeinschaft (vgl. Nr. 9); das Wachstum in der Kollegialität und der Synodalität (vgl. Nr. 33); die Aufmerksamkeit für den sensus fidei (vgl. Nr. 119-120), insbesondere in seinen typischsten und inklusivsten Formen, wie der Volksfrömmigkeit (vgl. Nr. 123); die liebevolle Sorge für die Geringsten der Ausgestoßenen (vgl. Nr. 53); den mutigen und vertrauensvollen Dialog mit der heutigen Welt und ihren verschiedenen Elementen und Gegebenheiten (vgl. Nr. 84; Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 1-2).

Es handelt sich dabei um Grundsätze des Evangeliums, die das Leben und Wirken der Familie Gottes seit jeher beseelt und inspiriert haben, um Werte, durch die sich das barmherzige Antlitz des Vaters offenbart hat und sich weiterhin im menschgewordenen Sohn offenbart, der die letzte Hoffnung eines jeden ist, der aufrichtig nach Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und Geschwisterlichkeit sucht (vgl. Benedikt XVI., Enzyklika Spe salvi, 2; Franziskus, Bulle Spes non confundit, 3).

In der Synodenaula   (@Vatican Media)

Gerade weil ich mich berufen fühle, diesen Weg weiterzugehen, habe ich mir überlegt, den Namen Leo XIV. anzunehmen. Es gibt verschiedene Gründe, aber in erster Linie, weil Papst Leo XIII. mit der berühmten Enzyklika Rerum novarum die soziale Frage im Zusammenhang mit der ersten großen industriellen Revolution angesprochen hat. Und heute bietet die Kirche allen den Schatz ihrer Soziallehre an, um auf eine weitere industrielle Revolution und auf die Entwicklungen der künstlichen Intelligenz zu antworten, die neue Herausforderungen im Hinblick auf die Verteidigung der Menschenwürde, der Gerechtigkeit und der Arbeit mit sich bringen.

Liebe Brüder, ich möchte diesen ersten Teil unserer Begegnung damit beschließen, dass ich mir den Wunsch zu eigen mache – und ihn auch euch nahelege –, den der heilige Paul VI. 1963 an den Anfang seines Petrusamtes stellte: »Möge die Kraft Gottes, ohne dessen Hilfe nichts gültig und nichts heilig ist, auf die ganze Welt wie eine große Flamme des Glaubens und der Liebe herabkommen, die alle Menschen guten Willens entflamme, ihre Wege der gegenseitigen Zusammenarbeit erhelle und der Menschheit weiterhin und immer die Fülle des göttlichen Wohlwollens zuteilwerden lasse« (Botschaft an die ganze Menschheitsfamilie Qui fausto die, 22. Juni 1963).

Möge dies auch unser Empfinden sein, das es gilt, mit der Hilfe des Herrn zum Gebet und zu hingebungsvollem Dienst werden zu lassen. Danke!

Religion

via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 10, 2025 at 05:14PM

·vaticannews.va·
Papst Leo XIV.: Die erste offizielle Ansprache an die Kardinäle im Wortlaut
Pope Leo says he chose name due to revolution of artificial intelligence
Pope Leo says he chose name due to revolution of artificial intelligence

Pope Leo says he chose name due to revolution of artificial intelligence

https://cruxnow.com/vatican/2025/05/pope-leo-says-he-chose-name-due-to-revolution-of-artificial-intelligence/

ROME – In a meeting with the College of Cardinals Saturday, two days after his election to the papacy, Pope Leo XIV explained that he chose his papal name as a commitment to the Church’s social teaching amid a new revolution in artificial intelligence.

Speaking to cardinals May 10, the pope said there were various reasons for why he chose his papal name, “but mainly because Pope Leo XIII in his historic Encyclical Rerum Novarum addressed the social question in the context of the first great industrial revolution.”

Rerum Novarum is an encyclical written by Pope Leo XIII in 1891 addressing the conditions of the working classes and which deals with various social issues. It is widely hailed as having laid out the framework for the Catholic Church’s modern social doctrine and its position on social issues, which were a bedrock of Pope Francis’s pontificate.

“In our own day, the Church offers to everyone the treasury of her social teaching in response to another industrial revolution and to developments in the field of artificial intelligence that pose new challenges for the defense of human dignity, justice and labor,” Leo said in his address.

He divided his speech into two segments, the first of which were prepared remarks to the cardinals, with the second portion dedicated to questions, suggestions, and proposals for concrete issues that had been discussed in the days leading up to the conclave.

Leo told the cardinals that their presence was a reassurance to him “that the Lord, who has entrusted me with this mission, will not leave me alone in bearing its responsibility.”

He urged them to view the passing of Pope Francis and the conclave as “a stage in that long exodus through which the Lord continues to guide us towards the fullness of life.”

“It is up to us to be docile listeners to his voice and faithful ministers of his plan of salvation, mindful that God loves to communicate himself, not in the roar of thunder and earthquakes, but in the ‘whisper of a gentle breeze’ or, as some translate it, in a ‘sound of sheer silence,’” he said.

