#dieWIRTSCHAFTSPRAXIS-VW.THINKTANK I STATUS.QUO Q2/2025

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US-Arbeitsmarktdaten: Trump feuert Statistikchefin (01.08.2025)
US-Arbeitsmarktdaten: Trump feuert Statistikchefin (01.08.2025)
Der Zickzackkurs der US-Regierung von Donald Trump bei Zöllen geht weiter – und setzt US-Handelspartner und die weltweite Wirtschaft unter Druck. Auch im eigenen Land bekommt Trump zunehmend Probleme, die er auf eigene Art lösen will: Wegen enttäuschender Arbeitsmarktzahlen feuerte Trump die Chefin der Statistikbehörde Bureau of Labor Statistics (BLS). Und bei der Fed gibt es einen Rücktritt.
US-Arbeitsmarktdaten: Trump feuert Statistikchefin (01.08.2025)
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
OPEC+ will sharply hike production again in September to finish unwinding its latest tranche of supply cuts in a push for market share, but left a question mark hanging over its future options as global markets face a mounting surplus.
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
OPEC+ will sharply hike production again in September to finish unwinding its latest tranche of supply cuts in a push for market share, but left a question mark hanging over its future options as global markets face a mounting surplus.
OPEC+ Agrees to Big Output Hike as Focus Shifts to Its Next Move (03.08.2025)
Geopolitische Folgen: US-Zölle treiben Afrika in Chinas Arme (04.08.2025)
Geopolitische Folgen: US-Zölle treiben Afrika in Chinas Arme (04.08.2025)
Während die US-Zölle für große Handelspartner wie China, EU und Kanada schon seit Wochen für Schlagzeilen sorgen, bleibt ein Kapitel der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump weitgehend unbeachtet: Auch vielen afrikanischen Ländern hat Trump höhere Zölle angedroht. Die Auswirkungen könnten nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geopolitisch groß sein. Experten sehen damit China auf dem Kontinent weiter auf dem Vormarsch.
Geopolitische Folgen: US-Zölle treiben Afrika in Chinas Arme (04.08.2025)
Trump’s Tariffs Officially Take Effect in Fresh Test for Global Economy (07.08.2025)
Trump’s Tariffs Officially Take Effect in Fresh Test for Global Economy (07.08.2025)
President Donald Trump’s sweeping new tariffs officially took hold Thursday, as he barrels forward with his turbulent push to reshape global trade.
Trump Tariffs Push Up Average Rate Average US levies highest since World War II era
Where US Tariff Income Is Coming From In June, China accounted for nearly 30% of all US calculated duties
Trump’s Tariffs Officially Take Effect in Fresh Test for Global Economy (07.08.2025)
Europe averts its Trumpian trade nightmare (28.07.2025)
Europe averts its Trumpian trade nightmare (28.07.2025)

Zusammenfassung:

  • 15-prozentiger Zollsatz auf europäische Autoexporte in die USA: Das Abkommen sieht einen Zoll von 15 % auf die meisten europäischen Exporte, insbesondere Autos, vor. Dieser Satz ist zwar deutlich höher als vor Trumps Amtszeit, wurde aber von ursprünglich drohenden 20–50 % Zöllen deutlich reduziert. Für die europäische Autoindustrie bedeutet dies kurzfristig eine Belastung, wobei insbesondere Hersteller in den USA durch hohe Zölle auf Teile und Stahl härter getroffen werden könnten,.

  • Zollbefreiungen für strategisch wichtige Waren: Eine Liste von zollfreien Produkten wurde vereinbart, darunter Flugzeuge, Chipherstellungsanlagen und einige Chemikalien. Dies ist ein kleiner Erfolg für die EU, da dort Artikel aufgeführt sind, die Amerika dringend aus Europa benötigt. Diese Liste könnte jedoch auch als Druckmittel genutzt werden, um weitere Artikel hinzuzufügen, die für amerikanische Unternehmen schwer ersetzbar sind.

  • Verpflichtung der EU zu erhöhten US-Energieimporten und Investitionen: Die EU hat zugesagt, in den kommenden drei Jahren amerikanische Energieprodukte im Wert von 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Dies soll nicht nur den US-amerikanischen Energiesektor stärken, sondern könnte Europas Abhängigkeit von russischem Öl und Gas reduzieren. Parallel dazu sind US-Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Dollar in Europa vereinbart, wobei unklar ist, über welchen Zeitraum diese getätigt werden sollen,.

  • Politische und regulatorische Unsicherheiten bleiben bestehen: Obwohl das Abkommen einen Handelsfrieden zwischen den USA und der EU herstellt, müssen EU-Mitgliedstaaten die Vereinbarung noch ratifizieren. Die Liste der zollfreien Waren könnte gegen WTO-Regeln verstoßen, und US-Präsident Trump behält sich vor, mit Zöllen auf Produkte wie importierte Medikamente zu reagieren, was insbesondere für Länder wie Dänemark und Irland negative Auswirkungen haben könnte.

  • Differenzierte nationale Auswirkungen auf die europäische Industrie: Laut Berechnungen des Kieler Instituts wird die deutsche Industrieproduktion durch das Abkommen kurzfristig um etwa 0,15 % zurückgehen, während Frankreich und Italien kaum betroffen sind. Die Regelungen benachteiligen insbesondere Hersteller, die in den USA produzieren und hohe Zölle auf importierte Teile zahlen müssen, während europäische und japanische Exporteure nach Amerika weniger beeinträchtigt sein könnten.

