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Papst-Video August: Gebet für das Zusammenleben von Gemeinschaften
Papst-Video August: Gebet für das Zusammenleben von Gemeinschaften

Papst-Video August: Gebet für das Zusammenleben von Gemeinschaften

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-07/papst-leo-gebet-anliegen-august-zusammenleben-dialog.html

Leo XIV. ruft für den Monat August zum Gebet für das wechselseitige Zusammenleben von Gemeinschaften auf und ermutigt zu Dialog und Überwindung von Konflikten.

Diesen Dienstag hat Papst Leo XIV. rund 800 neu getaufte Jugendliche und Katechumenen, also Gläubige, die sich gerade auf die Taufe vorbereiten, im Vatikan in Audienz empfangen. ...

„Beten wir, dass die Gesellschaften, in denen das Zusammenleben zunehmend schwerfällt, nicht der Versuchung der Konfrontation auf ethnischer, politischer, religiöser oder ideologischer Basis erliegen“, wendet sich der Papst in seinem Video-Appell an alle Menschen guten Willens. Der Vatikan veröffentlichte den Gebetsappell an diesem Dienstagnachmittag, zeitgleich zum laufenden Jugend-Jubiläum in Rom, im Rahmen des Heiligen Jahres der Hoffnung.

„Wir leben in Zeiten der Angst und Spaltung“, verweist der Papst in dem Video auf Kontexte der Gewalt und Spaltung. „Manchmal handeln wir, als wären wir allein, bauen Mauern, die uns voneinander trennen, und vergessen, dass wir Brüder und Schwestern sind.“

Bezüge zu aktuellen Konflikten

Seine Worte sind im Video von Bildmontagen begleitet, die Spaltungen in der Welt zeigen: Kriege, Konfrontationen und Gewalt, die Zerstörung verursachen, Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat zwingen und zu existenzieller Einsamkeit beitragen.

Der Papst ermutigt vor Hintergrund dieser Szenarien dazu, „Wege des Dialoges zu suchen“ und „auf Konflikte mit Gesten der Brüderlichkeit zu reagieren“, wie es in Leos Gebetstext weiter heißt. Unsere Herzen mögen sich anderen Menschen öffnen, „ohne Angst vor Unterschieden“, hebt er hervor.

Brückenbauer sein

„Mache uns zu Brückenbauern, die Grenzen und Ideologien überwinden können, die andere mit den Augen des Herzens sehen können und in jedem Menschen eine unantastbare Würde erkennen“, betet der Papst.

Für die monatlichen Gebetsanliegen wählt der Papst jeweils Themen aus, die aktuelle Herausforderungen für die Menschheit und Kirche darstellen. Das August-Video wurde in Zusammenarbeit mit der „Jesuit Communications Foundation“ (JesCom) produziert. Das Gebet wurde vom seinem weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes verfasst. Angesehen werden kann das Video auf der offizielle Webseite The Pope Video, auf Youtube, FB, X, Instagram sowie der Gebetsplattform Click To Pray.

Der Gebetstext

  Beten wir, dass die Gesellschaften, in denen das Zusammenleben zunehmend schwerfällt, nicht der Versuchung der Konfrontation auf ethnischer, politischer, religiöser oder ideologischer Basis erliegen.   Jesus, Herr unserer Geschichte, treuer Begleiter und lebendige Gegenwart, Du, der Du nie müde wirst, uns zu begegnen, hier sind wir, bedürftig Deines Friedens.   Wir leben in Zeiten der Angst und Spaltung. Manchmal handeln wir, als wären wir allein, bauen Mauern, die uns voneinander trennen, und vergessen, dass wir Brüder und Schwestern sind.   Sende uns deinen Geist, Herr, um in uns wieder zu entfachen den Wunsch, einander zu verstehen, zuzuhören, mit Respekt und Mitgefühl zusammenzuleben.   Gib uns den Mut, Wege des Dialogs zu suchen, auf Konflikte mit Gesten der Brüderlichkeit zu reagieren, unsere Herzen anderen zu öffnen, ohne Angst vor Unterschieden zu haben.   Mache uns zu Brückenbauern, die Grenzen und Ideologien überwinden können, die andere mit den Augen des Herzens sehen können und in jedem Menschen eine unantastbare Würde erkennen.   (Dies ist eine deutsche Arbeitsübersetzung von Vatican News, der Originaltext ist auf Englisch)   (vatican news – pr)  

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

July 29, 2025 at 04:33PM

·vaticannews.va·
Papst-Video August: Gebet für das Zusammenleben von Gemeinschaften
Wie die christliche Sicht auf Männer und Frauen zum Aufblühen der Gesellschaft beiträgt
Wie die christliche Sicht auf Männer und Frauen zum Aufblühen der Gesellschaft beiträgt

Wie die christliche Sicht auf Männer und Frauen zum Aufblühen der Gesellschaft beiträgt

https://de.catholicnewsagency.com/article/2857/wie-die-christliche-sicht-auf-manner-und-frauen-zum-aufbluhen-der-gesellschaft-beitragt

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via CNA Deutsch https://de.catholicnewsagency.com/

July 29, 2025 at 05:01PM

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Wie die christliche Sicht auf Männer und Frauen zum Aufblühen der Gesellschaft beiträgt
Leo zu jungen Pilgern: Eure Stimmen werden bis ans Ende der Welt gehört werden!
Leo zu jungen Pilgern: Eure Stimmen werden bis ans Ende der Welt gehört werden!

Leo zu jungen Pilgern: „Eure Stimmen werden bis ans Ende der Welt gehört werden!“

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-07/papst-leo-xiv-messe-jubilaeum-jugend-gruss-licht-der-erde-friede.html

Am Ende der großen Willkommensmesse zum Jubiläum der Jugend auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. die 120.000 Teilnehmer mit einem spontanen Gruß überrascht. „Wir wollen Frieden!“, rief er den jungen Menschen aus aller Welt zu, nachdem er im Abendlicht in seinem Papamobil eine ausgiebige Runde auf dem dicht gefüllten Platz gedreht hatte.

Mit einer großen Messe feierten an diesem Dienstag die katholischen Influencer ihr Jubiläum. Papst Leo, der sich am Schluss der Messe in den Petersdom begab, ermutigte die ...

Wie mittlerweile vom polyglotten Papst gewohnt, wandte er sich in mehreren Sprachen an die Teilnehmer.

„Buonasera! Buenas tardes! Good evening!“, begann er seine kurze Ansprache aus dem Stegreif, um dann in seiner Muttersprache Englisch weiterzureden. „Jesus sagt uns: Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“, so der Papst, um dann in seine „Herzenssprache“ Spanisch zu verfallen: „Und heute – eure Stimmen, eure Begeisterung, eure Rufe – alle sind für Jesus Christus – sie werden bis ans Ende der Welt gehört werden! Heute beginnt ihr einige Tage, einen Weg, das Jubiläum der Hoffnung, und die Welt braucht Botschaften der Hoffnung. Ihr seid diese Botschaft, und ihr müsst weiterhin allen Hoffnung bringen!“

„Ihr seid diese Botschaft, und ihr müsst weiterhin allen Hoffnung bringen!“

Papst Leo bei seiner Runde über den Petersplatz   (@Vatican Media)

Auf Italienisch fügte er dann hinzu: „Wir hoffen, dass ihr immer Zeichen der Hoffnung in der Welt seid! Heute fangen wir an. In den kommenden Tagen werdet ihr die Gelegenheit haben, eine Kraft zu sein, die die Gnade Gottes bringen kann, eine Botschaft der Hoffnung, ein Licht für die Stadt Rom, für Italien und die ganze Welt. Gehen wir gemeinsam mit unserem Glauben an Jesus Christus.“

„Wir wollen den Frieden in der Welt!“

Dabei schwor er die Jugendlichen auch darauf ein, Frieden in die von Konflikten zerrissene Welt zu tragen: „Und unser Ruf muss auch einer für den Frieden in der Welt sein. Sagen wir alle: ,Wir wollen den Frieden in der Welt!’“ – eine Aufforderung, der die über 100.000 Teilnehmer am Platz gerne mit einem kräftigen Echo nachkamen, bevor der Papst erneut anstimmte: „Beten wir für den Frieden. Oremus por la paz! Seien wir Zeugen des Friedens Jesu Christi”, bekräftigte Leo, dessen erster Friedensgruß auf der Mittelloggia des Petersdoms am 8. Mai noch in guter Erinnerung ist, wiederum auf Italienisch, um dann auf Spanisch weiterzusprechen:

„Zeugen der Versöhnung, dieses Lichts der Welt, das wir alle suchen. Brüder und Schwestern, der Herr sei mit euch” so Leo, bevor er den Anwesenden den Segen spendete und sich herzlich verabschiedete: „Wir sehen uns. Wir treffen uns in Tor Vergata. Eine schöne Woche!”

Auch diesmal verließ der Papst die Grenzen des Petersplatzes   (@Vatican Media)

Auf Wiedersehen in Tor Vergata

Die jugendlichen Teilnehmer am ihnen gewidmeten Jubiläum werden ab Samstag an der östlichen römischen Peripherie in Tor Vergata erwartet, wo sie nach einer Gebetswache auch unter freiem Himmel nächtigen werden, um am Sonntag an der großen Freiluftmesse mit Papst Leo teilzunehmen. Die Veranstalter sprechen nach einer ersten Prognose von 500.000 Teilnehmern mittlerweile von einer Million junger Leute, die am Wochenende an dem Ort erwartet werden, an dem bereits Johannes Paul II. im Heiligen Jahr 2000 im Rahmen des ersten Weltjugendtages mit den zwei Millionen Teilnehmern aus aller Welt gefeiert hatte.

Begeisterung bei den jungen Teilnehmern   (@Vatican Media)

(vatican news - cs)

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

July 29, 2025 at 10:05PM

·vaticannews.va·
Leo zu jungen Pilgern: Eure Stimmen werden bis ans Ende der Welt gehört werden!
Rom: Katholisches Jugendtreffen auf dem Petersplatz eröffnet
Rom: Katholisches Jugendtreffen auf dem Petersplatz eröffnet

Rom: Katholisches Jugendtreffen auf dem Petersplatz eröffnet

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2025-07/eroeffnungsmesse-jugendliche-jubilaeum-fisichella.html

Seit Montag feiern Hunderttausende jugendlicher Pilger aus aller Welt in Rom ihren Glauben. Bei der Willkommensmesse am Dienstagabend auf dem Petersplatz legte Kurienerzbischof Rino Fisichella den jungen Gästen ans Herz, worum es bei dem einwöchigen Großevent geht: „Den Glauben weiterzugeben und den großen Wert zu verstehen, den Jesus Christus in unserem Leben hat.“

Am Ende der großen Willkommensmesse zum Jubiläum der Jugend auf dem Petersplatz hat Papst Leo XIV. die 120.000 Teilnehmer mit einem spontanen Gruß überrascht. „Wir wollen ...

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

Mit dem einwöchigen katholischen Jugendtreffen hat am Montag in Rom eine der meisterwarteten Großveranstaltungen des Heiligen Jahrs 2025 begonnen. Offiziell eröffnet wurde das Event mit einer feierlichen Willkommensmesse unter Vorsitz des vatikanischen Cheforganisators des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella.

Am Dienstagmorgen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Heilige Pforte am Petersdom zu durchschreiten und an der Messe für katholische Influencer im Petersdom teilzunehmen. Am Nachmittag standen ein von der Taizé-Gemeinschaft gestaltetes ökumenisches Treffen mit digitalen Missionaren und ein Gebet in den Vatikanischen Gärten auf dem Programm.

Blick auf den Petersplatz am Dienstagabend   (ANSA)

  Zu Beginn der Messfeier mit rund 120.000 jungen Menschen erklang auf dem Petersplatz eine von den Psalmen inspirierte Komposition der christlichen Rockband Hillsong United aus Sydney – ein Lobgesang auf die an der Menschheit gewirkten Heilstaten Gottes.   Die Umarmung der Brüderlichkeit In seinem in mehreren Sprachen verlesenen Grußwort dankte der Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Evangelisierung den jungen Menschen dafür, dass sie „die Einladung des Papstes angenommen haben, an diesem Jubiläum teilzunehmen“, das ihnen und der Hoffnung gewidmet sei, die jeder von ihnen in sich trage. Er erinnerte auch daran, dass viele der jungen Menschen aus Kriegsgebieten nach Rom gekommen seien – von der Ukraine bis nach Palästina. „Möge die Umarmung der Brüderlichkeit, die uns vereint und zu einem Leib macht, euch alle erreichen; lasst ihnen die Zeichen eurer Freundschaft nicht fehlen,“ so Fisichella.

Der Messfeier stand Kurienerzbischof Rino Fisichella vor   (@Vatican Media)

  Auch die Fürbitten wurden in verschiedenen Sprachen vorgetragen, Zeichen der Universalität der Kirche. Gebetet wurde unter anderem für „die jungen Menschen, die unter Kriegen, sozialer und wirtschaftlicher Not, Einsamkeit und Sinnleere leiden.“ Der Glaube ist keine Initiative des Menschen, sondern eine Antwort auf das Kommen Christi Die Predigt zum Tagesevangelium über die Auferweckung des Lazarus hielt der italienische Erzbischof aus dem Stegreif. Am Beispiel des Dialogs Jesu mit den Schwestern Marta und Maria illustrierte er, dass der Glaube keine Initiative des Menschen sei, sondern eine Antwort auf das Kommen Christi. Jesus begegne uns zu seiner Zeit, auf seine Weise – und unsere Aufgabe sei es, bereit zu sein, ihn zu empfangen.

Der Cheforganisator des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella

„Der Glaube ist eine Begegnung, aber wer uns zuerst entgegenkommt, ist Jesus. Er kommt uns entgegen, wann er will, wie er will, und zu der von ihm, und nicht von uns bestimmten Zeit. Wir sind nur gerufen, ihm zu antworten,“ so Fisichella.

