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Russian Oil Revenues Plunge to Five-Year Low on Sanctions, Ruble (04.02.2026)
Russian Oil Revenues Plunge to Five-Year Low on Sanctions, Ruble (04.02.2026)

Zusammenfassung:

1) Russlands Öleinnahmen brachen im Januar aufgrund schwächerer Weltmarktpreise, höherer Preisnachlässe und einer stärkeren Währung auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren ein.

2) Die ölbezogenen Steuern halbierten sich auf 281,7 Milliarden Rubel, und die gesamten Öl- und Gaseinnahmen sanken um 50 % auf 393,3 Milliarden Rubel, was die Staatskasse belastete.

3) Nach den US-Sanktionen stiegen die Preisabschläge für russisches Öl sprunghaft an, wobei die wichtigste russische Sorte Urals mit einem Preisnachlass von rund 26 US-Dollar pro Barrel gegenüber Dated Brent, einem Referenzpreis für den physischen Ölhandel, gehandelt wurde.

·bloomberg.com·
Russian Oil Revenues Plunge to Five-Year Low on Sanctions, Ruble (04.02.2026)
Why China’s Grip on Critical Minerals Is So Hard to Break (03.02.2026)
Why China’s Grip on Critical Minerals Is So Hard to Break (03.02.2026)

Zusammenfassung:

  • Chinas Dominanz bei kritischen Mineralien: China ist der weltweit dominante Lieferant von Mineralien wie Seltenen Erden, Lithium, Graphit und Kobalt, die für die Produktion von Elektrofahrzeugen, Solarpanels, Windturbinen und anderen kohlenstoffarmen Technologien unerlässlich sind.

  • Historische Entwicklung der Dominanz: Chinas Führungsrolle entwickelte sich durch frühe strategische Entscheidungen, massive Investitionen in die Raffination und Verarbeitung und die Abkehr westlicher Unternehmen von diesen energieintensiven und umweltschädlichen Prozessen.

  • Risiken der Abhängigkeit: Die starke Abhängigkeit von China birgt erhebliche Risiken für westliche Nationen, darunter Versorgungsunterbrechungen durch wirtschaftliche Rivalität, diplomatische Streitigkeiten oder interne Störungen, sowie die Gefahr der "Waffenisierung" dieser Materialien als Verhandlungsmittel, wie China es 2025 mit Exportbeschränkungen für Seltene Erden demonstrierte.

  • Gegenmaßnahmen und Strategien: Die USA und andere Länder reagieren mit erheblichen Anstrengungen, um alternative Lieferketten aufzubauen. Dazu gehören direkte Investitionen in heimische Bergbau- und Verarbeitungsunternehmen, Finanzierungen für Projekte weltweit, der Aufbau von Mineralien-Allianzen und die Schaffung strategischer Rohstofflager, wie das US-"Project Vault" oder der EU-"RESourceEU"-Plan.

  • Herausforderungen für die Unabhängigkeit: Trotz dieser Bemühungen ist der Weg zur Unabhängigkeit komplex. Die Verarbeitung kritischer Mineralien ist technisch anspruchsvoll, energieintensiv und umweltschädlich. Zudem hält China nicht nur die Verarbeitung in vielen Bereichen in der Hand, sondern kontrolliert auch einen großen Teil der Minen in anderen Ländern (z.B. Kobalt im Kongo und Seltene Erden in Myanmar), was die Diversifizierung erschwert.

A Few Countries Dominate the Production of Critical Raw Materials
Europe Is Dependent on China
Critical Raw Materials Are Getting Harder to Export
As early as 1992, Chinese leader Deng Xiaoping was highlighting his country’s potential to lead the world in critical minerals, saying “The Middle East has oil. China has rare earths.”
China Has Powerful Leverage Over 'Heavy' Rare Earths
·bloomberg.com·
Why China’s Grip on Critical Minerals Is So Hard to Break (03.02.2026)
Who wrangled the best trade deal from Donald Trump?
Who wrangled the best trade deal from Donald Trump?

Zusammenfassung:

  1. Unterschiedliche Voraussetzungen und Zugeständnisse: Die Handelsabkommen, die Trump mit Ländern wie Argentinien, Indien, Kambodscha und Malaysia geschlossen hat, sind meist kurz, vage und ohne formelle Genehmigungen. Kleinere Länder mussten deutliche Zugeständnisse machen, während größere Partner wie die EU und Japan eher etwas nachgegeben haben, um ihre Interessen zu wahren.

  2. Vorteile für die USA: Die USA haben durch diese Abkommen bessere Marktzugänge, reduzierte nichttarifäre Hemmnisse und Investitionszusagen erreicht, was den amerikanischen Exporteuren zugutekommt.