Leo insisted that it is to this “essential and important encounter” with God that the Church’s pastors must guide the people entrusted to their care.

In this sense, he asked cardinals to renew their “complete commitment” to “the path that the universal Church has now followed for decades in the wake of the Second Vatican Council,” which he said Pope Francis “masterfully and concretely” illustrated in his 2013 apostolic exhortation, Evangelii Gaudium, the first of his papacy.

In reference to the document, Leo highlighted the aspects of the “missionary conversion” of the Christian community, as well as a growth in synodality and collegiality and increased attention to the sensus fidei, “especially in its most authentic and inclusive forms, such as popular piety.”

He also underlined love and attention to the poor and rejected, and to dialogue with the modern world.

“These are evangelical principles that have always inspired and guided the life and activity of God’s family,” he said, saying these values are an expression of God’s mercy, which “has been revealed and continues to be revealed in his incarnate Son, the ultimate hope of all who sincerely seek truth, justice, peace and fraternity.”

Leo said he felt called to that same path, which is in part why he chose the papal name Leo XIV, in light of the message that Rerum Novarum can offer to the world today.

He closed his speech quoting Pope Paul VI’s inauguration address after being elected pope, saying, “May it pass over the whole world like a great flame of faith and love kindled in all men and women of good will.”

“May it shed light on paths of mutual cooperation and bless humanity abundantly, now and always, with the very strength of God, without whose help nothing is valid, nothing is holy,” he said, praying that their sentiments “be translated into prayer and commitment, with the Lord’s help.”

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Religion

via Crux Now https://cruxnow.com

May 10, 2025 at 05:57PM

·cruxnow.com·
Pope Leo says he chose name due to revolution of artificial intelligence
How Pope Leo XIV became the conclaves stealth candidate
How Pope Leo XIV became the conclaves stealth candidate

How Pope Leo XIV became the conclave’s stealth candidate

https://www.washingtonpost.com/world/2025/05/09/how-was-pope-leo-chosen/

VATICAN CITY — Hours before the cardinals, chanting in procession, entered the Sistine Chapel on Wednesday for the start of the conclave, a telling aside occurred inside St. Peter’s Basilica. A senior cardinal, seen on camera, offered “good luck” — twice — to the man widely seen as the front-runner to be next pope: the Italian prelate Pietro Parolin.

via World https://www.washingtonpost.com

May 10, 2025 at 08:14AM

·washingtonpost.com·
How Pope Leo XIV became the conclaves stealth candidate
(S) Papst Leo XIV.: Wird er den Kampf gegen Rechtspopulismus fortsetzen?
(S) Papst Leo XIV.: Wird er den Kampf gegen Rechtspopulismus fortsetzen?

(S+) Papst Leo XIV.: Wird er den Kampf gegen Rechtspopulismus fortsetzen?

https://www.spiegel.de/ausland/papst-leo-xiv-wird-er-den-kampf-gegen-rechtspopulismus-fortsetzen-a-1821754b-af78-419c-a50e-b6ad97d9a6f5

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via DER SPIEGEL

May 10, 2025 at 10:28AM

·spiegel.de·
(S) Papst Leo XIV.: Wird er den Kampf gegen Rechtspopulismus fortsetzen?
Leo Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen
Leo Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen

Leo – Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen

https://www.feinschwarz.net/leo-gedankenspiele-zum-namen/

Inmitten der vielen Stimmen zur Papstwahl unternimmt Simone Parise den Versuch, dem Namen Leo gedankenspielerisch und historisch nachzuspüren. Während der endlos wirkenden Minuten zwischen dem […]

Der Beitrag Leo – Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen erschien zuerst auf feinschwarz.net.

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May 10, 2025 at 12:05AM

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Leo Gedankenspiele zu einem geschichtsträchtigen Namen
"Ein klarer Antipode zu US-Präsident Donald Trump" / Sozialethiker Vogt sieht in Wahl Leos XIV. einen "genialen Schachzug"
"Ein klarer Antipode zu US-Präsident Donald Trump" / Sozialethiker Vogt sieht in Wahl Leos XIV. einen "genialen Schachzug"

"Ein klarer Antipode zu US-Präsident Donald Trump" / Sozialethiker Vogt sieht in Wahl Leos XIV. einen "genialen Schachzug"

https://www.domradio.de/artikel/sozialethiker-vogt-sieht-wahl-leos-xiv-einen-genialen-schachzug

KNA: Was ist von einem Papst zu erwarten, der sich mit seiner Namenswahl in die direkte Nachfolge von Leo XIII. stellt?

Prof. Markus Vogt (Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München): Leo XIII. hat Ende des 19. Jahrhunderts die katholische Soziallehre begründet. Er war ein politischer Papst. Er war vorher in Perugia und hat dort gesehen, dass die Verarmung der Massen im Zuge der industriellen Revolution neue, strukturelle Antworten erfordert.