Europe averts its Trumpian trade nightmare (28.07.2025)
Who’s feeling the pain of Trump’s tariffs? (27.07.2025)
Who’s feeling the pain of Trump’s tariffs? (27.07.2025)

Zusammenfassung:

  1. Starker Zollanstieg und dessen Umfang Die USA haben den effektiven Zollsatz auf Einfuhren auf über 16 % erhöht – der höchste Wert seit den 1930er Jahren. Neue Verordnungen erhöhen ab August 2025 die Zölle für wichtige Handelspartner wie die EU, Südkorea, Indien, Südafrika und Kanada zum Teil deutlich, mit Raten von bis zu 35 % (z. B. Kanada).

  2. Kurzfristige Preisanpassungen bei Importen begrenzt Trotz hoher Zollbelastungen zeigen sich ausländische Lieferanten bislang nachsichtig und erhöhen ihre Exportpreise kaum. Viele asiatische und europäische Unternehmen tragen einen Teil der Mehrkosten selbst, um ihre Kunden in den USA nicht zu vergraulen und die Nachfrage nicht zu dämpfen. Beispielsweise senken chinesische Unternehmen Preise nicht im erforderlichen Umfang, um Zollsteigerungen zu kompensieren.

  3. Zeitliche Verzögerungen bei der Abbildung von Preisänderungen Ökonomen beobachten eine Diskrepanz zwischen den Preisen, die ausländische Exportländer melden, und jenen, die US-Importeure angeben. Dies könnte auf Verzögerungen bei der Preiserfassung oder Lagerhaltung zurückzuführen sein, wodurch Zollkosten zunächst von Zulieferern 'geschluckt' werden, bevor sie sich in Verbraucherpreisen niederschlagen.

  4. Vorläufig begrenzte Auswirkungen auf die US-Inflation Trotz massiver Zollsteigerungen zeigen sich bisher nur geringe Effekte auf die US-Inflation; die Verbraucherpreise steigen langsamer als erwartet. Untersuchungen deuten darauf hin, dass amerikanische Unternehmen über geringere Gewinnmargen einen Teil der Kosten internalisieren, anstatt diese direkt an Konsumenten weiterzugeben.

  5. Langfristige Risiken und mögliche Belastungsverschiebungen Ausländische Unternehmen, insbesondere in Schwellenländern und Europa, könnten sich aufgrund gestiegener Gewinnmargen derzeit noch zollbedingte Gewinneinbußen leisten. Doch bei anhaltender und weiter steigender Zollpolitik drohen sie letztlich, höhere Kosten an US-Verbraucher weiterzureichen, was die Handelskonflikte vertiefen und die US-Wirtschaft stärker belasten dürfte.

Diese Punkte fassen die zentralen Analysen und Beobachtungen zur aktuellen Zollpolitik, deren Wirkung auf internationale Lieferketten, Preisentwicklungen und zuletzt die Verteilung der Kostenbelastung zusammen.

export prices from a number of America’s largest trading partners
Who’s feeling the pain of Trump’s tariffs? (27.07.2025)
Trump’s EU-US Trade Deal Could Cost Europe for Years to Come (01.08.2025)
Trump’s EU-US Trade Deal Could Cost Europe for Years to Come (01.08.2025)
The EU-US tariff agreement ends short-term uncertainty in Europe, but it has also humiliated the bloc and undermines its future
The best that can be said for the EU-US trade deal agreed on Sunday — at least from a European perspective — is that it could have been a lot worse.
Yet there is no hiding that this was a thoroughly bad deal for the EU. When the UK agreed to a 10% tariff, Brussels insisted it would never accept such humiliating terms. Now the EU has failed to negotiate even this. Goldman Sachs says the hit to the eurozone economy from the deal will be around 0.4 percentage points of GDP by the end of 2026. But more importantly, the deal marks a watershed in US-EU relations that is likely to have consequences that reverberate long after the tariffs have come into effect.
Trump’s EU-US Trade Deal Could Cost Europe for Years to Come (01.08.2025)
Real Estate Investors in Europe Hold Back Amid Tariff Turmoil (31.07.2025)
Real Estate Investors in Europe Hold Back Amid Tariff Turmoil (31.07.2025)
President Donald Trump’s sweeping tariff threats have put a pin in what many hoped would be a year of recovery for European real estate markets.
Commercial property sales were down 10% by value in the second quarter and down 7% in the first half of the year, according to data from MSCI Inc. Tom Leahy, head of real estate EMEA research at MSCI, said "the uncertainty that followed US tariff announcements in April meant it was natural some investors would pause from making real estate deals while they waited for clarity". According to Leahy, "in general, it’s been difficult" for fundraising because "real estate has underperformed other private assets" and "the transaction market has also been very slow".
Quarterly Fundraising for Closed Ended Commercial Real Estate Funds
Acquisitions of European Real Estate by US-Headquartered Investors (H1 Only)
Real Estate Investors in Europe Hold Back Amid Tariff Turmoil (31.07.2025)
„Desaströs“: USA fahren Klimaschutz weiter zurück (30.07.2025)
„Desaströs“: USA fahren Klimaschutz weiter zurück (30.07.2025)
Nach dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen und der Rückkehr zu fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle hat die US-Umweltbehörde EPA am Dienstag offiziell vorgeschlagen, Treibhausgasemissionen nicht mehr als gesundheitsschädlich einzustufen. Sollte der Vorschlag durchgehen, wären die Folgen laut Fachleuten „desaströs“ – schließlich würde dadurch dem Kampf gegen die Klimakrise in den USA die bisherige rechtliche Grundlage entzogen.
„Desaströs“: USA fahren Klimaschutz weiter zurück (30.07.2025)