Der abendliche Petersplatz: ca. 120.000 Gläubige waren zur Eröffnungsmesse gekommen   (ANSA)

Jesus dorthin folgen, wo er für uns das wahre Glück bereitet hat

Die Verzögerung Jesu beim Besuch seines kranken Freundes, die merkwürdig erscheinen mag, sei in Wahrheit eine Lektion: Glaube bedeute nämlich, auf den Herrn zu vertrauen, auch wenn er scheinbar zu spät kommt. Und hier sei Marta ein klares Zeichen des Glaubens:

„Ein Zeichen dafür, dass der Herr, wenn er uns begegnen will, in uns wachsame, bereite Menschen vorfinden muss; Menschen, die bereit sind, ohne zu zögern zu ihm zu laufen, denn der Glaube – und das ist ein zweites Merkmal – ist eine Entscheidung für die Freiheit, eine Freiheit, mit der wir uns in die Nachfolge des Herrn stellen. Wir folgen ihm dorthin, wohin er uns führen will. Wir folgen ihm dorthin, wo er für jeden von uns das wahre Glück bereitet hat.“

Feststimmung auf dem Petersplatz   (@Vatican Media)

  Freiheit ist auch Verzicht Doch jede Geste der Freiheit bedeute auch einen Verzicht. Wir sind erst in dem Moment wirklich frei, in dem wir auf etwas verzichten, vor allem aber, wenn dieser Verzicht darauf abziele, dem Herrn zu begegnen und ihm zu folgen, so Fisichella weiter: „Wir werden von Gott geliebt. Deshalb werden wir niemals allein sein, wir können niemals verlassen werden, denn Jesus ist unser Wegbegleiter.“

„Die Seligpreisungen sind das Zeugnis, das der Herr von uns für die Welt von heute verlangt“

Marta sage uns, dass der Glaube zu Taten werde, zu einem konkreten Zeugnis; einem Leben, das sich nach der Lehre Jesu richtet, nach dem Vermächtnis, das er uns hinterlassen hat. „Wir müssen den Hungrigen zu essen geben, den Durstigen zu trinken, da sein, wenn jemand uns braucht, wenn jemand krank ist, im Gefängnis ... Da sein, um Würde zurückzugeben, wenn jemand seiner Würde beraubt ist…. Wir sind gerufen, Mut zu machen, Trost zu spenden und allen, die weinen, ein Lächeln zu schenken. Die Seligpreisungen sind das Zeugnis, das der Herr von uns für die Welt von heute verlangt, denn dies ist die Hoffnung, auf die sie wartet.“

Auf die Herausforderungen unserer Zeit bezogen, stellte der Erzbischof abschließend fest, dass wir „in einer Zeit voller Gewalt leben“ – und das nicht nur in Kriegsgebieten: „Gewalt gibt es auf unseren Straßen, in unseren Städten, sie ist in unserer Nähe, in den Schulen. Wir müssen die Gewissheit der Hoffnung vermitteln, dass die Liebe immer siegt, dass die Güte die Gewalt überwindet, dass wir jeden Tag in der Einfachheit unseres Lebens Friedensstifter sein müssen. Wenn wir um uns herum Frieden schaffen, wird die Welt Frieden haben.“

Der Überraschungsgast am Ende der Messe: Papst Leo.   (@Vatican Media)

Der Überraschungsgast am Ende der Messe

Am Ende der feierlichen Messe, die musikalisch auch von den Hymnen vergangener Weltjugendtage begleitet wurde, stand den jungen Pilgern noch eine schöne Überraschung bevor: Papst Leo hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich vorbeizuschauen und nach einer ausgedehnten Runde im Papamobil auf dem Petersplatz noch einige persönliche Worte an die jungen Pilger zu richten, die ihm einen begeisterten Empfang bereiteten.

(vaticannews – skr)

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via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

July 30, 2025 at 12:05AM

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Rom: Katholisches Jugendtreffen auf dem Petersplatz eröffnet
Aretha Franklin and the Apostle Paul agree: Sing!
Aretha Franklin and the Apostle Paul agree: Sing!

Aretha Franklin and the Apostle Paul agree: Sing!

https://religionnews.com/?p=4214143&preview=true&preview_id=4214143

(RNS) — What would a conversation between Aretha Franklin and the Apostle Paul sound like?

The question may seem random, as the two figures are so different. One is the Queen of Soul, a Memphis native and Detroit icon of R&B and civil rights anthems. The other, Paul, is the foundational apostle whose ancient letters continue to shape Christian theology.

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But despite the millennia that separate their worlds, both understood the power of singing. Franklin channeled Paul not only through her gospel roots, but in her chart-topping secular anthems, where she fulfilled Paul’s mandate in his Letter to the Ephesians to “sing psalms and hymns and spiritual songs.”

As we approach the seventh anniversary of Franklin’s death at the age of 76 on Aug. 16, her commercial success overshadows the revolutionary spiritual message in her music. Franklin’s music was and is both a comprehensive spiritual practice and a tool for social change. It blurred the boundaries between the sacred and profane. Her powerful voice and her artistry translated Paul’s ancient wisdom into a contemporary language that extended beyond the confines of a church.

Paul’s directive to “sing psalms, hymns, and spiritual songs” offers a richer view of group singing than we in the Christian tradition often consider. He wrote it to unify Christian believers in Ephesus, a bustling Roman city where various cults and philosophies competed for allegiance. Paul was prescribing a way to build a distinct Christian identity. Singing together, drawing from a shared repertoire of psalms, new Christian hymns and spirit-inspired songs provided a common language and communal bond. Singing was a practical way for this new community to teach, encourage and strengthen faith.

Aretha Franklin embodied all these dimensions, allowing her music to cultivate spiritual experiences for listeners from every walk of life.

The power of singing often surprises us. Singing becomes an invocation, a summoning of the divine. But don’t mistake it for a passive request; singing is a provocation and a disruption. It’s among the most radical acts we can undertake. It shatters our routines and shakes us from our complacency. When we truly sing, something breaks in — a force that dismantles the mundane and the predictable, and by allowing us to encounter the divine, lets us discover ourselves.

Communal singing in Christian worship emphasizes liturgy and established musical forms, but Paul’s directive to sing “among yourselves” points to a more organic, inclusive model. As a church music director, I’ve seen firsthand how singing together transcends reservations and anxieties to become an active expression of community and togetherness.

While vocal skill is valuable, having something to sing about is also equally important. Franklin may have understood this principle implicitly. Her concerts were communal experiences, while her hits “Respect,” which won two Grammys, and her rendition of Sam Cooke’s “A Change Is Gonna Come” became powerful political anthems. Her artistry brought diverse crowds together in the fight for civil rights, often more than her gospel hymns did.

Writing about “Respect” in her 1999 autobiography, Franklin said, “it was the need of a nation, the need of the average man and woman on the street, the businessman, the mother, the fireman, the teacher—everyone wanted respect.” Singing, as Franklin’s own words attest, transforms performance into a form of resistance; singing fostered solidarity and converted individual listeners into the movement that became, as Franklin affirmed, “one of the battle cries of the civil rights movement.”

Franklin, the daughter of the Rev. C.L. Franklin, a civil rights activist and friend of Martin Luther King Jr., was raised in the movement, and she would tour with King and fellow singer and activist Harry Belafonte. “Aretha has been a very socially conscious artist, an inspiration, not just an entertainer,” Jesse Jackson told the Detroit Free Press in the days after her death. In this sense, her popular songs functioned as “spiritual songs” for a nation and their communal impact often eclipsed the reach of many church hymns.

Singing can also deepen our spiritual introspection, and Paul’s instruction to sing “in your hearts” highlights the introspective dimension of singing. In Pauline theology, the “heart” often signifies the core of one’s being — the seat of intellect, emotion and spiritual understanding. Singing “in the heart” suggests that true spiritual song begins not on the lips but shapes thoughts and emotions. This perspective resonates with contemplative traditions, which view singing as a way to cultivate inner stillness and align with the divine.

Aretha’s music exemplifies this interior transformation through raw emotion and sheer vocal prowess, inviting listeners into a space of introspection and conviction.

Paul’s call to sing “at all times and for everything” is about when and what to sing. Song can reach the full range of human experience, as we see in the lament psalms, which provide voice for emotions such as sorrow, doubt and anger. We can recognize the complexity of the human condition by embracing lament in singing with the intention of finding some sort of solace through the expression of song. Singing is certainly not reserved only for moments of joy.

Franklin tapped into this mode as well. Her 1972 live album, “Amazing Grace,” became the top-selling live gospel album of all time, serving as a source of reassurance and recommitment for a nation reeling from the losses of leaders like Martin Luther King Jr., Malcolm X and Bobby Kennedy, while still embroiled in war.

On her death in 2018, President Barack Obama noted Franklin’s ability to transform hardship into hope, saying in a statement, “In her voice, we could feel our history, all of it and in every shade — our power and our pain, our darkness and our light, our quest for redemption and our hard-won respect. She helped us feel more connected to each other, more hopeful, more human. And sometimes she helped us just forget about everything else and dance.”

Franklin’s influence defied other divides besides the sacred and the secular. As Reiland Rabaka explained, “African Americans have created music that essentially has one meaning within the Black community and perhaps a separate, qualitatively different meaning once it leaves the community.”

Indeed, African American musicians have a rich history of crafting music that addresses complex social and political issues, from slavery and Jim Crow to systemic racism and police brutality. Through their personal social activism and their art, these musicians have consistently inspired hope and unity while rallying people to action.

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This tradition of resistance through song began during the earliest days of slavery and has continued to the present day, as exemplified by performances like Kendrick Lamar’s at the 2025 Super Bowl halftime show. Music acts as both a provocateur — challenging people by sparking discussion — and an animateur — motivating people toward collective action.

This breaking of conventional boundaries is precisely where the Apostle Paul and Aretha Franklin meet. While Aretha doesn’t perfectly align with Paul’s mandate, her music reveals the enduring and adaptable wisdom within his call to sing. I believe Aretha demonstrates how spiritual songs can emerge even from secular corners of our culture.

(Jason D. Thompson is pastor of Sacramento’s St. Andrews AME Church, the oldest historically Black congregation on the West Coast, and teaches at the Black Honors College at Sacramento State University. The views expressed in this commentary do not necessarily reflect those of Religion News Service.)

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via RNS https://religionnews.com/

July 30, 2025 at 12:18AM

·religionnews.com·
Aretha Franklin and the Apostle Paul agree: Sing!
Eine Frage des Umgangs mit Macht? / Was die Kirche von Ordensgemeinschaften lernen kann
Eine Frage des Umgangs mit Macht? / Was die Kirche von Ordensgemeinschaften lernen kann

Eine Frage des Umgangs mit Macht? / Was die Kirche von Ordensgemeinschaften lernen kann

https://www.domradio.de/artikel/was-die-kirche-von-ordensgemeinschaften-lernen-kann

Himmelklar: So ein Treffen mit Nachwuchskapuzinern aus ganz Europa muss für Sie sehr beflügelnd sein, oder?

Bruder Helmut Rakowski OFMCap (Provinzoberer der Deutschen Kapuzinerprovinz): Das sind natürlich die Momente, in denen man merkt, da ist etwas in Bewegung. Ich glaube, wir sind als Kapuziner sogar im deutschsprachigen Raum, auch in Deutschland, recht zufrieden, dass wir durchaus noch Resonanz bekommen. Wir wissen, wir können noch etwas bewegen.

Wir müssen auch umstrukturieren. Wir müssen reduzieren. Das ist völlig klar. Allein schon aus dem Grund, dass es immer weniger junge Menschen gibt. Ich meine, es gibt nicht genug Ärzte, es gibt nicht genug Lehrer, es geht nicht genug Klempner.

Himmelklar: Es ist der Fachkräftemangel, der auch bei den Kapuzinern zuschlägt.

Rakowski: Ja natürlich, da sind wir Vorreiter, das haben wir schon vor 22 Jahren erlebt, aber wir müssen damit umgehen, weil wir das nicht ändern können. Die Grundlage ist einfach nicht da. Wir sind mit vier Postulanten ins Jahr gestartet, einer ist mittlerweile weg. Das heißt, wir haben drei Postulanten in diesem Jahr.

Himmelklar: Das Postulat ist das erste Jahr der Ausbildung. Was macht diese Zeit aus?

Rakowski: Das ist das erste Heranschnuppern, bei dem man wirklich völlig ohne jeden Kompromiss daherkommt und bei dem man auch noch keine Kutte bekommt, wo man aber erst einmal (in die Gemeinschaft) hineinlebt.

Dieses Jahr des Postulats wird vielleicht immer bedeutsamer, weil immer weniger aus einem geprägten katholischen Umfeld kommen. Manche müssen einfach erst hineinwachsen in das, was vor 30 oder 40 Jahren in einer katholischen Familie noch ganz normal war.

Himmelklar: Haben Sie da ein Beispiel, was das ist?

Rakowski: Es ist der Umgang mit den Gebetszeiten, es ist die Heilige Messe, es sind diese ganzen praktischen Dinge. Oder überhaupt zu wissen, was Religion ist und was der Inhalt ist. Religionsunterricht gehört auch dazu.

Himmelklar: Wenn Sie jetzt die jungen Männer vor Ort erleben, was treibt sie um?

Rakowski: Unser Thema ist gerade, Sauerteig des Friedens zu sein. Man könnte auch sagen: Baumeister des Friedens. Das ist das große Thema. Wir hatten heute einen Vortrag mit dem päpstlichen Prediger, der traditionell ein Kapuziner ist.

Und ich komme gerade aus einer Sitzung, in der unter anderem ein Bruder aus dem Libanon berichtet hat, wie es so ist, wenn man unter Bombeneinschlägen leben muss. Er hat erzählt, wie zum Beispiel nach einer Attacke auf Beirut und auf die Außenbezirke von Beirut über 1.000 Muslime im Kloster Unterkunft gefunden haben, weil die Häuser zerstört waren, und wie viel Angst gleichzeitig dann da war, dass jetzt die Angriffe auch auf das Kloster gehen könnten, weil man sagen würde, dort sind Muslime untergebracht.

Himmelklar: Ein großes Thema, bei dem einem direkt Papst Franziskus als Friedensbotschafter in den Sinn kommt. Sie waren gemeinsam am Grab von Papst Franziskus. Mit ihm verbinden Sie persönlich auch viel, oder?

Rakowski: Ich habe im Jahre 2013 begonnen, im Vatikan zu arbeiten. Ich habe mich nicht darum beworben. Das ist sowieso ein roter Faden, der sich durch mein Leben zieht. Es kamen meistens Anfragen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, sei es in Mexiko, sei es dann nachher in Rom für den Orden, dann für den Vatikan, dann für die Journalistenschule in München zu arbeiten.

Damals, als ich mich vorgestellt habe, war Papst Benedikt noch im Amt. Der trat dann überraschend zurück und dann kam Franziskus. Ich bin tatsächlich die vier Jahre, in denen ich dort gearbeitet habe, mit ihm gegangen. Das war eine sehr bewegende Zeit, weil natürlich auch viele Aufbrüche kamen. Und ich muss sagen, es war auch eine Zeit, in der man gerade mit Franziskus plötzlich über Dinge reden konnte. Es war möglich, Themen anzusprechen, die vorher als geklärt galten. Das war schon bewegend.