Leo XIV. kennt die Armut aus seiner Tätigkeit als Missionar in Peru. Gebürtig in Chicago, kennt er zugleich die dortige Kaderschmiede des radikalen Wirtschaftsliberalismus, die mit dem Begriff "Chicago boys" verbunden wird. Von daher kennt er auch beide Seiten und könnte versöhnend wirken.

KNA: Wo braucht es denn heute neue Antworten aus der katholischen Soziallehre?

Vogt: Korruption muss bekämpft werden, die internationalen Finanzmärkte müssen gezügelt werden. Gemeinschaftsgüter wie Klima, Boden, Wasser und Artenvielfalt müssen in die ökonomische Theorie integriert werden.

Franziskus hat hier schon einige Ausrufezeichen gesetzt für eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft. De facto haben wir global immer noch mehr eine Machtwirtschaft, in der die Armen an den Rand gedrängt werden.

"Liest man zwischen den Zeilen und weiß um seine Themen, ist Leo XIV. ein klarer Antipode zum US-Präsidenten."

KNA: In ersten Reaktionen wird Robert Francis Prevost als "Anti-Trump" eingeschätzt. Sehen Sie ihn auch so?

Vogt: Öffentlich hat er sich meines Wissens so noch nicht positioniert. Er ist da vorsichtig, ein Diplomat. Bei einem Forschungsaufenthalt in Washington habe ich selbst erlebt, wie stark im US-Katholizismus die Begeisterung und der Rückhalt für Trump waren und sind.

Liest man zwischen den Zeilen und weiß um seine Themen, ist Leo XIV. ein klarer Antipode zum US-Präsidenten: in der Friedensethik, in der Wirtschaftsethik, in der Einstellung zur Demokratie und beim Thema Verantwortung für andere. Die US-Bischofskonferenz ist zutiefst gespalten. Da wird es ganz wichtig, dass der neue Papst mit all seinem kommunikativen Geschick Brücken schlägt.

KNA: Glauben Sie, dass dieses Profil ein bewusstes Kalkül der Konklavemehrheit war?

Vogt: Ja, das ist ein überraschender, aber genialer und wirklich zukunftsweisender Schachzug. Die Weltunordnung, die Zerstörung dessen, was der Westen einmal war, die Aushöhlung der transatlantischen Werte und die Implosion der Demokratie, all das geht gegenwärtig am offensivsten von Amerika aus. Deshalb muss einer die Situation dort gut kennen, um wirksame Antworten zu finden.

Zumindest einigen Kardinälen traue ich zu, dass sie diesen Akzent bewusst im Blick hatten bei ihrer Wahl.

Das Interview führte Christoph Renzikowski.

Robert Francis Prevost (Papst Leo XIV.)

hier geht es zur Themenseite

Robert Francis Prevost gilt als ein Kardinal der Mitte. Obwohl US-Amerikaner ist der Ordensmann in Rom, der Kurie und der Weltkirche zu Hause. Zuletzt leitete der 69-Jährige die Vatikanbehörde für Bischöfe, quasi die Personalabteilung der katholischen Weltkirche. In dieser Funktion war Prevost in den vergangenen zwei Jahren zuständig für einen Großteil der Bischofsernennungen weltweit.

Religion

via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

May 10, 2025 at 08:15AM

·domradio.de·
"Ein klarer Antipode zu US-Präsident Donald Trump" / Sozialethiker Vogt sieht in Wahl Leos XIV. einen "genialen Schachzug"
Stimme gegen das Vergessen / Margot Friedländer war eine Stimme gegen das Vergessen
Stimme gegen das Vergessen / Margot Friedländer war eine Stimme gegen das Vergessen

Stimme gegen das Vergessen / Margot Friedländer war eine Stimme gegen das Vergessen

https://www.domradio.de/artikel/margot-friedlaender-war-eine-stimme-gegen-das-vergessen

"Versuche, dein Leben zu machen" - dieser Satz ist Margot Friedländer von ihrer Mutter geblieben, bevor sie mit ihrem Sohn Ralph, Margots Bruder, deportiert und in Auschwitz ermordet wurde. Der von der Mutter hinterlassene Satz ist auch der Titel von Friedländers Autobiografie, die beschreibt, was es hieß, als Jüdin versteckt in Berlin zu leben - und zu überleben.

Nach dem Krieg ging sie mit ihrem Mann Adolf in die USA und kehrte 2010 wieder dauerhaft in ihre Geburtsstadt zurück. Sie war eine bekannte Zeitzeugin, die ihre Erlebnisse weitertrug und über die NS-Verbrechen sprach, vor allem mit Schülern. Nun ist Margot Friedländer am Freitag im Alter von 103 Jahren gestorben.

Zwangsarbeit und Versteck

Zur Welt kam sie 1921 in Berlin als Margot Bendheim. Nach der Schule arbeitete sie in einer Schneiderei, ab 1940 musste sie Zwangsarbeit leisten. Ihre Familie hatte versucht, vor den Nationalsozialisten in die USA zu fliehen - vergeblich.

