#1 USA I TRUMP UND SEINE WELT
Zusammenfassung:
Unterschiedliche Voraussetzungen und Zugeständnisse: Die Handelsabkommen, die Trump mit Ländern wie Argentinien, Indien, Kambodscha und Malaysia geschlossen hat, sind meist kurz, vage und ohne formelle Genehmigungen. Kleinere Länder mussten deutliche Zugeständnisse machen, während größere Partner wie die EU und Japan eher etwas nachgegeben haben, um ihre Interessen zu wahren.
Vorteile für die USA: Die USA haben durch diese Abkommen bessere Marktzugänge, reduzierte nichttarifäre Hemmnisse und Investitionszusagen erreicht, was den amerikanischen Exporteuren zugutekommt.
Nachteile für die Partnerländer: Besonders Kambodscha und Malaysia mussten unter Druck und mit hohen Zugeständnissen handeln, was teilweise als ungerecht angesehen wird. Diese Abkommen sind oft einseitig und schwächen die Verhandlungsposition der kleineren Länder.
Langfristige Auswirkungen: Die Abkommen könnten dazu führen, dass die großen Partner profitieren, während die weniger einflussreichen Länder ihre Zugeständnisse und Vorteile schnell wieder verlieren und gleichzeitig ihre Kontrolle und Märkte weiter öffnen müssen.
Kritik und Folgen: Obwohl die Abkommen den Handel in gewissem Maße erleichtern, belasten die Zölle in den USA die Verbraucher und verringern den Wettbewerb. Die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen könnten die Handelslandschaft langfristig beeinflussen.
Zusammenfassung:
Donald Trump versucht erstmals in der Geschichte der USA, einen Federal-Reserve-Gouverneur (Lisa Cook) aus politischen Gründen zu entlassen, was die Unabhängigkeit der Fed erheblich gefährdet und die Glaubwürdigkeit der Zentralbank infrage stellt.
Die Fed-Unabhängigkeit, eine der Grundpfeiler der amerikanischen Wirtschaftspolitik, wird durch Trumps politisch motivierte Angriffe und Forderungen nach Zinssenkungen untergraben, insbesondere da die Regierung gleichzeitig hohe Staatsschulden anhäuft und die Zinssätze steigen.
Trotz Trumps Versuch, seine Vertrauten wie Chris Waller und Michelle Bowman in den Fed-Vorstand einzubringen, bleibt die tatsächliche Steuerung der Zinspolitik komplex, zumal diese Mitglieder unabhängige Positionen vertreten und eine Mehrheit im Fed-Komitee die Entscheidungen trifft.
Historische Erfahrungen, insbesondere die 1970er Jahre unter Nixon, zeigen, dass politischer Druck auf die Zentralbank zu Fehlentscheidungen und hoher Inflation führte, weshalb ein stärkerer politischer Einfluss gegenwärtig das Risiko von höheren Zinsen und wirtschaftlicher Instabilität birgt.
Anleger reagieren bereits mit Sorge auf Trumps Einflussversuche, indem sie höhere Renditen für langlaufende Staatsanleihen verlangen, da die Unabhängigkeit der Fed als Garant für stabile Zinspolitik und Wirtschaftsvertrauen gilt; ein politisierter Fed-Vorstand könnte zu Marktverunsicherung und langfristigem Schaden führen,.
Zusammenfassung:
Glaubwürdigkeit der Zentralbank als Schlüssel zur Inflationsbekämpfung: Die Federal Reserve (Fed) kann durch konsequentes und glaubwürdiges Setzen von Inflationszielen Inflationserwartungen stabilisieren und so Preis- und Lohnsteigerungen entschärfen. Dies ermöglicht eine weniger restriktive Geldpolitik, da Erwartungen sich selbst erfüllen (Taylor-Prinzip).
Politische Angriffe und deren Auswirkungen: Präsident Trump und anderen US-Politikern wird vorgeworfen, durch Angriffe auf die Fed die institutionelle Glaubwürdigkeit der Zentralbank zu untergraben. Dies gefährdet die Wirksamkeit ihrer geldpolitischen Maßnahmen und könnte langfristig zu höheren Inflationsrisiken führen.