Manchmal hat Franziskus vielleicht zu viel Hoffnung geweckt. Auf der anderen Seite habe ich ganz hautnah gemerkt, wie ein Papst im Vatikan auch von Kräften umgeben ist, die aus anderen Zeiten kommen.

Ein System sucht ja immer Leute, die ins System hineinpassen. Und als ich anfing, hatte man die meisten noch vor Franziskus gesucht und angestellt. Insofern kann ich auch verstehen, dass manches viel mehr Zeit brauchte und sich nicht so entwickelt hat, weil auch nicht alle dasselbe denken wie wir zum Beispiel in Deutschland.

Himmelklar: Nach Franziskus ist nun Papst Leo XIV. seit Anfang Mai im Amt. Wie fühlt sich Rom heute für Sie an?

Rakowski: Ich bin nur kurz zu Besuch in Rom. Ich muss aber sagen, dass ich es ganz schön finde, dass wir interessanterweise einen weiteren Ordensmann als Papst haben. Das berührt mich sehr, weil es mich gerade ein wenig bestätigt. Ich glaube nicht, dass die Kardinäle wieder einen Ordensmann gesucht haben, aber sie haben jemanden Spezifisches für die Kirche heute und für die anstehenden Aufgaben gesucht.

Derjenige, den Sie gefunden haben, kommt aus einem Orden, und ich bin der Meinung, dass unser Ordensleben gerade Menschen so prägt, dass sie in der Kirche handeln und der Kirche das geben können, was sie heute braucht – etwa im Blick auf die Frage der Kommunikation oder die Frage des Umgangs mit der Macht. Wir sind auf Zeit gewählt, und das macht schon etwas aus, das habe ich auch im Vatikan erlebt.

Es ist etwas anderes, ob ich ein Bischof bin, der für immer Bischof bleibt. Die Menschen, mit denen ich arbeite, werden dann in der Regel später kaum mein Chef werden, während ich als Ordensoberer damit rechnen muss, dass mein Gegenüber in vier, fünf oder sechs Jahren plötzlich mein Oberer wird und ich der Untergebene bin. Das verändert die Art des Miteinanders. Ich glaube, genau das hat auch einen Leo für dieses Amt vorbereitet. Oder die Kardinäle haben genau so jemanden gesucht.

Himmelklar: Man hat das Gefühl, Ordensleute sind immer ein bisschen unabhängiger von der Kirche und trauen sich vielleicht mehr, ihre Meinung zu äußern. Würden Sie sagen, das gilt auch für Sie?

Rakowski: Ja, ich glaube schon, weil ich von einer Gemeinschaft getragen werde. Natürlich ist der Orden ein katholischer Orden. Natürlich ist das Ziel, die katholische Kirche mitzugestalten. Und wir sind auch einem Papst gegenüber zum Gehorsam verpflichtet.

Gleichzeitig finde ich immer ein Plätzchen, an dem ich auch noch leben kann, auch wenn ich mich vielleicht mal zu weit aus dem Fenster gelehnt habe.

Himmelklar: Haben Sie sich schon mal zu weit aus dem Fenster gelehnt?

Rakowski: Ich habe keine Angst, manche Dinge zu sagen, und ich muss sagen, wir haben mittlerweile in der Kirche ein Klima, das sich, wie ich finde, in den letzten 13 Jahren auf jeden Fall geweitet hat, sodass man Dinge sagen kann. Auch ein Kardinal Marx spricht über die Frage des Zölibats, und Kirchenleute sprechen mittlerweile zumindest aus, was es an Zweifeln gibt. Gleichzeitig tragen wir mit, dass es vielleicht noch nicht so weit ist.

Himmelklar: Gibt es etwas, das Sie Papst Leo gerne mitgeben würden? Ein Thema, von dem Sie sagen, da ist die Weltkirche vielleicht bereit dafür.

Rakowski: Mein persönlicher Ansatz ist nicht so sehr, dass die Weltkirche unbedingt bereit sein muss, überall das Gleiche zu tun. Diese Art der Katholizität halte ich fast für überholt.

Ich würde mir wünschen, dass die Weltkirche je nach Land verschiedene Schwerpunkte setzen kann. Ich kann mir vorstellen, dass es in Afrika einfach ganz andere Bedürfnisse auch kultureller Art gibt – oder in Lateinamerika, als bei uns in Europa, in Deutschland und in den deutschsprachigen Ländern.

Da würde ich mir vom Papst wünschen, dass er die Vielfalt zulässt, dass katholisch sein nicht heißt, alle müssen zwangsweise das Gleiche tun, sondern vielleicht sagt man, in diesem Bereich machen wir Dinge anders und wenn es dann an anderen Orten so weit ist, werden die das vielleicht auch machen.

Gleichzeitig lernt man umgekehrt von Afrika und von Asien. Wenn ich mir Afrika oder auch Asien anschaue, halten wir die Bischöfe oder die Kirche dort eigentlich für sehr konservativ. Sie sind aber im sozialen Bereich und auch im Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden wahnsinnig engagiert. Sie gehen in Konflikt mit manchen Regierungen.

Da könnten wir uns vielleicht eine Scheibe abschneiden.

Wir schauen aber eher auf die Frage der Sexualmoral. Wir schauen auf das Zölibat, auf die Frau. Das sind alles Themen, die bei uns wichtig sind.

In Afrika sind es aber, wenn ich mir den Kongo angucke oder so, noch andere Themen, die vielleicht zunächst mal wichtiger sind.

Wenn der Papst uns helfen könnte, am Schluss hängt es ja an uns, dass wir uns die Dinge gegenseitig zugestehen, dann, glaube ich, wäre schon ein großer Schritt gekommen.

Ich habe überhaupt kein Problem mit einer lateinischen Messe, aber wenn man dann behauptet, nur das ist das Richtige, dann wird es für mich fragwürdig. Umgekehrt ist natürlich jemand, der die lateinische Form völlig ablehnen würde, genauso eng. Dahinter steckt in der Regel ja meistens eine ganze Theologie, ein Kirchenbild – das ist noch viel komplizierter. Das Gegeneinander oder das Gegenseitige zugestehen ist aber, finde ich, ein großes Ziel für die Kirche.

Das Interview führte Verena Tröster.

Kirche? Was hat die mir im 21. Jahrhundert überhaupt noch zu sagen? Viel. Schönes wie Schlechtes, Relevantes wie Banales, Lustiges und Wichtiges. Wir stellen euch jede Woche Menschen vor, die heute Kirche bewegen. Bischöfe, Politiker, Promis und Laien – Wir reden mit den Menschen aus Kirche und Gesellschaft, über die die katholische Welt spricht und fragen sie: Was bringt euch Hoffnung?

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via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

July 30, 2025 at 05:38AM

·domradio.de·
Eine Frage des Umgangs mit Macht? / Was die Kirche von Ordensgemeinschaften lernen kann
Pope Leo calls on Digital Missionaries to have real friendships and not focus on followers
Pope Leo calls on Digital Missionaries to have real friendships and not focus on followers

Pope Leo calls on ‘Digital Missionaries’ to have real friendships, and not focus on ‘followers’

https://cruxnow.com/vatican/2025/07/pope-leo-calls-on-digital-missionaries-to-have-real-friendships-and-not-focus-on-followers/

Pope Leo XIV admitted science and technology are influencing “the way we live in the world” in a speech on Tuesday to “Influencers and Digital Missionaries” in Rome for a special 2025 Jubilee event specially organized for them.

In the 21st century, the digital age has grown significantly, with millions of people listening to podcasts and watching videos on websites like YouTube and Facebook. Many of them are speaking about Catholicism, and the Vatican invited many of them to Rome for the jubilee.

The pope said the world needs peace “in these times marked by hostility and war,” and this is the mission given to modern digital missionaries.

“You are here to renew your commitment to nourish Christian hope in social networks and online spaces,” Leo said.

“Peace needs to be sought, proclaimed, and shared everywhere, both in the places where we see the tragedy of war and in the empty hearts of those who have lost the meaning of life and the desire for introspection and the spiritual life,” he added.

“Perhaps, today more than ever, we need missionary disciples who convey the gift of the Risen Lord to the world; who voice to the ends of the earth the hope that Jesus gives us; and who go wherever there is a heart that waits, seeks, and is in need. Yes, to the ends of the earth, to the farthest reaches, where there is no hope,” the pope said.

He said there is another challenge in the mission of modern internet “influencers.”

“Always look for the ‘suffering flesh of Christ’ in every brother and sister you encounter online. Today we find ourselves in a new culture, deeply characterized and formed by technology. It is up to us – to each one of you – to ensure that this culture remains human,” Leo said.

“Science and technology influence the way we live in the world, even affecting how we understand ourselves and how we relate to God and others. But nothing that comes from man and his creativity should be used to undermine the dignity of others. Our mission – your mission – is to nurture a culture of Christian humanism, and to do so together. This is the beauty of the ‘network’ for us,” he explained.

The pontiff said the Church, faced with cultural changes throughout history, has never remained passive – “she has always sought to illuminate every age with the light and hope of Christ by discerning good from evil and what was good from what needed to be changed, transformed, and purified.”

“Today we are in a culture where the technological dimension is present in almost everything, especially as the widespread adoption of artificial intelligence will mark a new era in the lives of individuals and society as a whole,” Leo said.

“This is a challenge that we must face: Reflecting on the authenticity of our witness, on our ability to listen and speak, and on our capacity to understand and be understood. We have a duty to work together to develop a way of thinking and a language, of our time, that gives voice to Love,” he added.

He warned the “influencers” their activities are not simply a matter of generating content, “but of creating an encounter between hearts.”

“This will entail seeking out those who suffer and need to know the Lord, so that they may heal their wounds, get back on their feet and find meaning in their lives.,” Pope Leo said. “Above all,” Leo said, “this process begins with accepting our own poverty, letting go of all pretense and recognizing our own inherent need for the Gospel.”

“And this process is a communal endeavor,” Leo said.

Leo cautioned against forgetting real friendship, telling participants not to focus on the number of “followers” they might have, and instead to “experience the greatness of infinite Love in every encounter; networks that give space to others more than to ourselves, where no ‘bubble’ can silence the voices of the weakest.”

Leo called on them to establish networks “that liberate and save; networks that help us rediscover the beauty of looking into each other’s eyes; networks of truth.”

“In this way, every story of shared goodness will be a knot in a single, immense network: the network of networks, the network of God,” the pope said.

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July 29, 2025 at 02:33PM

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Pope Leo calls on Digital Missionaries to have real friendships and not focus on followers
Wann ist ein Mensch ein Mensch? - Jüdische Positionen in der Abtreibungsdebatte
Wann ist ein Mensch ein Mensch? - Jüdische Positionen in der Abtreibungsdebatte

Wann ist ein Mensch ein Mensch? - Jüdische Positionen in der Abtreibungsdebatte

https://www.deutschlandfunk.de/wann-ist-ein-mensch-ein-mensch-juedische-positionen-in-der-abtreibungsdebatte-100.html

Dippel, Carsten www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag

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July 29, 2025 at 10:18AM

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Wann ist ein Mensch ein Mensch? - Jüdische Positionen in der Abtreibungsdebatte
Der Philosoph Rüdiger Safranski über die "Bekenntnisse" des Augustinus von Hippo
Der Philosoph Rüdiger Safranski über die "Bekenntnisse" des Augustinus von Hippo

Der Philosoph Rüdiger Safranski über die "Bekenntnisse" des Augustinus von Hippo

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Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag

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July 29, 2025 at 10:30AM

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Der Philosoph Rüdiger Safranski über die "Bekenntnisse" des Augustinus von Hippo
Glaube? So kannst du bei Gen Z Interesse wecken
Glaube? So kannst du bei Gen Z Interesse wecken

Glaube? So kannst du bei Gen Z Interesse wecken

https://www.jesus.de/nachrichten-themen/nachrichten-glaube/glaube-so-kannst-du-bei-gen-z-interesse-wecken/

Argumente greifen kaum noch. Doch wer lernt, Sehnsucht zu wecken, kann mit jungen Menschen über den Glauben ins Gespräch kommen.

Von Darin Stevens

Ich beobachte, dass die meisten Menschen, denen wir im Alltag begegnen, keinerlei Dringlichkeit verspüren, sich mit dem Glauben zu beschäftigen – und es deutet wenig darauf hin, dass sich ihr Interesse bald ändern wird. Deshalb besteht eine der wichtigsten Aufgaben von Christinnen und Christen in einem postchristlichen Umfeld darin, in den Trümmern aufgegebener Glaubensvorstellungen nach neuen Gesprächsanlässen zu suchen, um Menschen für die gute Nachricht zu gewinnen.

Keine Relevanz für Jugendliche

Doch solche »Absprungpunkte« in alltäglichen Beziehungen und Gesprächen zu finden, ist eine große Herausforderung:

Interviewer: Gab es in deinem Leben schon mal den Moment, in dem du dir eine echte Frage über deinen Glauben gestellt hast? So etwas wie: „Wenn Gott jetzt direkt vor mir stehen würde, das wäre meine Frage an ihn?“ Jugendlicher: Nee, ich glaube nicht.

(Quelle: NO QUESTIONS ASKED: THE FINDINGS FROM A QUALITATIVE STUDY OF 16–19 YEAR-OLDS IN LUTON, THE YOUTHSCAPE CENTRE FOR RESEARCH, 2016, P.14)

Ich leite die US-Amerikanische Missionsorganisation StartToStir. Unserer Erfahrung nach ist das Relevanz-Problem eines der größten Hindernisse dafür, dass Menschen im Alltag irgendeine Form von Glauben oder Überzeugung verfolgen. Das gilt auch für die Jugendlichen, mit denen wir im Vereinigten Königreich zusammenarbeiten:

Diese Generation ist Glauben gegenüber neutral – sie ist nicht unbedingt gegen Gott oder Spiritualität. Aber wenn keine Krise da ist oder sie nicht in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen sind oder Freunde haben, die über ihren Glauben reden, dann steht Glaube einfach nicht auf der Tagesordnung.