Dann kam der 20. Januar 1943: Die 21-jährige Margot wollte sich mit ihrem Bruder und ihrer Mutter treffen, um die Flucht vor der Gestapo vorzubereiten. Doch ihr Bruder war kurz zuvor abgeholt worden, und auch die Mutter kam nicht zu dem vereinbarten Treffpunkt.

Die Mutter hinterließ bei Nachbarn eine Botschaft für ihre Tochter: "Ich habe mich entschlossen, zur Polizei zu gehen. Ich gehe mit Ralph, wohin auch immer das sein mag. Versuche, dein Leben zu machen." Was ihr noch von ihrer Mutter blieb: deren Handtasche mit einem Adressbüchlein und einer Bernsteinkette.

Viele Fragen blieben

Und viele Fragen. "Warum hat meine Mutter nicht gewartet? Sie hat sich für meinen Bruder entschieden", schreibt sie. Für Margot Friedländer begann das Leben im Untergrund, von Versteck zu Versteck.

Sie schreibt: "Der Tag, an dem ich untertauche, nehme ich den Judenstern ab." Sie ging ohne Ziel durch die Straßen, einfach um zu gehen. Sie bekam Adressen für ganz unterschiedliche Verstecke, von jedem Abschied musste sie annehmen, dass er für immer war.

Friedländer schaffte es, insgesamt 15 Monate lang von Unterschlupf zu Unterschlupf im Untergrund zu bleiben. Doch dann geriet sie im April 1944 in die Hände von "Greifern" - das waren Juden, die für die Gestapo arbeiteten, versteckte Juden aufspürten und auslieferten. Sie wurde nach Theresienstadt gebracht.

Theresienstadt war "Zwischenreich"

Theresienstadt sei ein "Zwischenreich" gewesen, "nicht Leben, nicht Tod", erinnerte sich Friedländer. "Eine Frage bestimmte unser Leben: Wie viel kann der Mensch aushalten?" Um sie herum Hunger, Elend, Halbtote und Tote. Sie sei jedoch entschlossen gewesen, zu überleben.

So ist es dann gekommen, ihre Familienmitglieder jedoch waren tot.

Ihrer Mutter habe sie sich immer nahe gefühlt, so Friedländer. In Theresienstadt war sie Adolf begegnet, den sie aus Berlin kannte, und der später ihr Ehemann werden sollte. Nach der Befreiung des Lagers und dem Ende des NS-Terrorregimes wanderte Friedländer mit ihrem Mann 1946 in die USA aus. Dort arbeitete sie als Reiseagentin und Schneiderin.

"Geschenk für unsere Gesellschaft"

Seit 2010 lebte Friedländer wieder in Berlin - und trat immer wieder als Zeitzeugin auf. Im Rahmen ihres Engagements erhielt sie zum Beispiel 2021 für besondere Verdienste im christlich-jüdischen Dialog die Jeanette-Wolff-Medaille. 2011 bekam sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Die für Freitag geplante Überreichung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war schon kurz zuvor abgesagt worden.

"Margot Friedländers Vermächtnis ist uns Mahnung und Verpflichtung, gerade in einer Zeit, in der die Demokratie angefochten wird und sich Antisemitismus wieder unverhohlen zeigt, bleibt es unsere Verantwortung, die jüdische Gemeinschaft in unserem Land nie wieder im Stich zu lassen", so Steinmeier in einem Kondolenzschreiben.

Friedländer gründete zudem eine nach ihr benannte Stiftung, die 2024 erstmals einen Preis verlieh. Die mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an sechs Preisträger, die sich für menschliches Miteinander, stärkere Demokratie und die Erinnerung an die Opfer des Holocausts engagierten.

Im selben Jahr bekam sie den Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin. Von ihr lasse sich lernen, sich für die eigenen Werte einzusetzen, gesellschaftliche Abgründe zu überbrücken und im Gespräch zu bleiben, sagte Museumsdirektorin Hetty Berg.

Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck würdigte Friedländers Haltung und Engagement als "Geschenk für unsere Gesellschaft".

"Zutiefst erschüttert"

Friedländer selbst warnte immer wieder vor Antisemitismus. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte sie mit Blick auf den Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober: "Ich bin erschüttert, zutiefst erschüttert. Kinder, Babys, alte Leute einfach umzubringen. Köpfe abzuschneiden.

So ein Hass. Menschen bringen Menschen um, weil sie eine andere Religion haben. Gibt es denn das, sind wir nicht alle gleich? Das hat nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun." Und: "Ich weiß es nicht, wie man jemanden so hassen kann. Ich liebe Menschen, in jedem steckt etwas Gutes."