Hohe Staatsverschuldung erhöht den neutralen Zinssatz und schränkt Handlungsspielräume ein: Die annähernd 100% des BIP umfassende Nettostaatsverschuldung der USA und die Demografie (alternde Bevölkerung) führen zu einem steigenden neutralen Zinssatz, der die Zinssenkung zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes erschwert. Zudem verzehrt die Verschuldung Ersparnisse; dies belastet die Fiskal- und Geldpolitik.
Langfristige Risiken durch Schuldenanhäufung: Forschungsarbeiten (Straub et al.) zeigen, dass die Nachfrage nach Vermögenswerten (Staatsanleihen) den natürlichen Zinssatz so stark senken kann, dass die USA bis zum Jahresende 2100 Schulden von bis zu 250% des BIP anhäufen könnten. Dies bedeutet zwar kurzfristig günstige Finanzierungsbedingungen, birgt aber langfristig erhebliche fiskalische und ökonomische Risiken.
Zinspolitik unter pandemiebedingten und handelsbedingten Herausforderungen: Die Fed musste nach der Covid-19-Pandemie zögerlich reagieren, da die Inflation zunächst als vorübergehend eingeschätzt wurde. Außerdem erhöhen Zölle die Kerninflation um geschätzte 0,8 Prozentpunkte, was nach dem Taylor-Prinzip höhere Zinserhöhungen nötig macht. In der Praxis agierte die Fed dennoch zurückhaltender als empfohlen, was durch ihre Glaubwürdigkeit teilweise kompensiert wurde.
Zusammenfassung:
Trumps Eskalation des Konflikts mit der Federal Reserve: Präsident Trump hat mit der angekündigten Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook wegen angeblichen Hypothekenbetrugs eine außergewöhnliche und bisher beispiellose Eskalation eingeleitet. Dies markiert eine deutliche Abkehr von bisherigen Normen, da Fed-Mitglieder üblicherweise nur aus wichtigem Grund und sehr zurückhaltend entlassen werden.
Gefährdung der Unabhängigkeit der Federal Reserve: Die Entlassung von Cook und die Einflussnahme auf die Fed widersprechen jahrzehntelangen Prinzipien, die die Unabhängigkeit der Zentralbank schützen. Politische Kontrolle über die Fed über Wahlzyklen hinweg könnte eine Politisierung der Geldpolitik verursachen, was das Vertrauen in die Institution und deren Fähigkeit, Inflation zu kontrollieren, nachhaltig schädigen könnte.
Rechtliche und politische Hürden bei der Durchsetzung von Trumps Forderungen: Die juristische Auseinandersetzung um die Entlassung von Cook wird komplex und langwierig erwartet, da ein Fehlverhalten schwer nachzuweisen ist. Darüber hinaus werden fünfjährige Abstimmungen der Fed-Gouverneure und die Bestätigung regionaler Republikaner im FOMC entscheidend dafür sein, ob Trump tatsächlich eine Fed-gesteuerte Mehrheit erringen kann.
Marktreaktionen und ökonomische Risiken: Trotz der Eskalation zeigt sich an den Finanzmärkten eine gewisse Gelassenheit, da viele Anleger noch auf eine Einlenkung Trumps hoffen. Dennoch spiegeln hohe längerfristige Anleiherenditen Sorgen um die US-Schuldenlast, die politische Einflussnahme auf die Fed und ein geschwächtes Vertrauen in die US-Wirtschaftsinstitutionen wider. Ein Vertrauensverlust könnte die Finanzierung der hohen US-Staatsverschuldung erschweren.
Historische Parallelen und mögliche wirtschaftliche Folgen: Der Vergleich mit Nixon zeigt, wie politische Eingriffe in die Geldpolitik die Inflation langfristig anheizen können. Trumps deutlich aggressiveres Vorgehen birgt das Risiko, ähnliche oder gar stärkere negative Effekte zu verursachen, insbesondere wenn das Vertrauen in die Inflationskontrolle der Fed verloren geht und die Politik inflationäre Tendenzen verstärkt.