  3. Nachteile für die Partnerländer: Besonders Kambodscha und Malaysia mussten unter Druck und mit hohen Zugeständnissen handeln, was teilweise als ungerecht angesehen wird. Diese Abkommen sind oft einseitig und schwächen die Verhandlungsposition der kleineren Länder.

  4. Langfristige Auswirkungen: Die Abkommen könnten dazu führen, dass die großen Partner profitieren, während die weniger einflussreichen Länder ihre Zugeständnisse und Vorteile schnell wieder verlieren und gleichzeitig ihre Kontrolle und Märkte weiter öffnen müssen.

  5. Kritik und Folgen: Obwohl die Abkommen den Handel in gewissem Maße erleichtern, belasten die Zölle in den USA die Verbraucher und verringern den Wettbewerb. Die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen könnten die Handelslandschaft langfristig beeinflussen.

·economist.com·
Who wrangled the best trade deal from Donald Trump?
Why China’s central bank won’t save the country from deflation (12.02.2026)
Why China’s central bank won’t save the country from deflation (12.02.2026)

Chinas Zentralbank wird das Land voraussichtlich nicht aus der Deflation retten können, und das aus folgenden Gründen:

  1. Geringe Bankenprofitabilität schränkt Zinssenkungen ein: Die rekordtiefe Zinsdifferenz zwischen Einlagen- und Kreditzinsen (nur 1,4 %) belastet die Profitabilität der Banken erheblich. Dies verhindert, dass die Zentralbank die Leitzinsen deutlich senken kann, ohne die finanzielle Stabilität der Kreditinstitute zu gefährden.

  2. Begrenzter Spielraum für geldpolitische Lockerung: Selbst wenn die Zentralbank handelt, werden nur minimale Zinssenkungen von voraussichtlich ein bis zwei Schritten um jeweils 0,1 Prozentpunkte erwartet. Diese geringfügigen Anpassungen dürften nicht ausreichen, um eine tief verwurzelte Deflation wirksam zu bekämpfen.

  3. Abwartende und verzögerte Strategie: Die Zentralbank verfolgt eine abwartende Haltung und hofft, dass sich die Bankenprofitabilität durch die Fälligkeit und Neufestsetzung von Einlagen im Jahr 2026 natürlich verbessert. Diese Zurückhaltung verzögert notwendige proaktive und entschlossene geldpolitische Eingriffe.

  4. Tief verwurzelte und langanhaltende Deflation: China ist laut einigen Indikatoren bereits vor über zwei Jahren in die Deflation gerutscht. Dies deutet darauf hin, dass es sich um ein hartnäckiges und länger bestehendes Problem handelt, das aggressivere und umfassendere Maßnahmen erfordert, als die Zentralbank bisher signalisiert oder umsetzen kann.

  5. Gefahr einer zu langsamen Reaktion: Obwohl die Zentralbank bei einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage schneller handeln würde, besteht die ernste Sorge, dass ihre Maßnahmen "nicht schnell genug" erfolgen, um die bereits etablierten deflationären Tendenzen effektiv umzukehren und die Wirtschaft zu stimulieren.

  6. Verstärkung deflationärer Tendenzen durch Dollarschwäche: Ein schwächerer US-Dollar schadet nicht nur den chinesischen Banken, die US-Staatsanleihen halten, sondern reduziert auch die Attraktivität chinesischer Exporte. In Verbindung mit billigeren Importen könnte dies Chinas deflationäre Tendenzen weiter verschärfen.

·economist.com·
Why China’s central bank won’t save the country from deflation (12.02.2026)
Russian Firms Scramble for State Aid From Budget Strained by War (11.02.2026)
Russian Firms Scramble for State Aid From Budget Strained by War (11.02.2026)

Zusammenfassung:

1) Eine wachsende Zahl russischer Unternehmen beantragt aufgrund sinkender Gewinne und hoher Kreditkosten staatliche Hilfen und Steuererleichterungen.

2) Das Verkehrsministerium plant, 65 Milliarden Rubel an Unterstützung für die russische Eisenbahn zu sichern, während die Samolet-Gruppe staatliche Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Rubel beantragt hat.

3) Die russische Regierung steht vor einem wachsenden Haushaltsdefizit und begrenztem Handlungsspielraum, da die liquiden Reserven des Staatsfonds sich einer kritischen Untergrenze für die Finanzstabilität nähern.

·bloomberg.com·
Russian Firms Scramble for State Aid From Budget Strained by War (11.02.2026)