Holocaust ist die nahezu weltweit gebräuchliche Bezeichnung für den Völkermord an der jüdischen Bevölkerung Europas durch die Nationalsozialisten. Ihm fielen etwa sechs Millionen Menschen zum Opfer. In Polen wurden rund 90 Prozent der Menschen jüdischen Glaubens umgebracht, in anderen europäischen Ländern wie in Ungarn oder den Niederlanden mehr als 70 Prozent. Der Begriff Holocaust stammt vom griechischen Wort "holokauston" und bedeutet Brandopfer (wörtlich: "ganz verbrannt").

Religion

via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

May 10, 2025 at 09:33AM

·domradio.de·
Stimme gegen das Vergessen / Margot Friedländer war eine Stimme gegen das Vergessen
The new American pope launches 1000 memes
The new American pope launches 1000 memes

The new American pope launches 1,000 memes

https://religionnews.com/2025/05/09/the-new-american-pope-launches-1000-memes/

(RNS) — You know how the internet can be: One day it’s never heard of you, and the next you’re the latest meme sensation. Since Pope Leo XIV was announced as the first pontiff from the United States on the second day of the conclave Thursday (May 8), he’s become a sensation among the extremely online for his Chicago background, his math degree from Villanova and the possible implications for sports teams.

Here’s a look at some of the internet’s funniest memes and tweets about the new pope.

The new pope won’t have any trouble finding his way around Italy. Being from Chicago, he’s seen this map a thousand times. pic.twitter.com/SECWMochCV

— Joseph S. Pete (@nwi_jsp) May 8, 2025

 

Funniest thing about this pope is he definitely has a cousin exactly like this pic.twitter.com/lixThXHjuR

— Sam Bruchhaus (@sambruchhaus) May 8, 2025

Conclave Selects First Chicago-Style Pope pic.twitter.com/5iUH0jjgpH

— The Onion (@TheOnion) May 8, 2025

 

BREAKING: New stained glass has just been installed in St. Peter’s Basilica pic.twitter.com/0TjliaNyWq

— John W. Rich (Wealthy) (@Cokedupoptions) May 8, 2025

Early exit polls suggest the new pope did particularly well with male voters aged 45-79.

— Paul Fairie (@paulisci) May 8, 2025

Smart play for the Vatican to go with an American Pope to avoid tariffs

— Armand Domalewski (@ArmandDoma) May 8, 2025

The new pope was a math major in college. So if a students asks you what types of jobs there are for math majors, well, there you go. Start studying those higher powers!

— Jay Cummings (@LongFormMath) May 8, 2025

Chicago Pope, Tuesdays on NBC

— Josh Barro (@jbarro) May 8, 2025

The benefits of having a Pope who is from Chicago is that now he can introduce good pizza to Rome.

<mutes tweet>

— Write Girl Problems (@WriteGrlProbs) May 8, 2025

pope yes

— Popeyes (@Popeyes) May 8, 2025

The Pope is a Villanova guy. Knicks might just win the whole thing.

— Frank Isola (@TheFrankIsola) May 8, 2025

The real first American pope: pic.twitter.com/ptqtucsiJo

— Overheard (@realoverheardla) May 8, 2025

White Sox fan Pope. Now that’s a Vow of Poverty. https://t.co/kdRZUa2oKD

— Foolish Baseball (@FoolishBB) May 9, 2025

the vatican revealing the new pope pic.twitter.com/4Pf5OGPSiC

— wiLL (@willfulchaos) May 8, 2025

Conferences with a Pope:

Big East – 1

The Rest – 0 pic.twitter.com/D4LWa3iSMa

— The Field of 68 (@TheFieldOf68) May 8, 2025

a pope that has been to wawa

— maha (@mahaaaay) May 8, 2025

just found out the new pope studied math at undergrad in case you’re wondering how tough the job market is for technical roles rn

— sophie (@netcapgirl) May 8, 2025

The existence of Chicago Pope implies the existence of MLA Pope and APA Pope

— Jacob Rubashkin (@JacobRubashkin) May 8, 2025

Vatican City after electing an American Pope pic.twitter.com/bb0jmkpt7K

— Dividend Hero (@HeroDividend) May 8, 2025

chicago style hotdog: pope edition pic.twitter.com/5f8WX8kWTP

— Dr. Doug (smells great) (@RaptorBreath) May 9, 2025

Religion

via RNS https://religionnews.com/

May 10, 2025 at 01:54AM

·religionnews.com·
The new American pope launches 1000 memes
As 'Born In The U.S.A.' Plays American Cardinals In Rome Celebrate Pope Leo XIV
As 'Born In The U.S.A.' Plays American Cardinals In Rome Celebrate Pope Leo XIV

As 'Born In The U.S.A.' Plays, American Cardinals In Rome Celebrate Pope Leo XIV

https://www.huffpost.com/entry/american-cardinals-celebrate-first-us-born-pope_n_681e5cebe4b007ccedb04ea7

ROME (AP) — Speakers blasted songs including “Born in the U.S.A.” and “American Pie” as six cardinal electors from the United States gathered in Rome on Friday to share their thoughts on the election of the first U.S.-born pope, Cardinal Robert Prevost.