Zusammenfassung:
Flexibilisierung der globalen Handelsbeziehungen und Abkehr von der US-Zentrierung: Trumps aggressive Handelspolitik und hohe Zölle (insbesondere auf Brasilien und Indien) haben viele Länder dazu veranlasst, ihre Abhängigkeit vom amerikanischen Markt zu verringern. Die USA spielen heute im Welthandel eine geringere Rolle als noch Anfang des Jahrhunderts (nur noch ein Achtel der globalen Importe gegenüber einem Fünftel früher). Länder suchen aktiv nach Alternativen und bauen neue Allianzen auf, um die Dominanz der USA auszugleichen,.
Aufstieg und Expansion Chinas als globaler Handelspartner: China profitiert erheblich von der Umorientierung der globalen Handelspartner. Die Exporte Chinas in die südliche Hemisphäre haben sich seit 2015 mehr als verdoppelt. China übertrifft inzwischen seine Exporte nach Süd- und Südostasien, Lateinamerika und den Nahen Osten gegenüber den früheren Exporten nach Amerika und Westeuropa. Die laufende Freihandelsabkommen-Überarbeitung mit ASEAN und die Zusage, Zölle für afrikanische Importe abzubauen, stärken Chinas Position weiter.
BRICS-Staaten und neue regionale Handelsbündnisse: Die BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und weitere Schwellenländer) intensiviert ihre Wirtschaftsbeziehungen zunehmend untereinander, mit einem höheren Handelsvolumen intern als mit den USA. Brasilien und Indien beispielsweise suchen gezielt strategische Partnerschaften untereinander sowie mit China, um sich gegen Trumps Strafzölle abzusichern und ihre Exportmärkte zu diversifizieren. Gleichzeitig festigen Kanada und Mexiko als US-Nachbarn ihre Partnerschaft, um sich gegen die Unzuverlässigkeit der USA unter Trump abzusichern,.
Staatliche Schutzmaßnahmen und (teilweise) Protektionismus als Reaktion: Viele Länder reagieren mit staatlicher Unterstützung und Protektionismus: Brasilien beispielsweise setzt auf milliardenschwere Kreditpakete mit Steuererleichterungen; Kanada gewährt fast eine Milliarde Dollar für seine Holzindustrie; Südafrika erleichtert Exporteurskooperationen unter Aushebelung von Kartellgesetzen. Gleichzeitig führen Kanada und Japan neue Zölle ein, und Indien intensiviert seine „Made in India“-Strategie zur Förderung lokaler Unternehmen,.
Suche nach neuen Märkten und Diversifikation der Handelsbeziehungen: Länder versuchen, ihre Lieferketten und Exportmärkte durch Zusammenarbeit mit Regionen außerhalb der USA umzustrukturieren. Südafrika verstärkt seine Lieferungen nach China und fordert Handelslockerungen der EU, Brasilien steigert Kaffeeexporte nach Nordafrika und den Nahen Osten, und kleine Länder wie Lesotho orientieren sich stärker regional und in Asien aus. Singapur und Südkorea fördern aktiv die Erschließung neuer Märkte durch Kleinunternehmen mittels Export-Trails,.
Vertrauensverlust im Ausland: Die US-Politik, insbesondere Handelshandlungen und Richtungsschwankungen bei der Fiskalpolitik, führen zu Unsicherheiten, die das Vertrauen in den Dollar schwächen.
Rückgang der dollarbasierten Reserven: Der Anteil der US-Dollar in den Devisenreserven der Zentralbanken weltweit sinkt deutlich, was auf eine abnehmende globale Bedeutung des Dollars hindeutet.
Steigende Risikoaversion bei Investoren: Anleger suchen verstärkt nach riskanteren Anlagen und reduzieren ihre US-Investments, was den Druck auf den Dollar erhöht.
Sinkende Attraktivität amerikanischer Anlagen: Die US-Politik, besonders durch hohe Haushaltsdefizite und Unsicherheiten, macht US-Staatsanleihen weniger attraktiv im Vergleich zu solchen in anderen Ländern.
Abnehmende Nachfrage nach US-Dollar: Aufgrund der politischen Unsicherheiten und der Veränderung in der Investorenstrategie könnte die Nachfrage nach US-Dollar deutlich zurückgehen, was einen Abwärtstrend verstärkt.