Neil O’Boyle, Youth for Christ UK, Z-A of Faith and Spirituality, S.40

Und auch auf der anderen Seite des Atlantiks sieht es nicht viel anders aus:

Für die meisten Teenager gehört Religion einfach zum Möbelstück ihres Lebens – nichts Besonderes, eher etwas, das man als gegeben hinnimmt. Die meisten scheinen mit einer Art ‚niedriger Sichtbarkeit‘ von Religion zu leben, die irgendwo im Hintergrund ihrer Gedanken mitschwingt.

Smith, C. & Denton, M.L., Soul Searching: The Religious and Spiritual Lives of American Teenagers, Oxford University Press, 2005, S.122, 137

Sehnsucht wecken

Die Fragen, die Menschen heute stellen, sind nicht dieselben, die ich ihnen stellen möchte. Wahrheit wird heute eher durch Erfahrung als durch logische Beweise beurteilt. Neugier wird nicht durch Infos geweckt, sondern durch innere Sehnsucht.

Neue Hoffnung und neue Wege entstehen, wenn wir die »kulturelle Staubschicht« der Gleichgültigkeit vorsichtig beiseiteschieben – um herauszufinden, welche Fragen Menschen heute tatsächlich bewegen. Das aktuelle Klima hat viele Christinnen und Christen regelrecht »außer Gefecht« gesetzt. Viele fühlen sich überfordert und wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen, wenn es darum geht, mit Freunden, Familie, Nachbarn oder Kolleginnen über ihren Glauben zu sprechen.

Ironischerweise geschieht all das in einer Zeit, in der es unzählige gute Bücher, starke Programme und hilfreiche Kurse gibt, die eigentlich dabei helfen könnten, genau das zu tun.

Die Fragen von heute

Wie können diejenigen unter uns, die noch immer den Wunsch haben, von Jesus und der Hoffnung zu erzählen, neuen Mut finden – gerade in dieser Zeit des Unglaubens? Können wir überhaupt noch echtes Interesse wecken – bei einer Generation, der alles irgendwie egal ist?

Im 18. Jahrhundert war es wichtig zu zeigen, dass das Christentum wahr ist; im 21. Jahrhundert ist es wichtig zu zeigen, dass es funktioniert.

Alister McGrath, Narrative Apologetics, S. 17

Statt Skepsis über die Existenz Gottes, die Vertrauenswürdigkeit der Bibel oder die Glaubwürdigkeit der Evangelien stellen Menschen heute überraschend praktische Fragen. Sie lauten etwa: »Na und?« – »Warum sollte man überhaupt über Gott nachdenken?« – »Wie könnte mir der Glaube an Gott in meinem Leben konkret helfen?«

„Bringt irgendwie nichts“

Meine eigene Erfahrung bestätigt, was Forscher und Praktiker schon lange sagen: Fragen zur Relevanz stehen heute im Vordergrund, nicht Fragen nach der Wahrheit.

Mein Freund Simon ist ohne Glauben aufgewachsen. Er nahm unsere Einladung an, in einer Kleingruppe die Bibel zu lesen. Nach einigen Wochen ohne Durchblick stellte ich ihm eine ganz einfache Frage: »Simon, hast du das Gefühl, dass du Gott brauchst?« Seine Antwort: »Ich glaube nicht. Ich weiß nicht, wie Gott mein Leben besser machen würde.« Oder Adam, ein Teenager, dem ich meine Geschichte erzählen durfte. Sein höflicher Kommentar danach: »Ich find’s schön, dass du glaubst. Aber für mich bringt das irgendwie nichts.«

Neben solchen Freunden, die entweder keinen Bezug zu Gott haben oder keinen Bedarf sehen, gab es andere, die uns fast flehentlich sagten: »Ich wünschte, man könnte einfach daran glauben, dass wir auch ohne Gott gut sein können.« Oft spüren wir hinter solchen Aussagen die Verletzungen durch eigene schlechte Erfahrungen mit Kirche oder Christen – oder den Schmerz über das Böse in der Welt im Namen Gottes. Die Frage dahinter: »Wären wir ohne Religion nicht besser dran?«

Beweise helfen nicht mehr

Wir beobachten, dass es heute weniger wirkungsvoll ist, die Vernünftigkeit des christlichen Glaubens zu erklären oder die Beweise für seinen Wahrheitsanspruch darzulegen. Solche Argumente sind für viele nicht mehr der zentrale Stolperstein – oder Ausgangspunkt – wenn es um die Frage nach dem Glauben geht.

In der Vergangenheit, etwa zur Zeit der Aufklärung, investierte die Kirche viel Energie in das Sammeln von Belegen und das Formulieren schlüssiger Argumente für ihre Lehre. Diese Bemühungen halfen ihr, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen – also da, wo sie gerade standen – und sich mit den Glaubensansprüchen des Christentums im Lichte wissenschaftlicher und weltanschaulicher Systeme auseinanderzusetzen.

Heute hingegen treffen viele Menschen Entscheidungen darüber, was wahr oder wertvoll ist, nicht mehr in erster Linie durch das Abwägen von Beweisen. Die Frage, ob der christliche Glaube »mehr Sinn ergibt« als andere Überzeugungssysteme, steht oft nicht im Vordergrund.

Gemeinsamkeiten finden

Gerade das kann für viele Christinnen und Christen eine entlastende Nachricht sein – vor allem für jene, die sich von der Idee des »Evangelisierens« überfordert fühlen. Die Angst, auf komplexe Fragen keine überzeugende Antwort zu haben, hemmt viele. Doch vielleicht müssen wir nicht alle Antworten wissen. Vielleicht sind wir vielmehr gefragt, auf überraschend praktische Fragen vorbereitet zu sein. Gibt es Wege, solche Fragen so aufzugreifen, dass sie echtes Interesse an Gott wecken – und junge Menschen ermutigen, selbst nach einem persönlichen Glaubensweg zu fragen?

Paulus jedenfalls wählte in Athen einen bemerkenswerten Zugang: In seiner Rede vor den nichtjüdischen Bürgern und Philosophen zeigte er auf Hinweise, die Gott in der Welt hinterlassen hat – und berief sich zugleich auf Stimmen aus der eigenen Kultur seiner Zuhörer, um einen geistlichen Denkprozess anzustoßen.

Daraus ergibt sich die Frage: Welchen gemeinsamen Boden haben wir mit den Menschen in unserem Umfeld? Welche Hinweise auf Gott gelten heute noch als plausibel? Wer oder was hat Autorität, um echtes Interesse an Glaubensthemen zu wecken? Und: Nach welchen Kriterien entscheiden Menschen heute, was für sie »wahr« ist?

Persönliche Erfahrung zählt

Ein erster, klarer Befund zeigt sich schon bei oberflächlicher Betrachtung: Die höchste Autorität im kulturellen Selbstverständnis unserer Zeit ist das eigene Ich. Die individuelle Erfahrung ersetzt zunehmend externe Maßstäbe. Das überrascht nicht. Schon seit den ersten Kapiteln der Bibel – seit dem Sündenfall – strebt der Mensch danach, selbst zu bestimmen, was gut und richtig ist (Genesis 3). Heute zeigt sich diese Haltung vor allem darin, dass »Wahrheit« vor allem durch persönliche Erfahrung definiert wird.

In der Auswertung der Studie „No Questions Asked“ heißt es: »Bei diesen Jugendlichen hatte man fast den Eindruck, dass eine Sache nur dann relevant ist, wenn man sie selbst erlebt hat – sonst lohnt es sich nicht, darüber zu diskutieren oder sie zu hinterfragen: Fragen ist zwecklos. Es herrschte vielmehr eine »Komm und sieh«-Haltung. Sie erkannten: Wenn jemand es nicht selbst erlebt hat, wird er sich auch durch Argumente nicht überzeugen lassen. Persönliche Erfahrung war für sie der entscheidende Beweis.

Das zeigt einen deutlichen Wandel darin, was junge Menschen heute als Beleg ansehen: Es geht weniger um Fakten, Zeugnisse oder historische Genauigkeit – und viel mehr darum, ob etwas persönlich erlebt wurde, also: ob etwas »für mich wahr geworden« ist.« (Quelle: No Questions Asked: The Findings from a Qualitative Study of 16–19 Year-Olds in Luton. The Youthscape Centre for Research, 2016, S. 22)

Zu erkennen, dass die Menschen um uns herum Wahrheit vor allem durch Erfahrung definieren, war für viele von uns ein echter Augenöffner. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als bei mir der Groschen fiel – es war während eines Wahlfachs im Seminar. Diese neue Einsicht stellte plötzlich alles infrage, was ich bisher über Evangelisation und Reich-Gottes-Arbeit zu wissen glaubte. Es war genau an diesem Punkt – ich war gerade ein junger Jugendleiter – als sich eine Frage tief in meinem Herzen und Denken festsetzte:

Wie können wir jungen Menschen helfen, die nicht nach Gott suchen, keinen Bezug zur Kirche haben und keinerlei geistliche Vorgeschichte – und dennoch durch persönliche Erfahrung den Weg in eine rettende, verändernde Beziehung mit Jesus finden?

Erlebnis als Anfang

Diese Frage beschäftigt uns seit über zwanzig Jahren in unterschiedlichen Kontexten der Ju

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Glaube? So kannst du bei Gen Z Interesse wecken
Rückgang um rund ein Drittel / Weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Theologiestudium
Rückgang um rund ein Drittel / Weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Theologiestudium

Rückgang um rund ein Drittel / Weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Theologiestudium

https://www.domradio.de/artikel/weniger-junge-menschen-entscheiden-sich-fuer-ein-theologiestudium

Im Wintersemester 2023/2024 waren insgesamt rund 7.900 Studierende in evangelischer Theologie eingeschrieben und rund 5.400 in katholischer Theologie.

Im Vergleich dazu waren fünf Jahre zuvor im Wintersemester 2018/2019 noch rund 12.120 Studierende in evangelischer Theologie eingeschrieben und rund 7.700 in katholischer Theologie. Im Fünfjahresvergleich entspricht das einem Rückgang um rund ein Drittel. In der evangelischen Theologie sank die Zahl der Studierenden um etwa 34,7 Prozent, in der katholischen Theologie um 29,4 Prozent.

In den Jahren vor 2018 waren die Studierendenzahlen sogar leicht angestiegen, mit einem Zwischenhoch von rund 12.500 Studierenden in evangelischer Religionslehre im Wintersemester 2014/2015 und rund 8.400 Studierenden in katholischer Religionslehre im Wintersemester 2013/2014.

Weniger Studienanfängerinnen und -anfänger

Für ein Theologiestudium entscheiden sich weniger Studienanfängerinnen und -anfänger. In der evangelischen Theologie waren im Wintersemester 2023/24 nur knapp 660 Studierende im ersten Hochschulsemester eingeschrieben, in der katholischen Theologie waren es 450.

Fünf Jahre zuvor waren es noch 1.230 in der evangelischen Theologie und 655 in der katholischen Theologie. In NRW können Studierende etwa an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Universität Bielefeld, der Ruhr-Universität Bochum oder der Universität Münster ein Theologiestudium absolvieren.

Die Theologie gehört zu den ältesten Disziplinen an den Universitäten. In Deutschland gibt es 19 Katholisch-Theologische Fakultäten und Hochschulen, an denen – neben Lehramts- und anderen Studiengängen – das fünfjährige Theologische Vollstudium (meist mit Abschluss Magister Theologie) absolviert werden kann.

 

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July 29, 2025 at 08:45AM

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Rückgang um rund ein Drittel / Weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Theologiestudium
Vatikan: Güterverwaltung 2024 mit 62 Millionen Euro Überschuss
Vatikan: Güterverwaltung 2024 mit 62 Millionen Euro Überschuss

Vatikan: Güterverwaltung 2024 mit 62 Millionen Euro Überschuss

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2025-07/vatikan-guterverwaltung-2024-apsa-62-millionen-euro-uberschuss.html

Die Verwaltung des Vermögens des Apostolischen Stuhls (APSA) hat 2024 deutlich mehr Gewinn erzielt: Der Überschuss lag bei 62,2 Millionen Euro, das sind gut 16 Millionen Euro mehr als 2023. „Es ist eine der besten Bilanzen der vergangenen Jahre“, zitiert der Vatikan an diesem Montag bei der Veröffentlichung den Präsidenten der APSA, Erzbischof Giordano Piccinotti.

Salvatore Cernuzio und Gudrun Sailer - Vatikanstadt

Vom Gewinn flossen demnach 46,1 Millionen Euro in die Deckung des Finanzbedarfs der Römischen Kurie, das sind rund acht Millionen mehr als im Vorjahr. Der Überschuss im letzten vollen Jahr des Pontifikates von Papst Franziskus übertraf das Ziel von 50 Millionen Euro, das vor vier Jahren in einem Dreijahresplan festgelegt wurde. Piccinotti führte den Gewinn auf eine professionellere Verwaltung der Vermögenswerte zurück.

„Die APSA erfüllt ihre Aufgabe“

Im Vordergrund stehe die Wertsteigerung, nicht das Kürzen von Ausgaben oder der Verkauf von Eigentum. Die Arbeit orientiere sich an „Rationalisierung, Transparenz und Professionalität“. Ziel ist es, die Erträge zu steigern, um die Arbeit der Kurie und die Mission von Papst und Kirche besser zu finanzieren. „Die APSA erfüllt ihre Aufgabe“, resümierte Piccinotti.

Wichtige Schritte waren seinen Angaben zufolge die Neuordnung des Immobilienmanagements, die Vermietung leerstehender Objekte zu Marktpreisen und ein transparentes, ethisches Vorgehen. Der gute Abschluss der Jahresbilanz sei „kein Endpunkt“, erklärte der Präsident der Güterverwaltung. „Mein Großvater sagte immer: Von einem Kirschbaum bekommst du nicht mehr als 15 Kilo Kirschen. Wir sind fast dort, aber es gibt immer noch Verbesserungsmöglichkeiten.“

Mehr Gewinn – mehr Unterstützung für die Kurie

Die APSA wurde 1967 von Papst Paul VI. gegründet. Sie verwaltet das bewegliche und unbewegliche Vermögen des Heiligen Stuhls. Seit 2020 veröffentlicht sie jährlich ihre Bilanz.

2024 lag der Finanzbedarf der Kurie bei 170,4 Millionen Euro. Er umfasst Gehälter, Sachausgaben und Dienstleistungen. Die APSA leistete dafür 30 Millionen Euro als Fixbetrag. Hinzu kam ein variabler Beitrag: 50 Prozent des verbleibenden Überschusses, also 16,087 Millionen Euro. Insgesamt steuerte die APSA demnach 46,087 Millionen Euro zum Betrieb der Kurie bei, die selbst keine Einkünfte erzielt.