“I took a look at Bob ... and he had his head in his hands and I was praying for him, because I couldn’t imagine what happens to a human being when you’re facing something like that,” said Cardinal Joseph Tobin of Newark, New Jersey, of the moment right after casting his vote in the Sistine Chapel. “And then when he accepted, it was like it was made for him.”

One day after the Chicago-born Prevost became Pope Leo XIV, the cardinals met on a stage decorated with the Stars and Stripes and a Vatican flag at the Pontifical North American College. The hilltop institution for U.S. seminarians is a short walk from St. Peter’s Basilica, where Leo made his first speech to the world on Thursday evening as the new leader of the Catholic Church’s global faithful of 1.4 billion people.

From left, U.S. Cardinals Blase Cupich of Chicago, Joseph Tobin of Newark, Timothy Dolan of New York, and Daniel Di Nardo, archbishop emeritus of Galveston Houston, attend a press conference at the North American College in Rome on Friday.

The cardinals highlighted how his American nationality wasn’t a deciding factor, especially in the most geographically diverse conclave in history, though many rejoiced in it.

“The fact that he was born in the United States of America, boy, that’s a sense of pride and gratitude for us,” Cardinal Timothy Dolan of New York said.

But Dolan and others added that Leo’s experience as an Augustinian as well as ministry in Peru — where he also acquired citizenship — and leading the Vatican’s Dicastery for Bishops made him a “citizen of the world.”

“In a very real sense, Cardinal Prevost in his life has been at his core a missionary, in every way,” Cardinal Robert McElroy of Washington said.

They also said that Leo could build bridges to all world leaders, including U.S. President Donald Trump. U.S. Catholic bishops have had a fraught relationship with Trump, especially over the crackdown on immigration, and Pope Francis had sparred with Trump since he first was a presidential candidate.

People hold an American flag during the speech of the new Pope Leo 14th, Archibishop of Chicago Robert Francis Prevost, after his election Thursday.

KONTROLAB via Getty Images

But cardinals in the conclave were most concerned with “who among us can bring us together, who among us can strengthen the faith and bring the faith to places where it has grown weak,” Cardinal Wilton Gregory said.

Earlier, the first U.S. Black prelate to assume the rank of cardinal had joked that he and Leo had chatted “from one south sider of Chicago to another.”

The United States had 10 voting cardinals in the conclave, the second-highest number of any country after Italy. Four of them currently serve as archbishops in the U.S. — Blase Cupich of Chicago as well as Dolan, McElroy and Tobin. Joining them were archbishops emeritus Gregory and Daniel DiNardo of Galveston-Houston in Texas, as well as French Cardinal Christophe Pierre, the apostolic nuncio to the United States.

They urged the faithful to see the conclave not as a political campaign, but as a grave choice driven by the Holy Spirit for a global spiritual leader.

Cardinal Robert Francis Prevost is the 267th Roman Pontiff with the name of Leo XIV. He is the first North American to be elected pope and the first Peruvian citizen.

Mondadori Portfolio via Getty Images

“This wasn’t our first rodeo,” said Dolan, referring to the church’s election of more than 260 popes in its 2,000-year history.

He said that the “ecstasy” in the crowd gathered in St. Peter’s Square on Thursday night exploded when the much-expected “ Habemus Papam ” — Latin for “we have a pope” — rang out from the loggia, even before the new pope’s identity was revealed.

“There will be a man at the window on Sunday ... papa is back,” Dolan added, referencing the blessing that popes have long bestowed on the crowds on Sundays, and which Leo — “il papa” in Italian — is scheduled to deliver on May 11. “It’s the office of the successor of St. Peter that endures.”

Several of the men referred to the man — who they’ve known for years as Bob or Robert — by his papal name, Leo. On Friday, they joked with each other and the journalists — including Dolan and Tobin saying that the conclave might have have been short, because the first night’s meal wasn’t conducive to sticking around.

But they highlighted that ultimately what delivered a majority in less than 24 hours stemmed from discernment and the grace of God.

“We were able to treat each other with great respect, to listen to each other during the congregations beforehand, and then when it came time for voting, things seemed to just jell and go in a direction that set us on a path of unity,” Cupich said. “If only the rest of us, in our lives and in the world, could have that mad dash to unity that we seemed to have in conclave.”

Colleen Barry contributed to this report from Soave.

Associated Press religion coverage receives support through the AP’s collaboration with The Conversation US, with funding from Lilly Endowment Inc. The AP is solely responsible for this content.

Religion

via Religion https://www.huffpost.com/section/religion

May 10, 2025 at 12:47AM

·huffpost.com·
As 'Born In The U.S.A.' Plays American Cardinals In Rome Celebrate Pope Leo XIV
US-Augustiner zu Papst Leo XIV. : Echter Zuhörer
US-Augustiner zu Papst Leo XIV. : Echter Zuhörer

US-Augustiner zu Papst Leo XIV. : Echter Zuhörer

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-05/usa-augustiner-begruessen-wahl-von-papst-leo-xiv.html

Papst Leo XIV. ist der erste diesses Ordens auf dem Stuhl Petri. Die Ordensprovinz von Chicago, der er einst vorstand, erklärte, der neue Papst habe das „Herz eines Augustiners“.