Zusammenfassung:
Wandel in Warshs Haltung: Kevin Warsh, früher ein strenger Inflationsbekämpfer und Kritiker der Quantitativen Lockerung (QE), hat seine Positionen geändert und fordert nun Zinssenkungen im Zuge eines möglichen „Regimewechsels“ bei der Fed, um das Wirtschaftswachstum zu fördern.
Kritik an Quantitativer Lockerung: Warsh sieht die expansive Bilanzpolitik der Fed, insbesondere die QE-Programme, schuld an verschiedenen wirtschaftlichen Problemen wie Verschwendung, Fehlallokation von Kapital, Ungleichheit und sinkender Produktivität. Er befürwortet eine Bilanzreduzierung, um diese Auswirkungen zu verringern.
Einfluss von KI und Deregulierung: Warsh argumentiert, dass ein bevorstehender Produktivitätsboom durch KI und Deregulierung die Inflation verringern könnte. Er befürchtet jedoch, dass hohe Zinsen das Wachstum bremsen und die Inflation weiter anheizen könnten, was seine Umsetzung erschweren würde.
Risiken einer Bilanzverkleinerung: Durch den Plan, die Fed-Bilanzen zu reduzieren, könnten die Märkte chaotisch reagieren, insbesondere wenn die Reserven der Banken zu gering sind. Dies könnte eine Repo-Liquiditätskrise wie 2019 verschärfen.
Strukturreform der Fed: Warsh kritisiert die aktuelle Ausrichtung der Fed, insbesondere die Abhängigkeit von veralteten Statistiken und eine zu starke Berücksichtigung politischer Themen. Er sieht die Notwendigkeit, die Zentralbank künftig anders zu organisieren, um auf zukünftige Herausforderungen besser reagieren zu können.
Zusammenfassung:
Erweiterung der militärischen Optionen Trumps: Die Ankunft der US-Flugzeugträgerkampfgruppe „Abraham Lincoln“ im Nahen Osten erhöht die militärischen Handlungsoptionen Trumps gegen den Iran, wobei die tatsächlichen Ziele und Missionen noch unklar sind.
Unsicherheiten und Risiko eines Militäreinsatzes: Obwohl US-Verbündete wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate einen Angriff scheuen, da sie Vergeltungsmaßnahmen befürchten, könnte die Präsenz der Truppe dennoch zu einem militärischen Eingreifen führen, das auch kritische iranische Infrastruktur betrifft.
Spannungen durch Atomprogramm: Das iranische Atomprogramm ist eine zentrale Ursache der Spannungen. Iran hat nach US-Angriffen im Juni die Nuklearanlagen beschädigt, verweigert aber die Überwachung durch die IAEO. Die Gefahr eines nuklearen Konflikts besteht weiter, insbesondere durch hochangereicherte Uranbestände.
Trump betont defensive Natur der USA: Trump erklärte, die US-Militärpräsenz sei rein defensiv und zum Schutz der Streitkräfte gedacht, während gleichzeitig die Eskalationsdrohung durch Sprachrohre wie Marco Rubio verstärkt wird.
Regionale Fähigkeiten Irans: Trotz der Schäden durch Israels Krieg besitzt Iran weiterhin militärische Kapazitäten wie Raketen, Drohnen und Seeuntersuchungstechnologien, die eine Bedrohung für Israel und die regionale Schifffahrt darstellen könnten.
Ölreserven weltweit 2025:
1 Venezuela 303.008.000.000 17,17% 2 Saudi-Arabien 267.230.000.000 15,14% 3 Iran 208.600.000.000 11,82% +++Quelle: https://www.worldometers.info/+++
Sechs Gründe, warum der Versuch, Grönland zu erwerben, keinen Sinn ergibt und Amerikas Sicherheit sowie Wirtschaft schaden würde:
Unklare strategische Vorteile: Die offiziellen Argumente Trumps, wie Schutz vor russischen und chinesischen Militäraktivitäten, sind vage und nicht durch konkrete Sicherheitsstrategien untermauert, da zentrale Sicherheitsdoktrinen Grönland kaum erwähnen.