Kapitalanlagen bringen Gewinn

Das 34 Seiten starke Bilanzdokument gibt Einblick in die Kapital- und Immobilienverwaltung. Bei den Kapitalanlagen setzte die APSA 2024 Richtlinien des vatikanischen Investitionskomitees um. Investitionen erfolgen nun in „Separated Managed Accounts“ (SMA) – Fondsähnliche Strukturen, die im Besitz des Heiligen Stuhls bleiben. Das Portfolio wurde umgeschichtet: Verkäufe in Hochphasen und Käufe bei Marktrückgängen führten zu einem Renditeplus von 8,51 Prozent. Das brachte zehn Millionen Euro mehr als 2023.

Immobilien: Stabile Erträge trotz Kosten

Die Immobilienverwaltung brachte 2024 – wie bereits im Jahr davor – 35,1 Millionen Euro ein. Verzeichnet wurden höhere Einnahmen aus italienischen Objekten (+ 3,2 Millionen) und Beteiligungen im In- und Ausland (+ 0,8 Millionen), bei zugleich höheren Ausgaben vor allem für die Instandhaltung (- 3,8 Millionen). Insgesamt war die Bilanz des Sektors nahezu ausgeglichen.

Die APSA verwaltet in Italien 4.234 Einheiten: 2.866 in eigenem Besitz (1.367 Wohn- und 395 Gewerbeobjekte) sowie 1.368 für andere Einrichtungen. Die Immobilienverwaltung erfolgt auch über Unternehmen in England, Frankreich, der Schweiz und Italien.

Ausblick: Energieprojekt „Fratello Sole“

Die Bilanz nennt auch Zukunftsprojekte. Besonders hervorgehoben wird „Fratello Sole“: Eine agri-voltaische Anlage in Santa Maria di Galeria soll erneuerbare Energien für den Vatikan erzeugen. Papst Franziskus hatte das Projekt im Juni 2024 ins Leben gerufen, sein Nachfolger Leo XIV. besuchte es am 19. Juni 2025. In Santa Maria di Galeria sitzen auch einige verbliebene Sendeanlagen von Radio Vatikan.

Die APSA verwaltet im Namen des Heiligen Stuhles Finanzanlagen und Immobilien, vermietet Wohnungen, Büros und Geschäfte. Mit den Gewinnen unterstützt sie die Kurie, also die zentrale Verwaltung der katholischen Kirche. Diese finanziert damit unter anderem die Gehälter ihrer rund 3.000 Mitarbeitenden, in der Mehrzahl Laien, den Betrieb päpstlicher diplomatischer Niederlassungen und weltweite Hilfs- und Missionsprojekte. Getrennt bilanziert der Vatikanstaat, der mit den Vatikanischen Museen eine reiche Einnahmequelle hat.

Die Erträge der APSA von über 62 Millionen Euro entsprechen in etwa dem Jahresbudget der Erzdiözese Salzburg, die von den Einnahmen her zu den kleineren Bistümern in Österreich zählt.  Dabei geht es nicht darum, Profit zu machen, sondern die weltweiten Aufgaben der Kirche zu sichern. Erzbischof Piccinotti betonte, dass alle Prozesse transparent und ethisch gestaltet seien und die Gewinne direkt der Mission der Kirche zugutekommen.

Giordano Piccinotti wurde von Papst Franziskus im Oktober 2023 zum Präsidenten der APSA ernannt. Zuvor war der norditalienische Salesianer seit Januar bereits Untersekretär der Behörde. Sein Vorgänger als Präsident war Bischof Nunzio Galantino.

(vatican news – gs)

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July 28, 2025 at 01:10PM

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Vatikan: Güterverwaltung 2024 mit 62 Millionen Euro Überschuss
Historiker Michael Wolffsohn: "Feindliche Nähe" von Juden Christen Muslimen
Historiker Michael Wolffsohn: "Feindliche Nähe" von Juden Christen Muslimen

Historiker Michael Wolffsohn: "Feindliche Nähe" von Juden, Christen, Muslimen

https://www.deutschlandfunk.de/historiker-michael-wolffsohn-feindliche-naehe-von-juden-christen-muslimen-100.html

Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag

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via dradio-Tag fuer Tag https://www.deutschlandfunk.de/tag-fuer-tag-100.html

July 28, 2025 at 10:28AM

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Historiker Michael Wolffsohn: "Feindliche Nähe" von Juden Christen Muslimen
The hunt for the next Dalai Lama - podcast
The hunt for the next Dalai Lama - podcast

The hunt for the next Dalai Lama - podcast

https://www.theguardian.com/news/audio/2025/jul/28/the-hunt-for-the-next-dalai-lama-podcast

The Guardian’s south Asia correspondent, Hannah Ellis-Petersen, and the Tibet activist Lhadon Tethong discuss the battle between Buddhist monks and the Chinese state over the successor to the Dalai Lama

Before long, Tibetan Buddhism will enter an unknown world – one without its current Dalai Lama. He has been the leader since he was chosen as a toddler more than 80 years ago. But the Dalai Lama is now 90, and talking openly about the process to pick his successor.

Much has changed, however, since he was discovered by senior Buddhist monks in a village in north-west Tibet in 1937. Most pertinently, the Chinese invasion of Tibet in the 1950s and the subsequent exile of the region’s Buddhist leadership to India in the decades since. Continue reading...

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July 28, 2025 at 04:06AM

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Rollende Klinik wartet in Bethlehem / Ex-Papamobil darf nicht nach Gaza einreisen
Rollende Klinik wartet in Bethlehem / Ex-Papamobil darf nicht nach Gaza einreisen

Rollende Klinik wartet in Bethlehem / Ex-Papamobil darf nicht nach Gaza einreisen

https://www.domradio.de/artikel/ex-papamobil-darf-nicht-nach-gaza-einreisen

Einen Tag vor seinem Tod sprach Papst Franziskus im Petersdom seinen letzten Segen "Urbi et Orbi" und bat eindringlich um Hilfe für die Menschen in Gaza. Ein letztes Wort für eine Region, die ihm bis zum Ende am Herzen lag. In seinen letzten Lebensmonaten telefonierte Franziskus jeden Abend mit dem Pfarrer der einzigen katholischen Pfarrei in Gaza. Genau dorthin - so einer der letzten Akte des Pontifex - solle ein altes Papamobil hinkommen, und ein neues Leben als Krankenstation beginnen.

Das Papamobil, in dem er 2014 durch Jerusalem fuhr, wurde die vergangenen Monate zur mobilen Kinderklinik umgebaut. Auf dem Sitz des Papstes sollen Kinder behandelt werden, die verletzt und traumatisiert sind. Die Kinder sollen ganz bewusst den Platz des Kirchenoberhaupts einnehmen, sagt Peter Brune, Geschäftsführer der Caritas Schweden: "Sie haben das Recht mit vollster Aufmerksamkeit und Würde betrachtet zu werden. Mit genau der Liebe und Aufmerksamkeit, die jedem Kind zusteht".

Eine Vision aus Schweden

Die Idee des Umbaus sei in Schweden geboren. "Wir haben mit dem Kardinal von Stockholm diskutiert, wie wir unsere Kollegen in Jerusalem und in Gaza weiter unterstützen können", so Brune. Der Kardinal von Stockholm¸ Anders Arborelius, brachte die Idee zum Papst. Nicht nur der Papst, sondern auch die Caritas in Jerusalem hielten das für eine gute Idee. So wurde aus dem Projekt eine Zusammenarbeit zwischen der Caritas Jerusalem und der Caritas Schweden. Das "Vehicle of Hope" solle eine doppelte Rolle haben, erzählt Brune: "Symbolisch, als Fahrzeug der Hoffnung, aber auch eine praktische Dimension, dass man konkret medizinische Hilfen damit leisten kann".

So wurde der Mitsubishi mehrere Monate renoviert. "Es waren etliche Reparaturarbeit notwendig", erzählt Brune. So wurde auch eine Klimaanlage installiert, um auch die medizinische Ausrüstung bei der richtigen Temperatur halten zu können. "Auch optisch haben wir so wenig wie möglich verändert." Nun stehe es einsatzbereit in Bethlehem, aber es dürfe nicht weiter nach Gaza.

"Caritas Jerusalem arbeitet täglich und stündlich daran, diese Erlaubnis zu bekommen".

Das Warten auf die Genehmigung

Für die Einreise in den Gazastreifen fehle seit Wochen die Erlaubnis des israelischen "Coordinator of Government Activities in the Territories" (COGAT).  "Caritas Jerusalem arbeitet täglich und stündlich daran, diese Erlaubnis zu bekommen", beklagt Peter Brune. Caritas Jerusalem wolle das Mobil dorthin bringen, wo der Bedarf enorm hoch ist, wo Kinder verhungern. "Wir sehen jeden Tag diese schrecklichen Bilder von der leidenden Zivilbevölkerung, von wirklich hungernden und sterbenden Kindern in unseren Zeitungen", beklagt Brune.

Die Caritas hatte zehn stationäre, medizinische Kliniken in Gaza. Eine davon musste laut Israel evakuiert werden. Das hat man in der vergangenen Woche gemacht. Aber neun würden weiter arbeiten. Die mobile Klinik sei daher sehr notwendig. Caritas Jerusalem habe mehr als 120 Mitarbeiter in Gaza. Sie seien aus Gaza rekrutiert, weil die Bedürfnisse so groß seien. Caritas Jerusalem habe leider auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in israelischen Angriffen verloren. Trotzdem setzen die Mitarbeitenden ihre Arbeiten unermüdlich fort. Brune schätze seine Kolleginnen und Kollegen aus Jerusalem dafür sehr: "Caritas Jerusalem macht eine fantastische Arbeit".

"Humanitäre Hilfe muss immer genehmigt werden und sollte von Organisationen wie der katholischen Kirche, der Caritas, dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond geleistet werden".

Humanitäre Hilfe unter Druck

Derzeit fehlen für die mobile Kinderklinik und viele Lebensmitteltransporte die notwendigen Genehmigungen. Das sei Teil eines größeren Problems: Humanitäre Hilfe werde zunehmend eingeschränkt. Gleichzeitig gewinnen mobile Hilfseinheiten an Bedeutung, da viele stationäre Kliniken beschädigt oder überlastet sind. "Humanitäre Hilfe muss immer genehmigt werden und sollte von Organisationen wie der katholischen Kirche, der Caritas, dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond geleistet werden", betont Peter Brune, Geschäftsführer der Caritas Schweden. Vor allem dürfe sie nicht vom Militär kontrolliert werden. In den vergangenen Wochen sei die Anzahl der Ausgabestellen von 400 auf nur vier reduziert und vom Militär überwacht worden. Das habe dazu geführt, dass hungernde Menschen erschossen wurden, während sie Hilfe suchten.

"Das ist die Konsequenz, wenn man humanitäre Hilfe militarisiert", so Brune. Humanitäre Hilfe solle von humanitären Organisationen betrieben werden und habe ganz besondere Regeln, die man auch befolgen müsse. In Gaza würden diese Regeln jedoch oft missachtet werden. Er hoffe, dass das "Vehicle of Hope" bald die Einreisegenehmigung für den Gazastreifen erhalte.

Religion

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July 28, 2025 at 08:17AM

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Rollende Klinik wartet in Bethlehem / Ex-Papamobil darf nicht nach Gaza einreisen
Die Reformatoren durch Manipulation ihrer Botschaft rekatholisieren?
Die Reformatoren durch Manipulation ihrer Botschaft rekatholisieren?

Die Reformatoren durch Manipulation ihrer Botschaft rekatholisieren?

https://theoblog.de/die-reformatoren-durch-manipulation-ihrer-botschaft-rekatholisieren/45070/

Ich bin etwas überrascht, dass mein kurzer Beitrag zu Matthew Barrett so viel Aufmerksamkeit erhält. Zugleich bin ich erfreut, dass sich so viele Leute mit dem Thema „Kontinuität der Reformation“ beschäftigen.

Ergänzend zu meinen vorsichtig kritischen Anmerkungen zu Barretts Sicht auf die Reformation möchte ich daher noch auf einen Vortrag von Peter Opitz hinweisen, in dem er Barretts The Reformation as Renewal: Retrieving the One, Holy, Catholic, and Apostolic Church beleuchtet.

Opitz, einer der besten Kenner der Schweizerischen Reformation, ist davon überzeugt, dass Barrett im Umgang mit den historischen Quellen sehr interessengeleitet gearbeitet hat.

Hier der Vortrag: “Reformation As Renewal:” Recatholicizing The Reformers By Manipulating Their Message? von Peter Opitz.

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Der Beitrag Die Reformatoren durch Manipulation ihrer Botschaft rekatholisieren? erschien zuerst auf TheoBlog.de.

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July 28, 2025 at 08:42AM

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Die Reformatoren durch Manipulation ihrer Botschaft rekatholisieren?
Brasilien: Hinweise auf illegale Missionierung von "unkontaktierten Völkern"
Brasilien: Hinweise auf illegale Missionierung von "unkontaktierten Völkern"

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/brasilien-hinweise-auf-illegale-missionierung-von-unkontaktierten-voelkern-a-a008f069-a649-40f3-acaa-d4860925d38e

Auch der Zugang zum Tal wird kontrolliert, um die Korubo und andere unkontaktierte Gruppen vor Krankheiten zu schützen, gegen die sie nicht immun sind. Während der Kolonialisierung starben viele Indigene an eingeschleppten Krankheiten.

Missionierung wider Willen

Die Korubo haben erst kürzlich Kontakt zur Außenwelt aufgenommen, berichtet der »Guardian«. Deshalb seien sie für bestimmte Missionare von großem Interesse, die sich auf die Verkündigung des Evangeliums an »unerreichte Völker« konzentrieren.

Ein am Eingang zum Javari-Tal stationierter Militärpolizist erfuhr von einem Indigenen von den Tonaufnahmen und konnte einen der Apparate fotografieren. »Die Indigenen wollten mir die Geräte aber nicht geben, also hielt ich es für das Beste, nicht darauf zu bestehen«, sagte er laut »Guardian«.

via DER SPIEGEL

July 28, 2025 at 02:59AM

·spiegel.de·
Brasilien: Hinweise auf illegale Missionierung von "unkontaktierten Völkern"
Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?
Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?

Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?

https://www.spiegel.de/ausland/rom-zwischen-den-paepsten-welche-hoffnungen-setzen-menschen-in-den-neuen-papst-spiegel-tv-fuer-arte-re-a-07c5ede4-0100-4896-823a-85d7cfda3ab0

Franziskus kümmerte sich um Menschen am Rand der Gesellschaft wie christliche Transsexuelle. Welche Hoffnungen setzen die Gläubigen in den neuen Papst? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV.

via DER SPIEGEL

July 28, 2025 at 02:58AM

·spiegel.de·
Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?
"In der großen Familie der Kirche" / Papst Leo XIV. ermutigt Gläubige zum Gespräch mit Gott
"In der großen Familie der Kirche" / Papst Leo XIV. ermutigt Gläubige zum Gespräch mit Gott

"In der großen Familie der Kirche" / Papst Leo XIV. ermutigt Gläubige zum Gespräch mit Gott

https://www.domradio.de/artikel/papst-leo-xiv-ermutigt-glaeubige-zum-gespraech-mit-gott

Er drehe uns nie den Rücken zu, "auch dann nicht, wenn wir spät an seine Tür klopfen, etwa nach Fehlern, verpassten Gelegenheiten, Scheitern", so Leo XIV. am Sonntag auf dem Petersplatz. "In der großen Familie der Kirche zögert der Vater nicht, uns alle an den Gesten seiner Liebe teilhaben zu lassen."

Gott erhört die Gebete immer

Gott erhöre die Gebete immer, so der Papst; "und wenn er uns manchmal nach Zeitspannen und auf Weisen antwortet, die schwer zu verstehen sind, dann deshalb, weil er mit einer größeren Weisheit und Vorsehung handelt, die wir nicht begreifen können."

Bei seinem ersten Mittagsgebet nach seiner Auszeit in Castel Gandolfo ermutigte er die Christen daher, auch in solchen Momenten weiter zu beten. "Je vertrauensvoller wir zum Vater im Himmel beten, desto mehr erkennen wir uns als geliebte Kinder und desto mehr erfahren wir die Größe seiner Liebe."

Der Angelus Domini (lat.), Der Engel des Herrn (dt.), auch Angelus, ist ein Gebet, das die Menschwerdung Jesu Christi durch Maria zum Thema hat. Es besteht aus drei Betrachtungsworten aus dem Lukas- sowie dem Johannesevangelium und beginnt mit den Worten: Angelus Domini nuntiavit Mariae ("Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft"). Traditionell wird zum "Angelus-Gebet" um 6.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr durch das Läuten der Kirchenglocken gerufen ("Angelus-Läuten").

Religion

via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

July 27, 2025 at 12:46PM

·domradio.de·
"In der großen Familie der Kirche" / Papst Leo XIV. ermutigt Gläubige zum Gespräch mit Gott
Mit Texten aus dem Sonnengesang / Missio bringt spirituellen Sommerreisebegleiter heraus
Mit Texten aus dem Sonnengesang / Missio bringt spirituellen Sommerreisebegleiter heraus

Mit Texten aus dem Sonnengesang / Missio bringt spirituellen Sommerreisebegleiter heraus

https://www.domradio.de/artikel/missio-bringt-spirituellen-sommerreisebegleiter-heraus

DOMRADIO.DE: Was ist der Sonnengesang des Franz von Assisi für ein Text? Ist das ein Gebet?

Benno Just (Missio-Diözesanreferent im Erzbistum Köln): Ja, das ist ein Gebet. Das ist vor allem ein Text, den der heilige Franz von Assisi geschrieben hat, als einen Lobpreis auf die Schöpfung. Der hat sich durch die Jahrhunderte gehalten und wird auch heute noch von den Menschen gern zur Hand genommen und gebetet.

DOMRADIO.DE: Warum passen Texte aus diesem Sonnengesang jetzt so gut für einen Begleiter durch die Sommerzeit?

Just: Unser Anlass war die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus, die in diesem Jahr zehn Jahre alt wird. Darin thematisiert er sehr die Schöpfung. Das haben wir aufgegriffen und die Brücke zum Sonnengesang des Franz von Assisi geschlagen.

Gerade in der Sommerzeit hat man die Möglichkeit, mal rauszugehen. Man kann die gewohnten Arbeitswelten und die Wohnumgebung hinter sich lassen. Man kann einfach im Urlaub sein. Wenn man möchte, kann man auch die Schöpfung, die Natur nochmal ganz bewusst wahrnehmen.

"Es kann uns vor Augen führen, was wir alles geschenkt bekommen haben."

DOMRADIO.DE: Im Urlaub begegnen viele der Natur besonders intensiv. Was können uns solche Begegnungen mit der Schöpfung schenken?

Just: Es kann uns vor Augen führen, was wir alles von Gott geschenkt bekommen haben. Damit wird auch eine gewisse Dankbarkeit geweckt, die in unseren Tagen sehr wichtig ist und manchmal im Stress und in der Hektik des Alltags verloren geht.

DOMRADIO.DE: Kommen wir auf den Reisebegleiter, auf die Broschüre, zu sprechen. Da gibt es kleine Kärtchen, die man raustrennen kann. Was hat es damit auf sich?

Just: Unser Gedanke war, dass man nicht nur einen Reisebegleiter für sich selber hat, sondern auch an andere Menschen denken kann und denen in Form dieses Kärtchens einen Segen mit auf den Weg gibt.

DOMRADIO.DE: In dem Reisebegleiter gibt es auch noch eine Einladung, eine "Gebetskapelle" zu besuchen und dort eine Kerze anzuzünden. Wie geht das?

Just: Die "Gebetskapelle" kann man, wenn man den Reisebegleiter in der Hand hält, über einen QR-Code oder über unsere Webseite misio-hilft.de erreichen. Dort kann man dann eine Kerze online anzünden und noch ein Gebetsanliegen formulieren.

DOMRADIO.DE: Also es geht tatsächlich um eine Internetkapelle, eine virtuelle Kapelle. Was ist Ihre Erfahrung? Machen die Leute das tatsächlich?

Just: Ja, ich war auch ganz erstaunt, weil ich mich am Anfang auch fragte, wer da wohl mitmacht. Dann habe ich gesehen, dass mehrere hundert Leute schon dabei waren. Aktuell waren es viele Gebete für Papst Leo nach seiner Wahl, aber auch ganz persönliche Anliegen.

DOMRADIO.DE: Wo bekommt man denn den spirituellen Reisebegleiter durch die Sommerzeit?

Just: Den können Sie bei uns im Internet bestellen. Sie können dort sogar das sogenannte Spiri-Abo, das Spiritualitäts-Abo, abschließen. Das ist ein kostenloser Service von Missio. Da bekommen Sie bis zu viermal im Jahr einen solchen geistlichen Input zugesendet.

Das Interview führte Hilde Regeniter.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio mit Sitz in Aachen und München ist eines von weltweit mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken. Missio München ist das Missionswerk der bayerischen, missio Aachen das der anderen deutschen Bistümer. Das Wort missio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sendung.

Religion

via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

July 27, 2025 at 05:37PM

·domradio.de·
Mit Texten aus dem Sonnengesang / Missio bringt spirituellen Sommerreisebegleiter heraus
Papst Leo XIV. empfing russischen Kirchengesandten
Papst Leo XIV. empfing russischen Kirchengesandten

Papst Leo XIV. empfing russischen Kirchengesandten

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-07/papst-leo-xiv-audienz-russland-metropolit-antonij-krieg-ukraine.html

Der Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats war am Samstag im Vatikan; Leo XIV. empfing ihn in Privataudienz. Angaben zu Themen des Gesprächs machte der Vatikan nicht.

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune in Audienz empfangen.

Es war der erste Besuch von Metropolit Antonij seit Amtsantritt des ersten Kirchenoberhaupts aus den USA.

Im Vorfeld hatte der Gesandte von Patriarch Kyrill I. den vor drei Monaten gestorbenen Papst Franziskus wegen seiner Haltung zu Russland gelobt. Dieser habe versucht, die Wurzeln des russisch-ukrainischen Konflikts zu verstehen, und eine ausgeglichene Haltung eingenommen, so Antonij im Interview mit Zeitung „La Repubblica“ am Donnerstag.

Für eine Bewertung von Leo XIV. sei es noch zu früh, so der Russe weiter. Von dem ersten persönlichen Gespräch erhoffe er sich, über die „Entwicklungsperspektiven der Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche“ reden zu können.

Anfang Juni hatte Leo XIV. bereits mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert. Laut Vatikan forderte der Papst dabei Engagement für Dialog und eine Lösung des Konflikts. Zudem ließ er Patriarch Kyrill I. ausrichten, dass gemeinsame christliche Werte ein Licht sein könnten, das hilft, Frieden zu suchen, das Leben zu verteidigen und echte Religionsfreiheit zu erlangen.

Vatikan als Dialogort angeboten

Schon kurz nach seinem Amtsantritt hatte Leo XIV. den Vatikan als Ort für Friedensvermittlungen zwischen der Ukraine und Russland angeboten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, den Leo XIV. bereits zweimal traf, dankte dem Papst für das Angebot. Moskau lehnt es bislang ab.

Der Metropolit kommentierte diese Initiative im Interview: „Ein Vermittler muss neutral sein (...). Ich bin nicht sicher, ob die katholische Kirche sich als neutral bezeichnen kann.“ Er erinnerte daran, dass der Vertreter der katholischen Kirche in Kiew zugestimmt habe, als die russisch-orthodoxe Kirche in der Ukraine verboten worden sei.

Außerdem verbreiteten die Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine anti-russische Reden, ohne dass der Heilige Stuhl dagegen vorgehe, so Antonij. Er wandte sich erneut gegen Vorwürfe, dass die russisch-orthodoxe Kirche in der Ukraine ein „Agent unter dem Einfluss Russlands“ sei. Diese Anschuldigungen seien unbegründet.

(vatican news/kap – pr)

Religion

via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

July 26, 2025 at 01:38PM

·vaticannews.va·
Papst Leo XIV. empfing russischen Kirchengesandten
Pope Leo reflects on migrants and refugees as messengers of hope
Pope Leo reflects on migrants and refugees as messengers of hope

Pope Leo reflects on migrants and refugees as ‘messengers of hope’

https://www.washingtonpost.com/immigration/2025/07/26/pope-leo-migrants-refugees/

Pope Leo XIV urged the public to see migrants and refugees as “messengers of hope” on Friday, as the Trump administration focuses on mass deportation efforts in the pontiff’s former home country.

In a letter, Leo wrote that the “widespread tendency to look after the interests of limited communities” poses a serious threat to the “pursuit of the common good and global solidarity for the benefit of our entire human family.”

via Middle East https://www.washingtonpost.com

July 26, 2025 at 08:13AM

·washingtonpost.com·
Pope Leo reflects on migrants and refugees as messengers of hope
Deutsche Bischöfe fordern Zugang für Helfer im Gazastreifen
Deutsche Bischöfe fordern Zugang für Helfer im Gazastreifen

Deutsche Bischöfe fordern Zugang für Helfer im Gazastreifen

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2025-07/deutsche-bischofe-fordern-zugang-fur-helfer-im-gazastreifen.html

Der für den Nahen Osten zuständige deutsche Erzbischof Udo Bentz beklagt ein „humanitäres Desaster" im Gazastreifen. Im Namen der Bischofskonferenz forderte er ungehinderten Zugang internationaler Hilfsorganisationen zu den betroffenen Gebieten.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung drängt der Paderborner Erzbischof und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) darauf, dass die benötigte Hilfe die notleidenden Menschen erreichen.

Bentz schildert, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, habe nach seinem Besuch der katholischen Gemeinde in Gaza-Stadt betont, das militärische Vorgehen Israels sei angesichts der unerträglichen Lage „nicht mehr zu rechtfertigen". So legitim der Kampf gegen die Hamas sei, er dürfe nicht auf dem Rücken der palästinensischen Zivilbevölkerung ausgetragen werden.

Daher forderten die deutschen Bischöfe einen dauerhaften Frieden im Heiligen Land: „Eine gerechte Lösung setzt voraus, dass die elementaren Interessen von Israelis und Palästinensern gleichermaßen berücksichtigt werden", erklärte Bentz.

Der Erzbischof sagte, ohne sichere Zufluchtsorte sei das Überleben für unzählige Menschen zur ständigen Herausforderung geworden. „Was das bedeutet, zeigen die täglichen Bilder: ausgemergelte Kinder, verzweifelte Mütter und Väter, zerstörte Wohnhäuser, eine Zivilbevölkerung im Zustand völliger Verwahrlosung und Hoffnungslosigkeit." Kriegzerstörungen und die Blockade humanitärer Hilfe hätten laut Caritas international dazu geführt, dass derzeit 2,1 Millionen Menschen im Gazastreifen hungern.

(kap – gs)

Religion

via Vatican News - Deutsch https://www.vaticannews.va/de.html

July 25, 2025 at 03:44PM

·vaticannews.va·
Deutsche Bischöfe fordern Zugang für Helfer im Gazastreifen
A Christian Guide to Emotional Self-Regulation
A Christian Guide to Emotional Self-Regulation

A Christian Guide to Emotional Self-Regulation

https://relevantmagazine.com/life5/wellness/mentalhealth/a-christian-guide-to-emotional-self-regulation/

You’ve been there: a text from a friend hits your phone, and suddenly, the fuse is lit. Maybe they’ve said something that rubs you the wrong way or you’re tired of holding in your frustrations.

Before you even know what’s happening, you’re typing a response that’s full of all the things you’ve been holding back for weeks, ready to hit send on that emotional grenade.

Or maybe you’re just tired—of everything. You’ve been holding it all together, trying to stay cool, but your emotions are on a hair trigger. The anger, the anxiety, the frustration—it’s all spilling out at once. And you realize, a split second too late: Oops, I’ve crashed out.

You know what I’m talking about. That moment when your emotions go from zero to 100 in a heartbeat, and you say or do something you immediately regret. You “crash out” on someone because the emotional pressure has built up and you’re running on empty. And while it may feel satisfying for about 30 seconds, the aftermath? Not so great.

So, how do you stop yourself from pulling the emotional trigger every time life gets overwhelming? How do you hit the pause button before going full meltdown mode? As Christians, we’re called to be quick to listen, slow to speak, and slow to anger (James 1:19), but let’s be real—sometimes it feels like we’re living in a pressure cooker. Here’s a practical guide to help you stay cool, keep your peace, and avoid crashing out on your friends, family, or anyone who happens to catch you in the wrong moment.

Step 1: Acknowledge What’s Happening

When you’re about to lose it, your first instinct is usually to push your feelings aside. But here’s the thing: ignoring your emotions doesn’t make them go away—it just builds the pressure until you either explode or implode.