„Sprachlos und voller Freude" sind die österreichischen Augustinerpatres über die Wahl ihres bisherigen Ordensoberen Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV. „Er ist einer von uns ...

Die augustinische Ordensprovinz im Mittleren Westen der USA hat die Wahl von Papst Leo XIV. begrüßt. Das schreibt der Obere der Provinz Anthony B. Pizzo in einer Pressemitteilung, nur wenige Stunden nach dem ersten öffentlichen Auftritt des neuen Bischofs von Rom. Die Wahl sei „ein Moment von großer Bedeutung – nicht nur der erste US-Amerikaner, sondern der erste Augustiner“ sei Papst geworden.

Pizzo würdigte Leo als „einen Mann mit tiefer Integrität, einen echten Zuhörer, und einen Verbündeten derer an den Rändern der Gesellschaft“, als einen von Augustinus geprägten Brückenbauer. Er sei „geehrt, dass er einer von uns“ nun auf dem Stuhl Petri sitze.

„Herz eines Augustiners“

Der neue Papst bringe in sein Amt das „Herz eines Augustiners“, so das Communiqué: Die Liebe zur Gemeinschaft, der Wille zur Wahrheit und die Achtung für die Gläubigen. Man sende ihm „unsere Gebete, unsere Liebe und unsere unerschütterliche Unterstützung“ und erhoffe sich von seinem Pontifikat Einheit, Friede und Erneuerung innerhalb der Kirche.

Leo XIV. wurde in Chicago geboren und hatte vor seiner Bischofswürde 2014 führende Positionen im Augustinerorden getragen. 1999 war er zum Oberen der Ordensprovinz Unserer Mutter vom Guten Rat gewählt worden, die in Chicago sitzt; von 2001 bis 2014 war er Generalprior des Ordens.

Der neue Papst ist in seinen Ansichten stark vom Kirchenlehrer Augustinus geprägt. In einem Interview von 2013 hatte der damalige Ordensmann Prevost von dessen Spiritualität, Reflexionen und Führung gesprochen. Seine erste Ansprache als Papst von der Benediktionsloggia des Petersdoms bezeichnete er sich als „Sohn des Heiligen Augustinus“.

(ucanews - lv)

Religion

via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

May 9, 2025 at 12:42PM

·vaticannews.va·
US-Augustiner zu Papst Leo XIV. : Echter Zuhörer
FULL TEXT: Pope Leo XIVs homily at Mass with the cardinal electors in the Sistine Chapel
FULL TEXT: Pope Leo XIVs homily at Mass with the cardinal electors in the Sistine Chapel

FULL TEXT: Pope Leo XIV’s homily at Mass with the cardinal electors in the Sistine Chapel

https://www.catholicnewsagency.com/news/263981/full-text-pope-leo-xiv-s-homily-at-mass-with-the-cardinal-electors-in-the-sistine-chapel

Pope Leo XIV gives the homily at Mass with the cardinale electors in the Sistine Chapel on May 9, 2025. / Credit: Vatican Media

Rome Newsroom, May 9, 2025 / 08:57 am (CNA).

Pope Leo XIV delivered this homily at his first Mass as pope in the Sistine Chapel on May 9, the morning after being elected the 266th successor of St. Peter, addressing the cardinal electors who had chosen him.

I will begin with a word in English, and the rest is in Italian. But I want to repeat the words from the responsorial Psalm: “I will sing a new song to the Lord, because he has done marvels.”

And indeed, not just with me but with all of us. My brother cardinals, as we celebrate this morning, I invite you to recognize the marvels that the Lord has done, the blessings that the Lord continues to pour out on all of us through the ministry of Peter.

You have called me to carry that cross, and to be blessed with that mission, and I know I can rely on each and every one of you to walk with me, as we continue as a Church, as a community of friends of Jesus, as believers to announce the good news, to announce the Gospel.

[Continuing in Italian] “You are the Christ, the Son of the living God” (Mt 16:16). In these words, Peter, asked by the Master, together with the other disciples, about his faith in him, expressed the patrimony that the Church, through the apostolic succession, has preserved, deepened, and handed on for 2,000 years.

Jesus is the Christ, the Son of the living God: the one Savior who alone reveals the face of the Father.

In him, God, in order to make himself close and accessible to men and women, revealed himself to us in the trusting eyes of a child, in the lively mind of a young person, and in the mature features of a man (cf. Gaudium et Spes, 22), finally appearing to his disciples after the Resurrection with his glorious body. He thus showed us a model of human holiness that we can all imitate, together with the promise of an eternal destiny that transcends all our limits and abilities.