Hohe Kosten und wirtschaftliche Belastung: Die Kosten für die Infrastruktur, Sicherheitsmaßnahmen und den Betrieb von Stützpunkten in Grönland würden sich auf mehrere Milliarden US-Dollar belaufen, was die USA kaum wirtschaftlich rechtfertigen könnten.
Geringe wirtschaftliche Ressourcen: Die Rohstoffvorkommen, die Trump angeblich ausnutzen möchte, sind schwer zugänglich, teuer zu erschließen und kaum rentabel, was den angeblichen wirtschaftlichen Nutzen stark schmälert.
Starke Subventionen und Abhängigkeit von Dänemark: Grönland ist bereits hoch subventioniert, und die Wirtschaft ist auf staatliche Unterstützung angewiesen; eine Übernahme würde Kosten in die Milliardenhöhe verursachen, ohne nachhaltige Gewinne zu sichern.
Geringe Unterstützung der Grönländer: Die Mehrheit der Einwohner lehnt einen Verkauf ab, was jegliche Annexion politisch und diplomatisch schwierig macht und die Stabilität in der Region gefährden könnte.
Militärische Präsenz ist bereits ausreichend: Die USA haben bereits eine begrenzte militärische Infrastruktur in Grönland, etwa den Stützpunkt Pituffik, und die erhöhten Spannungen oder eine Übernahme würden kaum eine signifikante Verbesserung der Verteidigungssituation bringen, sondern im Gegenteil die Sicherheitslage durch Kosten und politische Konflikte verschlechtern.
Zusammenfassung:
US-Kontrolle über Venzuelas Öleinnahmen: Nach der Entführung von Maduro soll ein Abkommen die Öllieferungen zwischen Venezuela und den USA wieder ankurbeln, wobei die Einnahmen auf ein US-kontrolliertes Treuhandkonto fließen. Dies gibt den USA Kontrolle über Venezuelas wichtige Ölreserven und -einnahmen.
Bedeutung eines demokratischen Übergangs: Für eine langfristige Stabilität in Venezuela ist ein demokratischer Wandel notwendig. Trump soll einen Zeitplan für diesen Übergang festlegen, um Investitionen zu sichern und die Rechte der Eigentümer zu schützen.
Risiken durch Intransparenz und Korruption: Ohne offene und transparente Prozesse könnten Gewinne aus dem Ölmissbrauch erleichtert und Korruption begünstigt werden, insbesondere durch autokratische Staaten wie Russland und China.
Bedeutung des Wettbewerbs und der Investitionen: Die Freigabe des Wettbewerbs und die Erlaubnis für private Unternehmen, im Ölsektor zu investieren, sind entscheidend, um die Produktion in Venezuela zu steigern und das Potenzial des Landes zu nutzen.
Unterstützung der einheimischen Demokratie: Trump sollte sich mit María Corina Machado treffen, der populären Oppositionsführerin, um deren Unterstützung zu gewinnen und die Demokratisierung Venezuelas voranzutreiben, da dies für die Stabilität des Landes essenziell ist.
Zusammenfassung:
Steuerentlastungen durch das „One Big Beautiful Bill Act“: Die Steuerreform führt zu Rückerstattungen und niedrigeren Abgaben, was einen Konjunkturimpuls von rund 0,3 % des BIP ausmacht.
Wiederaufnahme der Staatsausgaben: Nach dem Ende des Shutdowns werden die Staatsausgaben wieder voll anlaufen, was laut Thinktank Hutchins Center einen Wachstumsimpuls von 0,6 % des BIP auslösen könnte.
Lockerung der Geldpolitik: Die Fed senkte die Leitzinsen im Dezember 2024 auf den niedrigsten Stand seit 2022, und weitere Zinssenkungen sind wahrscheinlich, was die Kreditvergabe begünstigt und die Wirtschaft ankurbelt.
Fiskalische Expansion durch Steuer- und Zolleinnahmen: Höhere Zolleinnahmen und mögliche Aufhebung rechtswidriger Zölle könnten den Haushalt entlasten und konjunkturfördernd wirken.
Positive Prognosen für den Aktienmarkt und Investitionen: Erwartete Steigerungen im S&P 500 und die steuerliche Förderung von Investitionen, auch im KI-Bereich, könnten Vermögen und Konsum stärken.