As Christians, we’re taught to “cast all our cares on Him” (1 Peter 5:7), but sometimes we forget that even Jesus got frustrated. Remember the temple tantrum? So, it’s OK to feel angry, sad, or anxious. The key is to notice it before you crash out.

When you feel your heart rate spike or your thoughts racing, pause. Seriously—stop scrolling, stop texting, stop whatever you’re doing. Acknowledge what you’re feeling. Is it frustration? Fear? Disappointment? Naming your emotion can help you understand what’s going on inside. You can’t fix what you don’t recognize.

Step 2: Breathe and Center Yourself

You know the drill—when you’re anxious, people always tell you to “take a deep breath.” It sounds cliché, but there’s actually something powerful about it. Deep, intentional breathing activates your body’s parasympathetic nervous system, which calms the fight-or-flight response. This is your body’s way of saying, Chill out, everything is not about to explode.

If you want to make it a spiritual moment, use your breath as a prayer. Inhale, and think, “God, I need peace.” Exhale, and let go of the tension, repeating, “I trust you with this.” It might not solve everything, but it’ll pull you out of the emotional storm long enough to think clearly.

Step 3: Use Your Faith as a Filter

Now that you’re a little calmer, it’s time to reframe the situation. Instead of reacting based on stress or frustration, bring in some biblical wisdom.

You might be thinking, Is this really the time to bring up Bible verses? And I’m here to say, yes. Because when you’re spiraling, it’s easy to forget that God’s word is a solid anchor. Instead of letting your emotions run wild, filter your thoughts through Scripture.

Philippians 4:6-7 says, “Do not be anxious about anything, but in every situation, by prayer and petition, with thanksgiving, present your requests to God. And the peace of God, which transcends all understanding, will guard your hearts and your minds in Christ Jesus.” That verse is a game-changer. When you feel overwhelmed, ask yourself, Is this thing really worth my stress?

And remember: emotions are valid, but they don’t always tell you the truth. You might be angry or afraid in the moment, but that doesn’t mean the world is falling apart. Step back, take a breath, and ask God to show you a different perspective.

Step 4: Call in Backup

When you’re about to crash out, it’s tempting to vent to your friends. But here’s the thing: You don’t just need someone who will sympathize with you—you need someone who can help you process and remind you of truth. You don’t need a friend who’ll nod and say, “Yeah, that sucks,” but someone who will ask, “Have you prayed about it? What do you think God is teaching you right now?”

This is where accountability comes in. Proverbs 27:17 says, “As iron sharpens iron, so one person sharpens another.” You need people in your life who will challenge you, speak truth to you, and guide you back to peace.

But if you’re in crisis mode, don’t hesitate to reach out to a mentor, pastor, or counselor. These people can offer perspective, wisdom, and, most importantly, prayer. There’s real strength in knowing someone’s walking through the emotional chaos with you.

Step 5: Take a Break, Then Reassess

Sometimes the best thing you can do is walk away from the situation. Take a break—literally. You need time to reset, breathe, and gain perspective. Go for a walk, do something physical to reset your mind, or even step outside to feel the fresh air.

Once you’ve had that break, come back to the situation with a fresh set of eyes. What triggered your stress? What can you learn from this moment? Ask yourself, What’s the next step in handling this? Is it worth reacting to in the moment, or should you wait until you’ve calmed down?

Step 6: Commit to Progress, Not Perfection

Here’s the truth: You won’t always get it right. Sometimes, you’ll crash out. You’ll snap at your friend, forget to pray, or react impulsively. But the key is to keep trying. Emotional self-regulation isn’t about perfection—it’s about progress. Romans 7:15 says, “For I do not do what I want, but I do the very thing I hate.” That’s the frustration of being human. We mess up, but that doesn’t mean we give up.

So don’t beat yourself up when things go wrong. Recognize where you missed the mark, apologize when necessary, and lean into God’s grace. He’s always ready to help you get back on track.

Bottom Line: Be a Human, Not a Robot

In a world that demands perfection, it’s easy to think you should have your emotions in check all the time. But the truth is, we’re all human. We feel things—hard things, messy things. But God isn’t surprised by your breakdowns. He’s present in those moments, ready to guide you back to peace, one breath at a time.

So, the next time you feel a “crash out” coming on, remember: you’ve got tools. Prayer. Deep breaths. Perspective. And if needed, a friend to help you process. With practice, you’ll be able to regulate your emotions like a pro—and keep your cool when the world around you feels like it’s spiraling.

Religion

via REL ::: RELEVANT http://www.relevantmagazine.com/rss/relevantmagazine.xml

July 25, 2025 at 03:57PM

·relevantmagazine.com·
A Christian Guide to Emotional Self-Regulation
"Die KI soll immer den Menschen dienen persönliche Begegnungen und Beziehungen bleiben unersetzlich"
"Die KI soll immer den Menschen dienen persönliche Begegnungen und Beziehungen bleiben unersetzlich"

"Die KI soll immer den Menschen dienen, persönliche Begegnungen und Beziehungen bleiben unersetzlich"

https://explizit.net/artikel/die-ki-soll-immer-den-menschen-dienen-persoenliche-begegnungen-und-beziehungen-bleiben-unersetzlich/

Herr Wiggen, der Stabsbereich Kommunikation des Bistums Essen hat vor kurzem mehrere KI-Tools für das Generalvikariat in Essen freigeschaltet. Was ist das Ziel des Projektes und welche Möglichkeiten werden durch die KI-Tools geschaffen?

Wiggen: Wir wollen die Mitarbeitenden im Bistum Essen im Arbeitsalltag gezielt unterstützen und Arbeitsprozesse erleichtern – und das nicht nur in der Verwaltung im Generalvikariat sondern auch für die Mitarbeitenden in der Seelsorge. Die neuen KI-Assistenten ermöglichen es, Texte schnell und datenschutzkonform in verschiedene Sprachen, auch in leichte Sprache, zu übersetzen, Texte zu strukturieren, zusammenzufassen oder umzuformulieren. Außerdem haben wir einen Assistenten eingerichtet, der gezielt Informationen aus einer Wissensdatenbank herausziehen und Fragen dazu beantworten kann. In einem ersten Schritt greift dieser Assistent auf alle Unterlagen zum Projektmanagement zu, in Zukunft wollen wir diese Funktion aber auf das gesamte Intranet und auch die Webseite ausbauen. Mühseliges Suchen nach den richtigen Formularen, Vorschriften und Informationen könnte dann durch ganz intuitives Fragen ersetzt werden.

Wie sind die ersten Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer. Was lief erwartungsgemäß? Was hat Sie überrascht?

Wiggen: Die ersten Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer werden im Rahmen einer Testphase gesammelt. Mitarbeitende sind seit Anfang Juli eingeladen, die Alltagstauglichkeit der Assistenten zu erproben und ihr Feedback einzubringen. Bislang sind die Rückmeldungen durchweg positiv. Überraschend ist, wie schnell und präzise die Assistenten auf individuelle Anfragen reagieren und wie flexibel sie sich an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen lassen.

Und wie sind Sie mit den Themen Datenschutz und Ethik beim Einsatz von KI umgegangen?

Wiggen: Beim Thema Datenschutz wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die KI-Assistenten in einer gesicherten Umgebung auf deutschen Servern betrieben werden. Es werden keine Daten an externe Anbieter weitergegeben, und die Assistenten lernen nicht mit den eingegebenen Daten. Auch ethische Aspekte spielen eine wichtige Rolle: Die KI soll immer den Menschen dienen, persönliche Begegnungen und Beziehungen bleiben unersetzlich. Alle Ergebnisse werden von Menschen geprüft und freigegeben, und die Verantwortung bleibt stets beim Menschen. Wir haben dafür auch Guidelines erstellt, die den Mitarbeitenden den Umgang mit den Assistenten erleichtern soll. Und natürlich müssen wir aufpassen, welches Welt- und Menschenbild hinter der eingesetzten KI steht. Bislang haben wir da aber nur gute Erfahrungen gemacht.

Abschließend ein Blick in die Glaskugel: Welche weitere Entwicklung von KI-Tools für den Einsatz im kirchlichen Dienst erwarten bzw. erhoffen Sie, Herr Wiggen? Sind auch KI-Tools für den Seelsorge-Dienst im Bistum Essen denkbar oder geplant?

Wiggen: Für die Zukunft ist geplant, die KI-Assistenten weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Natürlich haben wir schon jede Menge Ideen, wie wir die KI-Assistenten noch ausbauen können. Wir planen zum Beispiel einen Assistenten, mit dem Ehrenamtliche sich schnell und einfach beraten lassen können, wie sie ihr Projekt fördern lassen können – inklusive Formulierung des Antrags und eines Zeitplans, den man sich in seinen Kalender importieren kann. Oder im Bereich Prävention: Dort stellen sich Mitarbeitende wie Ehrenamtliche immer wieder die Frage, welche Präventionsschulung sie eigentlich für welche Tätigkeit benötigen. Hier könnte KI helfen und direkt auf die richtige Schulung verweisen. Auch der Einsatz von KI-Tools im seelsorglichen Bereich ist denkbar, wobei hier besonders auf ethische und datenschutzrechtliche Aspekte geachtet werden muss. Ich bin ein großer Fan davon, mir von der KI nicht fertige Produkte erarbeiten zu lassen, sondern nutze KI gerne als eine Art Sparringspartner, der mit mir Ideen entwickelt, meine Ideen hinterfragt, korrigiert, präzisiert und aus anderen Perspektiven beleuchtet. So etwas könnte für die Seelsorge sowohl bei der Planung von Gottesdiensten als auch in der Katechese den Mitarbeitenden eine große Hilfe sein. Wichtig bleibt aber gerade in der Seelsorge der persönliche Kontakt und die Empathie – aber selbst das könnte man vielleicht mit KI-Assistenten trainieren und schulen.

Simon Wiggen, Baujahr 1983, seit 2013 beim Bistum Essen als Redakteur für Interne Kommunikation und Social Media. Hat im Frühsommer dieses Jahres ein Projekt zur Einführung von datenschutzkonformen KI-Assistenten geleitet.

Das Interview führte Christian Schnaubelt (Chefredakteur und Herausgeber von explizit.net und kath.de) im Rahmen des Monatsthemas "Kirche und KI" der beiden Portale.

Religion

via Aktuelles von explizit.net http://www.explizit.net

July 25, 2025 at 07:59PM

·explizit.net·
"Die KI soll immer den Menschen dienen persönliche Begegnungen und Beziehungen bleiben unersetzlich"
Obsessed with Trumps Penis in South Park Premiere Media Ignore the Larger Issue
Obsessed with Trumps Penis in South Park Premiere Media Ignore the Larger Issue

Obsessed with Trump’s Penis in South Park Premiere, Media Ignore the Larger Issue

https://religiondispatches.org/obsessed-with-trumps-penis-in-south-park-premiere-media-ignore-the-larger-issue/

If you haven’t seen this week’s season premiere of South Park, you might be forgiven...

Religion

via Religion Dispatches https://religiondispatches.org

July 25, 2025 at 09:54PM

·religiondispatches.org·
Obsessed with Trumps Penis in South Park Premiere Media Ignore the Larger Issue
Religion Religionen und das Gebot der Toleranz. Ein Halbjahreskurs für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II
Religion Religionen und das Gebot der Toleranz. Ein Halbjahreskurs für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II

Religion, Religionen und das Gebot der Toleranz. Ein Halbjahreskurs für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II

https://horstheller.wordpress.com/2025/07/26/religionen-toleranz/

Horst Heller Bausteine und Materialen stehen zum Download bereit (siehe dort) Dieser Blogbeitrag beschreibt einen vollständigen Lernzyklus für ein Halbjahr in der gymnasialen Oberstufe.Hier geht’s zum neusten Blogbeitrag

Dieser Blogbeitrag dokumentiert einen vollständigen Lernzyklus für ein Halbjahr in der Gymnasialen Oberstufe. Er enthält 8 Bausteine mit 12 Materialien samt Vorbemerkungen für die Lehrperson, Arbeitsaufgaben, Erwartungshorizonten und weiterführenden Links.

Das Wichtigste in Kürze: Warum es sich lohnt, diesen Blogbeitrag zu lesen und nach ihm zu unterrichten

Dieser Lernzyklus behandelt die folgenden Fragen – Was ist eigentlich Religion? – Können auch mehrere Religionen wahr sein? – Kann sich nicht jede und jeder seine eigene Religion zusammenstellen? – Wie passen Religion und Toleranz zusammen? – Ist die Vielfalt der Religionen gottgewollt? – Warum sollte ich meiner Religion treu bleiben? – Was die Religionen verbindet

So arbeitet dieser Lernzyklus – Er enthält kurze, leicht lesbare Sachtexte. – Er dokumentiert einen Vortrag des amerikanischen Soziologen Peter L. Berger. – Er präsentiert narrative Texte aus 10 Jahrhunderten zur Frage der religiösen Toleranz, u. a. die Ringparabel Lessings. – Er dokumentiert einen Auszug aus dem der Erklärung des Parlaments der Weltreligionen zum Weltethos.

Welche unterrichtliche Hilfen sind enthalten? – Einführungen und Hinführungen für die Lehrperson – Materialien mit Erschließungs- und Nachdenkaufgaben – Erwartungshorizonte – Vorschläge zur Vertiefung

Religion #Religionen #Säkularität #Patchworkreligion #Toleranz #Vielfalt #Ringparabel #Glauben #Pluralität #Ethos #Weltethos

Diese Materialien haben eine zweifache Intention Sie fragen nach dem Wesen der Religion und reflektieren die Herausforderung, den jeweiligen Wahrheitsanspruch einer Religion mit der aufgeklärten Forderung nach religiöser Selbstbestimmung, dem Recht auf Religionsfreiheit und dem Gebot der Toleranz zu verbinden. Und sie zeigen Wege auf, wie Religionen in interreligiösen Formaten einander begegnen und so einen Beitrag zu Frieden und Verständigung leisten können.

Welche Kompetenzen werden angebahnt? Die Schülerinnen und Schüler – erläutern wissenschaftliche Sichtweisen auf Religion und deren Veränderungen, – setzen sich mit dem Wahrheitsanspruch der Religionen und der Forderung nach Toleranz und Religionsfreiheit auseinander, – arbeiten die Bedeutung eines Dialogs der Religionen heraus.