Peter, in his response, understands both of these things: the gift of God and the path to follow in order to allow himself to be changed by that gift. They are two inseparable aspects of salvation entrusted to the Church to be proclaimed for the good of the human race. Indeed, they are entrusted to us, who were chosen by him before we were formed in our mothers’ wombs (cf. Jer 1:5), reborn in the waters of Baptism and, surpassing our limitations and with no merit of our own, brought here and sent forth from here, so that the Gospel might be proclaimed to every creature (cf. Mk 16:15).

In a particular way, God has called me by your election to succeed the Prince of the Apostles, and has entrusted this treasure to me so that, with his help, I may be its faithful administrator (cf. 1 Cor 4:2) for the sake of the entire mystical Body of the Church. He has done so in order that she may be ever more fully a city set on a hill (cf. Rev 21:10), an ark of salvation sailing through the waters of history and a beacon that illumines the dark nights of this world. And this, not so much through the magnificence of her structures or the grandeur of her buildings – like the monuments among which we find ourselves – but rather through the holiness of her members. For we are the people whom God has chosen as his own, so that we may declare the wonderful deeds of him who called us out of darkness into his marvelous light (cf. 1 Pet 2:9).

Peter, however, makes his profession of faith in reply to a specific question: “Who do people say that the Son of Man is?” (Mt 16:13). The question is not insignificant. It concerns an essential aspect of our ministry, namely, the world in which we live, with its limitations and its potential, its questions and its convictions.

“Who do people say that the Son of Man is?” If we reflect on the scene we are considering, we might find two possible answers, which characterize two different attitudes.

First, there is the world’s response. Matthew tells us that this conversation between Jesus and his disciples takes place in the beautiful town of Caesarea Philippi, filled with luxurious palaces, set in a magnificent natural landscape at the foot of Mount Hermon, but also a place of cruel power plays and the scene of betrayals and infidelity. This setting speaks to us of a world that considers Jesus a completely insignificant person, at best someone with an unusual and striking way of speaking and acting. And so, once his presence becomes irksome because of his demands for honesty and his stern moral requirements, this “world” will not hesitate to reject and eliminate him.

Then there is the other possible response to Jesus’ question: that of ordinary people. For them, the Nazarene is not a charlatan, but an upright man, one who has courage, who speaks well and says the right things, like other great prophets in the history of Israel. That is why they follow him, at least for as long as they can do so without too much risk or inconvenience. Yet to them he is only a man, and therefore, in times of danger, during his passion, they too abandon him and depart disappointed.

What is striking about these two attitudes is their relevance today. They embody notions that we could easily find on the lips of many men and women in our own time, even if, while essentially identical, they are expressed in different language.

Even today, there are many settings in which the Christian faith is considered absurd, meant for the weak and unintelligent. Settings where other securities are preferred, like technology, money, success, power, or pleasure.

These are contexts where it is not easy to preach the Gospel and bear witness to its truth, where believers are mocked, opposed, despised or at best tolerated and pitied. Yet, precisely for this reason, they are the places where our missionary outreach is desperately needed. A lack of faith is often tragically accompanied by the loss of meaning in life, the neglect of mercy, appalling violations of human dignity, the crisis of the family and so many other wounds that afflict our society.

Today, too, there are many settings in which Jesus, although appreciated as a man, is reduced to a kind of charismatic leader or superman. This is true not only among non-believers but also among many baptized Christians, who thus end up living, at this level, in a state of practical atheism.

This is the world that has been entrusted to us, a world in which, as Pope Francis taught us so many times, we are called to bear witness to our joyful faith in Jesus the Savior. Therefore, it is essential that we too repeat, with Peter: “You are the Christ, the Son of the living God” (Mt 16:16).

It is essential to do this, first of all, in our personal relationship with the Lord, in our commitment to a daily journey of conversion. Then, to do so as a Church, experiencing together our fidelity to the Lord and bringing the Good News to all (cf. Lumen Gentium, 1).

I say this first of all to myself, as the Successor of Peter, as I begin my mission as Bishop of Rome and, according to the well-known expression of Saint Ignatius of Antioch, am called to preside in charity over the universal Church (cf. Letter to the Romans, Prologue). Saint Ignatius, who was led in chains to this city, the place of his impending sacrifice, wrote to the Christians there: “Then I will truly be a disciple of Jesus Christ, when the world no longer sees my body” (Letter to the Romans, IV, 1). Ignatius was speaking about being devoured by wild beasts in the arena – and so it happened – but his words apply more generally to an indispensable commitment for all those in the Church who exercise a ministry of authority. It is to move aside so that Christ may remain, to make oneself small so that he may be known and glorified (cf. Jn 3:30), to spend oneself to the utmost so that all may have the opportunity to know and love him.

May God grant me this grace, today and always, through the loving intercession of Mary, Mother of the Church.

Religion

via CNA Daily News https://www.catholicnewsagency.com

May 9, 2025 at 03:12PM

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FULL TEXT: Pope Leo XIVs homily at Mass with the cardinal electors in the Sistine Chapel