Vorbemerkungen: Konkurrierende Wahrheitsansprüche und das Gebot der Toleranz

In europäischen Gesellschaften hat Religion an Bedeutung eingebüßt. Diese zunehmende Loslösung des Lebens von religiösen Bezügen wird mit dem Begriff Säkularisierung bezeichnet. Andererseits ist Religion nicht aus der Gesellschaft verschwunden, sondern in vielfältiger und individueller Weise weiter präsent. Damit sind konkurrierende Wahrheitsansprüche der Religionen verbunden. Der Religionsunterricht bleibt der Suche nach Wahrheit verpflichtet. Er übersieht die Gegensätze der Weltanschauungen nicht, sucht aber auf dem Weg des Dialogs nach existenziellen Wahrheiten und eigenen Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Er stärkt die Dialog- und Pluralitätsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler, die in säkularen und multikulturellen, aber auch in multireligiösen Zusammenhängen leben. Er fordert und fördert aber zugleich eine vorläufige Positionierung in religiösen Fragen.

„Das muss jeder für sich selbst entscheiden.“ Zehn religionspädagogische Anmerkungen zur Suche nach religiöser Wahrheit und zum Toleranzgebot

Inhalt Baustein 1: Was ist Religion? Baustein 2: Religion und Religionen Baustein 3: „Patchwork-Religion“ Baustein 4: Religion als Option Baustein 5: Vom Streit zum Wettstreit: Die Ringparabel und andere Erzählungen Schritt 1: Eine wahre Religion und viele Irrtümer Schritt 2: Gott kennt die Wahrheit. Eine Ringparabel aus dem 13. Jahrhundert Schritt 3: Gott liebt alle seine Kinder. Eine Ringparabel aus dem 14. Jahrhundert Schritt 4: Vom Streit zum Wettstreit. Lessings Ringparabel Baustein 6: Entspringt die religiöse Pluralität dem weisen Ratschluss Gottes? Schritt 1: „Darum sollt ihr um die guten Dinge wetteifern.“ Schritt 2: Papst Franziskus zur Geschwisterlichkeit aller Menschen Baustein 7: Der eigenen Religion treu bleiben? Baustein 8: Die Verantwortung der Religionen und die Erklärung zum Projekt Weltethos

Baustein 1: Was ist Religion? (1 Doppelstunde)

Informationen für die Lehrperson Für das Phänomen Religion gibt es eine Fülle wissenschaftlicher Definitionen. Drei theoretische Perspektiven kristallisieren sich heraus: Religion kann ausgehend von ihren Funktionen, die sie für das Individuum und die Gesellschaft hat (z. B. die Vermittlung von Sinn und Werten), oder von ihren Inhalten (z. B. die Deutung des Transzendenten, die Rede von Gott) beschrieben werden. Ein weiterer Ansatz konzentriert sich auf die Ausformungen von Religion aus der Perspektive des forschenden Beobachters.

Vorschläge für den Unterricht SuS lesen M 1: Das Material enthält drei lexikalische Texte zum Begriff Religion und einen Arbeitsauftrag. Gruppenarbeit: SuS unterscheiden den funktionalen (Ansatz 1) vom substanziellen Religionsbegriff. Sie suchen jeweils ein Beispiel aus ihrem eigenen Religionsunterricht / ihrem eigenen Umfeld. Sie erläutern schließlich, warum beide Ansätze den Kern des Phänomens Religion nicht treffen. Unterrichtsgespräch: Die Ergebnisse werden zusammengetragen.

Zum Erwartungshorizont Der funktionale Religionsbegriff sieht in Religionen vor allem ein gesellschaftliches Phänomen. Er bedenkt nicht, dass Religion für viele Menschen ein Herzensanliegen ist, dass sie sinnstiftend ist und Hoffnung über den Tod hinaus geben kann. Für Einzelne und für religiöse Gemeinschaften ist Religion eben mehr als ein philosophisches oder kulturelles Phänomen. Der substanzielle Religionsbegriff bedenkt das alles, übersieht aber, dass sich Religionen seit Jahrtausenden vielgestaltige Formen gegeben haben, die über die individuellen religiösen Erfahrungen hinausgeht. Der phänomenologische Ansatz verbindet beide Zugänge.

Downloads Baustein 1 M 1

Baustein 2: Religion und Religionen (1 Doppelstunde)

Informationen für die Lehrperson Wie verhält sich das Christentum zu den anderen Religionen? Wie verhalten sich Religionen überhaupt zueinander? Hier lassen sich drei grundlegende Positionen unterscheiden: Exklusivismus versteht die eigene Religion als den einzigen Weg zur Wahrheit und zur Erlösung und schließt andere Wege aus (exklusiver Wahrheitsanspruch). Inklusivismus sieht auch in anderen Religionen Wahrheiten. Die eigene Religion zeigt allerdings den eigentlichen Weg zur Wahrheit. Es wird jedoch anerkannt, dass auch andere einsichten gewonnen haben, die der Wahrheit (und damit den eigenen Einsichten) nahe kommen (Vorrangstellung). Pluralismus betrachtet alle oder zumindest einen Großteil der Religionen als zwar unterschiedliche, im Grunde aber gleichwertige Wege zum Heil.

Vorschläge für den Unterricht SuS lesen M 2. Das Material enthält die obigen Texte sowie einen Arbeitsauftrag und eine Nachdenkaufgabe. Partner- oder Gruppenarbeit: SuS stellen die Positionen jeweils in einer Grafik dar. Aus ihrer Kenntnis der Kirchengeschichte suchen sie Beispiele für alle drei Positionen. Präsentation der Gruppenergebnisse (in Auswahl)

Zum Erwartungshorizont In der Kirchengeschichte überwog bis zum Beginn der Neuzeit ein exklusiver Wahrheitsanspruch. Besonders gut ist dies an den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen, aber auch in der Reformationszeit zu sehen. In der Inquisition und den Kreuzzügen verband sich der Exklusivismus mit staatlicher Macht und wurde gewalttätig. Pluralismus ist ein Paradigma, das allen Religionen gleichermaßen Wahrheitsanspruch zubilligt. Aber hier stellt sich die Frage, ob das wirklich für alle Religionen gilt. Wird der religiöse Wahrheitsanspruch des Pastafarianismus (die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters) ebenfalls gebilligt? Wo liegen die Grenzen? Inklusivismus: Ein Beispiel ist das Kirchenverständnis der römisch-katholischen Kirche. Sie sieht in der katholischen Kirche die Kirche im eigentlichen, von Jesus Christus gewollten Sinn. Andere christliche Konfessionen achtet der Katholismus dennoch, weil sie als „kirchliche Gemeinschaften“ einen Teil der in der römischen Kirche erkannten Wahrheiten ebenfalls glauben.

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Baustein 3: „Patchwork-Religion“ (1 Doppelstunde)

Informationen für die Lehrperson „Der Begriff der Patchwork-Religion beschreibt einen religiösen Weltzugang, bei dem heterogene Traditionselemente, auch Synkretismen genannt, in je persönlicher Mischung angeeignet werden“ (Carsten Gennerich). In Zuge des Traditionsabbruchs und der Individualisierung auch religiöser Orientierungen ist es möglich, Versatzstücke unterschiedlicher Religionen auszuwählen und daraus eine individuelle synkretistische Religion zu schaffen.

Vorschlag für den Unterricht M 3 stellt den Ansatz der Patchwork-Religion kritisch in Frage und regt Schülerinnen und Schüler an, diese Form religiöser Orientierung zu hinterfragen.

Downloads Baustein 3 M 3

Baustein 4: Religion als Option (2 Doppelstunden)

Informationen für die Lehrperson Der amerikanische Soziologe Peter L. Berger (1929-2017) erinnert in seinem leicht verständlichen Vortrag, den er 1993 vor der EKD-Synode hielt, an die Zeit nach dem sog. Toleranzedikt von Mailand (313 n. Chr.). Weniger als drei Generationen lang war es Bürgern des römischen Imperiums möglich, ihre Religion frei zu wählen. Das Christentum war in dieser Zeit eine Option unter mehreren. Berger nennt diese Zeit der religiösen Toleranz einen pluralistischen Marktplatz und sieht Parallelen zu dem großen Angebot religiöser Orientierungen in der Gegenwart.

Vorschläge für den Unterricht Hinführ

·horstheller.wordpress.com·
Religion Religionen und das Gebot der Toleranz. Ein Halbjahreskurs für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe II
Kirche in Not warnt vor humanitärer Katastrophe im Süden Syriens
Kirche in Not warnt vor humanitärer Katastrophe im Süden Syriens

„Kirche in Not“ warnt vor humanitärer Katastrophe im Süden Syriens

https://de.catholicnewsagency.com/news/20731/kirche-in-not-warnt-vor-humanitarer-katastrophe-im-suden-syriens

Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) befürchtet die Zunahme von Seuchen in der umkämpften Region um die Stadt Suweida im Süden Syriens. Es fehle an Wasser, Lebensmitteln, Babyartikeln und Medikamenten wie Insulin oder Antibiotika, stellt das Hilfswerk nach Rücksprache mit lokalen Quellen fest. Aus Angst vor einer weiteren Eskalation müssen die Ansprechpartner anonym bleiben. Die kirchlichen Ansprechpartner fordern einen humanitären Korridor, um Menschen zu evakuieren und Hilfe in die Region zu lassen.

Wie sie berichten, halten sich in der Kapuzinerkirche von Suweida etwa 250 Menschen auf. Sie haben sich vor den Kämpfen in Sicherheit gebracht, die Mitte Juli zwischen Beduinen-Stämmen und der religiösen Minderheit der Drusen ausbrachen. Syrisches Militär und Israels Armee griffen in den Konflikt ein. Eine vereinbarte Waffenruhe hält nicht.

Wasser geht zur Neige

Informationen von „Kirche in Not“ zufolge geriet auch die Kapuzinerkirche zwischen die Fronten. „Eine Granate schlug in das Kloster ein und verursachte erhebliche Schäden an Fenstern und den Wassertanks“, berichtet ein Kontakt. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Allerdings habe sich die humanitäre Situation durch den Angriff weiter verschärft: Das Wasser ginge zur Neige, der Strom sei immer wieder unterbrochen. „Das Leben in Suweida ist unerträglich geworden“, klagte die Quelle.

Das örtliche Krankenhaus habe die Arbeit eingestellt. Über 1200 Tote hätten bislang noch nicht bestattet werden können. Die Menschen seien in der Stadt eingeschlossen, da immer noch gekämpft werde: „Immer noch sind Schüsse zu hören. Die Angst ist allgegenwärtig. Wir wissen nicht, welche Gruppen sich hier bekämpfen“, berichtete eine weitere Kontaktperson.

Viele Menschen sind traumatisiert

Einer „Kirche in Not“ nahestehenden Ordensschwester zufolge hielten sich einige christliche Familie im Osten von Suweida auf, dort sei es etwas sicherer. Doch die Menschen seien vielfach traumatisiert: „Viele leiden unter schweren Panikattacken und emotionalen Zusammenbrüchen. Sie brauchen Medikamente und psychologische Betreuung.“

„Kirche in Not“ steht in ständigem Kontakt mit der christlichen Gemeinschaft im Süden Syriens. Aktuell ist jeder Ausweg blockiert, berichtet eine Person: „Wir wissen nicht, wie es weitergehen oder enden wird. Es fehlt uns an allem.“

Florian Ripka, Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland zeigte sich sehr besorgt über die Situation: „Auch wenn die Kämpfe im Süden Syriens nicht primär gegen Christen gerichtet sind: Sie leiden, und die Kirche öffnet wie so oft ihre Türen für alle Menschen. Gleichzeitig erleben wir, dass in anderen Regionen auch die Gewalt gegen Christen zu nimmt. Es ist dramatisch, ein neuer Bürgerkrieg ist zu befürchten. Umso mehr brauchen die kirchlichen Nothilfestellen jetzt unsere Unterstützung.“

Religion

via CNA Deutsch https://de.catholicnewsagency.com/

July 26, 2025 at 08:51AM

·de.catholicnewsagency.com·
Kirche in Not warnt vor humanitärer Katastrophe im Süden Syriens
"Verheerendes Signal" / Missio kritisiert die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Myanmar
"Verheerendes Signal" / Missio kritisiert die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Myanmar

"Verheerendes Signal" / Missio kritisiert die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Myanmar

https://www.domradio.de/artikel/missio-kritisiert-die-aufhebung-der-us-sanktionen-gegen-myanmar

"Die Aufhebung der Sanktionen durch die USA aus allem Anschein nach wirtschaftlichen Interessen sendet ein verheerendes Signal an die Menschen in Myanmar", sagte Missio-Pressesprecher Johannes Seibel am Freitag in Aachen.

"Seit dem Putsch 2021 führt das Regime einen brutalen Krieg gegen die eigene Bevölkerung, vertreibt Hunderttausende, verübt Gewalt gegen Minderheiten und verletzt systematisch Menschenrechte, einschließlich der Religionsfreiheit."

Junge Menschen leiden den Angaben zufolge besonders unter der willkürlichen Einberufung zum Militärdienst, der oft mit Fronteinsätzen und Tod ende.

Arbeit der katholischen Kirche in Myanmar

Zum weltweiten Monat der Weltmission im Oktober stellt Missio Aachen die Arbeit der katholischen Kirche in Myanmar in den Mittelpunkt. Dabei werden Gäste aus Myanmar in Deutschland berichten, wie sie Menschen vor Ort helfen.

Missio Aachen unterstrich, dass die bisherigen Sanktionen der USA und der EU nicht gegen die Bevölkerung gerichtet seien. Vielmehr zielten sie auf Personen, Firmen und Organisationen aus dem militärisch-industriellen Bereich, die das Regime stützen und von seiner Gewalt profitieren.

Angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage forderte Missio die Europäische Union auf, ihre noch bis zum 30. April 2026 gültigen Sanktionen gegen das Regime beizubehalten.

Zugleich appelliere man an die Bundesregierung und die EU, "öffentlich Stellung zu nehmen zur Aufhebung der Sanktionen durch die USA und sich weiter für die Wiederherstellung der Demokratie und Schutz der Menschenrechte in Myanmar einzusetzen", betonte Seibel.

Das Internationale Katholische Missionswerk missio mit Sitz in Aachen und München ist eines von weltweit mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken. Missio München ist das Missionswerk der bayerischen, missio Aachen das der anderen deutschen Bistümer. Das Wort missio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sendung.

Religion

via DOMRADIO.DE - Der gute Draht nach oben https://www.domradio.de/

July 26, 2025 at 09:03AM

·domradio.de·
"Verheerendes Signal" / Missio kritisiert die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Myanmar